Mehr Spaß am Sex – dank Yoga!

Tiefe Bauchatmung, Hüftöffner, Beckenboden aktivieren – ja, Yoga spielt sich ganz klar auch in der Zone ab, über die wir uns Lust verschaffen. Das passiert zwar letztlich auf der gesamten Körperklaviatur. Aber wer seine sexuellen Energiezentren ansprechen und steuern kann, startet beim Liebesspiel ganz klar aus der Pole Position. Wobei es so absolut gar nicht darum geht, als Erste/r ins Ziel zu kommen.

Im Gegenteil. Mehr Spaß, mehr Intensität am Sex bedeutet definitiv: Spiel. Spannungsbögen inszenieren. Anregen und sich wieder entfernen, um dann neu und anders zu starten.

Eine Reihe von Yogapositionen stärken die Muskulatur und intensivieren die Blut- und Sauerstoff-Zufuhr im gesamten Hüft- und Genitalbereich. Das gezielte Aktivieren bestimmter innerer Energie-Schleusen, Bandhas genannt, verstärken die Effekte zusätzlich. Im unteren Körperraum ist es das sogenannte Mula Bandha: ähnlich dem Frauen bekannten Beckenboden-Training, wird es beim Yoga in bestimmten Stellungen angespannt und gelöst.

Es ist etwas subtiler. In etwa ähnelt es dem verzweifelten Moment, wenn auf der Autobahn Stau ist, ihr euch dafür verflucht, vor der Abfahrt noch einen Liter Wasser in euch hinein geschüttet zu haben – und natürlich kein Toilettenhäuschen weit und breit in Sicht ist.
Mula ist Sanskrit, heißt Wurzel – und zusammen mit der Übersetzung von Bandhas als Energie-Verschlüsse ergibt das den Wurzelverschluss. Der wird in den allermeisten Yogavarianten aktiv geübt, von Männern ebenso wie von Frauen. Und wie beschrieben unterstützend eingesetzt, um die Yoga-Positionen länger und kontrolliert halten zu können.

Das kann man doch ganz hervorragend auf Libido und Laken übertragen. Oder wo immer ihr euren Sex gern hättet …

In diesem Yogavideo von YogaEasy zeigt euch der Frankfurter Yogalehrers Young-Ho Kim über etwa 20 Minuten einige die Hüftregion öffnenden und belebenden Positionen. So lernt ihr sowohl die passenden Yogastellungen als auch das Ansprechen des Mula Bandha praktizieren.

Bevor ihr die Sequenz startet, macht nach Möglichkeit ein paar die Muskeln wärmenden Sonnengrüße (oder nutzt eine die gesamte Körpermuskulatur ansprechende Aufwärmtechnik eurer Wahl). Anfänger und weniger Geübte sollten dann die Positionen immer nur so weit mitmachen und halten, wie es ihnen ohne Mühe oder gar Schmerz gelingt. Da Young-Ho immer verschiedene Schwierigkeitsgrad anbietet, können seinem Vinyasa-Flow aber auch für weniger Geübte sehr gut folgen.

Gebt euch Zeit, diese Körperarbeit einmal über einen längeren Zeitraum zu vertiefen. Und dann testet euer neu entdecktes Mula-Bandha-Können bei der nächsten sinnlich aufregenden Begegnung. Wir wären jedenfalls happy, wenn ihr eure Erfahrungen mit uns teilt.




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