Yoga, Käsetoasts und scharfe Typen

Ihr habt keine Ahnung von Yoga? Egal. Ihr haltet euch für absolut fortgeschritten? Auch egal. Das eigene Üben kann jedem schwerfallen! Wie dieses superlustige Video beweist, sind Ablenkungen immer (und allen) willkommen.

Sie nennt sich eine „Bad Yogi“ und bricht ihre Lanze für ein Yoga jenseits von Scheinheiligkeit. Damit spricht Erin Motz aus Tampa Bay. Florida eine schnell wachsende Fangemeinde an. Nicht jeder, der die Wohltaten von Yoga kennenlernen möchte (oder auch schon länger für sich beansprucht), steht nämlich auf beseeltes Oooom, Gesangs-Abende, Belehrungen über den vermeintlich verwerflichen westlichen Lebensstil oder auch den heimlichen Zwang, Lululemon-schick und permanent Smoothie-ernährt auszusehen.

Erins Glaubenssätze einer „Bad Yogi“:

  1. Bad Yogis machen Yoga nicht, um bei einer It-Crowd dazu zu gehören.
  2. Bad Yogis müssen nicht imstande sein, schwierige Posen perfekt aussehen zu lassen. Und den eigenen Instagram-Hashtag brauchen sie auch nicht.
  3. Bad Yogis wissen, dass es beim Yoga darum geht, sich gut zu fühlen. Und nicht darum, nur gut auszusehen.
  4. Bad Yogis sind echte Menschen. Nicht unfassbar fitte, flexible und strahlende Yoga-Klischee-Abziehbilder.
  5. Bad Yogis machen Yoga, weil Yoga ihr Ding ist. Nicht wegen des Images oder weil es ihnen Bedeutung verleiht
  6. Bad Yogis lassen es nicht zu, dass ihnen eine vorgefertigte Meinung das Üben vorschreibt. Und sie übernehmen keine starren Regeln, nur damit sie überhaupt welche haben.
  7. Bad Yogis üben nach ihren eigenen Vorstellungen.
  8. Bad Yogis sind nicht eingebildet oder selbstgerecht in Bezug auf „ihren“ Stil.
  9. Bad Yogis sind integrativ, jeder ist ihnen willkommen. Ob dick oder dünn, neu oder erfahrener. Egal, ob sie Yoga genauso verstehen oder praktizieren wie man selbst – sie sind immer eine Bereicherung.

Erin Motz erlaubt sich und anderen den Burger nach der Yogastunde, macht lieber Scherze, als im Unterricht auf die tieferen Bedeutungen der vedischen Schriften hinzuweisen – und hat vollstes Verständnis dafür, wenn man nur deshalb in eine Yogastunde geht, weil der heiße Typ von Gegenüber dort auch seine Matte ausrollt.

Zusammen mit einem Partner hat sie sich damit zu einer Marke gemacht – verkauft Videos, eBooks, Klamotten und Online-Yogaunterricht. Und SELBSTVERSTÄNDLICH folgt ihr die eingeschworene Bad-Yogi-Gemeinde über Erins Twitter/Instagram/YouTube/Facebook-Accounts!

So viel Selbstvermarktung ruft immer Neider und Kritiker auf den Plan. Aber hey: Das Leben ist ein Abenteuerspielplatz. Wenn’s nicht mal etwas höher hergehen würde – es wäre zum Sterben langweilig.

Am Ende plädiert Erin in ihrem zugegeben sehr lebensnahen Yogavideo sehr wohl für Fokus und konzentriertes Arbeiten. Und darauf, dieses Üben mit ihren Videos zu praktizieren. Wer allerdings keine englischen Anleitungen mag oder versteht: Bei YogaEasy bekommt ihr superguten Online-Yogaunterricht in Deutsch. für Anfänger, Erfahrenere oder Fortgeschrittene 😉

 P.S.: Und es müsste „korrekt“ natürlich Yogini heißen. Nicht Yogi. Wissen wir. War sicher Absicht.

 




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