Wandern_Natur_Ryan-McGuire

Ferien in Serie 4: Urlaub um die Ecke

Schulferien-Zeit, Reisezeit. Wie ihr euch wo in den Sommerwochen unter Vermeidung des großen Blechlawinen-Trecks entspannen könntet? Zum Beispiel beim Wandern.

Wanderlust nennt man es im englischsprachigen Raum. Das Reisen zu Fuß mit Spaß daran. Das wäre eine völlig neue Erfahrung für mich. Bisher kam diese Ferienvariante nie infrage – unter anderem wegen der Schublade „Rentnerurlaub“. Ich bin nicht sooo versessen darauf, im Urlaub Scharen von doppelt auftretenden, beigefarbenen Westen zu sehen. Oder ihre Träger gar als meine gefühlten Reisegenossen zu verstehen.

Aber ich mag den Kontakt mit der Natur und gehe bevorzugt zu Fuß, wenn andere Fahrrad fahren! Damit bin ich ja schon auf einem prinzipiell guten Weg. Wichtige Grundbedingung beim Wandern: Die Ziele solltet ihr euren Möglichkeiten anpassen. Das bedeutet zum Beispiel eine saubere Routenplanung. Und das Wetter muss mitspielen. Im Regen wandere ich jedenfalls nicht. Echt nicht.

Urlaubs-Plus:

Die ausdauernde ganzheitliche Bewegung beim Gehen ist das Beste, was man seinem Körper physisch antun kann. Vorausgesetzt, ihr habt das Schuhwerk den Umständen ideal angepasst, schaffen auch untrainierte Sportliche pro Tag durch steigungsfreies Gelände nicht mehr als zirka 20 Kilometer. Man möchte ja nicht leisten, sondern erleben … In der zeit schweift das Auge ausnahmsweise weit statt geradezu statisch an den Monitoren unserer Arbeitswelt zu kleben. Die Natur kann mit allen Sinnen aufgesogen werden – der Geist beruhigt sich wie im Meditationszustand. Und eben das ist ausdauerndes Gehen: bewegte Meditation.

Es sei denn, man kommt ohne Kopfhörer keine drei Schritte weit. Aber das ist dann ein Problem einer ganz anderen Altersklasse.

Urlaubs-Minus:

Meine persönliche Wander-Historie würde erheblich davon profitieren, wenn diese Wege von Schuhgeschäften gesäumt wären. Dann könnte ich ewig weiter gehen. Ich kenne beim Schuhkauf weder Erschöpfungszustände noch Langeweile. Ich habe entsprechend noch keine persönliche Wander-Historie. Denn leider liegen Schuhboutiquen in aller Regel nicht in den schönsten Landschaften.

Aber ich arbeite dran.

Ohne geht’s nicht:

Siehe oben: Ideales Schuhwerk. Eine kleine Beratungseinheit in Wander-erfahrenen Foren kann da Schlimmes verhindern. Und eine Karte mit anständigen Rast-Möglichkeiten: Wenn das Wetter mal nicht dem gesteckten Ziel entspricht, sollte der Plan B fix zur Hand sein – ohne große Hotelkosten.

 




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