Kochen_HelloFresh_Thermomix

Speisen mit Weile: Esst ihr nur – oder kocht ihr schon?

Lieferdienste für Speisen aller Art schießen wie Pilze aus dem Boden, der Markt für Fertiggerichte boomt. Stellt sich die Frage: Kocht eigentlich überhaupt noch jemand?

Das scheint sich die Techniker Krankenkasse (TK) schon lange zu fragen. Dort titelte man in der 2013 erschienenen Ernährungsstudie wenig überraschend: Jeder zweite Herd bleibt kalt.

Nur in der Hälfte aller Haushalte gibt es noch täglich ein selbstzubereitetes Mahl. Dafür kommen immer öfter schnelle Fertiggerichte auf den Tisch: Im Bevölkerungsschnitt greifen vier von zehn Menschen mindestens ein- bis zweimal die Woche zu Tütensuppe oder Tiefkühlpizza.

Quelle: TK Ernährungsstudie

Einer der Hauptgründe für die Unlust am Selberkochen ist mangelnde Zeit, und vor allem Familien setzt der Aufwand unter Stress. Mit dem Resultat, dass auch Kindern immer häufiger ein Fertiggericht aufgetischt wird, so Immanuel Stieß vom Frankfurter Institut für sozial-ökologische Forschung:

Es gibt viele Familien mit zwei berufstägigen Elternteilen, die sich unter der Woche mit Fertiggerichten ihren Alltag erleichtern. Sie kaufen sich damit Zeit. [1]

Parallel beobachten Ernährungsexperten inzwischen eine Art „Foodamentalismus“. Es gehört fast schon zum guten Ton, Vegetarier oder Veganer zu sein. Strikt Gluten, Laktose oder bestimmte Zusatzstoffe zu meiden – auch ohne ärztlich diagnostizierte Allergie. Oder man krempelt die Ernährung anderweitig um, in Richtung Paleo (Steinzeitdiät), Säure-Basen-Kost, Clean Eating, Makrobiotik, Rohkost oder Sonnenkost.

Was eint diese Extreme? Abhängig vom favorisierten Ernährungsmodell und der Art der Durchführung kann die Nahrung schlicht unausgewogen sein und zu Mangelerscheinungen führen. Bei Nahrungs-Extremisten nicht viel anders als bei denen, die vermehrt dem Junk Food zusprechen.

Wann wurde die Ernährung eigentlich so kompliziert? Und können wir es nicht endlich wieder vereinfachen? In eben diese Kerbe schlägt ein Pilotprojekt des Frisch-Food-Lieferanten HelloFresh in Kooperation mit Thermomix.

Gute Idee! Weil wir Zeit nicht kaufen, aber sparen können.

Leidenschaftliche Köche, die es sich leisten können, weder Zeit noch Mühe zu scheuen, belächeln den Thermomix ja gerne. Ein bisschen so, wie die Schaltauto-Fraktion über Automatikwagen-Fahrern zu schweben scheint. Doch warum eigentlich? Der Thermomix ist der Renner unter Verlosaktionen – denn er punktet u. a. durch einfache Bedienung oder durch Rezepte, deren Fortschritt das Gerät während des Kochens anzeigt – mehr Gelinggarantie geht kaum.

Auch Kochboxen, die inklusive perfekt dosierten Zutaten und Rezepten zu euch ins Haus kommen, werden misstrauisch beäugt, als vermeintliches „Kochen für Faule“. Dabei konzentrieren sich Kochboxen-Fans doch nur aufs Wesentliche: aufs Kochen. Statt auf die Planung, auf den Einkauf, aufs Schlangestehen an der Supermarktkasse, auf das leidige Tütenschleppen.

Sehr konsequent also greift HelloFresh das Feedback seiner Kunden auf, die sich auch Gerichte für den Thermomix wünschen. Herausgekommen ist ein Pilotprojekt, das einer kleinen Kochrevolution gleicht: Es macht die Zubereitung gesunder und ausgewogener Mahlzeiten noch schneller und noch einfacher.

Lecker ist das Ganze sowieso. Gerichte wie die aus der Classic Box Thermomix – Schweinemedaillons mit cremiger Rhabarbersoße, Gnocchi in feiner Mascarpone-Tomatensoße oder Spaghetti in Fenchel-Sahne-Soße mit Stremellachs – machen definitiv Appetit auf mehr.

Unser Fazit:

Mit „Hello Fresh meets Thermomix“ kocht ihr vielleicht ein bisschen anders als andere, und manche zieht angesichts dieses „neumodischen Krams“ die Augenbrauen hoch. Aber wir definieren anders ja nie nicht als schlechter.

Natürlich sagen wir damit nicht: So sieht das Kochen der Zukunft aus. Aber es ist eine von vielen interessanten Optionen. Zum Beispiel für die, denen bei „Was gibt’s heute zu essen?“ irgendwann mal die Antworten ausgehen. Alleine fürs Mittagessen wird diese Frage nämlich 365 Mal im Jahr gestellt – Abendessen und kleine Snacks nicht einberechnet. Und da Stress mindestens ebenso ungesund ist wie eine unausgewogene Ernährung, muss man halt manchmal Prioritäten setzen und die Arbeit an smarte Küchenhelfer delegieren.

Ein Sofortrabatt von 15 € auf eure 1. und 2. Kochbox gefällig? Dann gebt unseren HelloFresh-Code HELLOGINGER ein und spart (als Neukunden).

Quelle [1]: „Unser bequemes Essen“ in „Zeit Wissen Ratgeber 1/2012“, „Genießen mit gutem Gewissen“




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