Nachhaltig-Wirtschaften

10 Portokasse-Tipps für Weltverbesserer

Das Wichtigste vorweg: Unsere nachhaltigen Wirtschaftstipps gelten für Haushalte mit großer Kasse ebenso wie für die mit kleinem Budget. Bewusstes Wirtschaften ist schließlich für jeden ein Gewinn– nicht nur für Hausfrauen!

Sparen können alle – sogar an den vielen festen Kosten für Miete, Strom, Multimedia, Wasser und Versicherungen, die Monat für Monat zu stemmen sind. Beim Einseifen unter der Dusche das Wasser abdrehen, senkt spürbar die Wasserkosten. Licht nur angeschaltet lassen, wenn es benötigt wird, ebenso. Standby-Modus ausschalten – sogar das macht einen Unterschied auf der Jahresendabrechnung.

Es gibt aber unzählige variierende Ausgaben, die aus der monatlichen Haushaltskasse bestritten werden müssen. Für Lebens- und Putzmittel, Büromaterial, Kleidung und Schuhe, Spielzeug, Sportzeug, Schulmaterial, Kosmetika, Medizin und viele Verbrauchsgüter mehr.

Auch hier lässt sich Geld sparen, und das mit einem Knicks vor der Umwelt. Wer beim Kauf solcher Güter auf regionale Herkunft, öko-korrektes Material, gesunde und ökologisch korrekte Verarbeitung sowie voraussichtliche Lebensdauer achtet und ebenso deren faires Preis-Leistungsverhältnis (fair für Erzeuger, Händler und Verbraucher), der spart und wirtschaftet nachhaltig.

Kombiniert man also Umweltbewusstsein mit einem sparsamen Verbrauch, um von vornherein möglichst wenig Abfall zu produzieren, führt man seinen Haushalt nachhaltig.

10 nachhaltige Spartipps für den Haushalt

  1. Prüft vor jedem Kauf, was euer Haushalt tatsächlich benötigt. Studien haben gezeigt, dass groß eingekaufte Lebensmittel-Sparpacks eher dazu führen, dass mehr davon weggeworfen werden. Stattdessen besser bedarfsgerecht und mit Einkaufsliste einkaufen: Was nicht auf der Liste steht, wird nicht gekauft! Und Plastiktüten nachhause tragen kann durch Mitnahme eigener Stofftaschen etc. reduziert werden.
  2. Fürs Brötchenholen den SUV aus der Garage fahren? Muss echt nicht sein. Verzichtet beim Einkauf auf lange Transportwege mit dem Auto oder steigt aufs Rad um. Per pedes trägt jeder Weg außerdem zur persönlichen Gesundheit bei: Je mehr der Mensch zu Fuß geht, desto gesünder ist sein Körper (und umso weniger Gesundheits-Kosten fallen an …).
  3. Beim Lagern von Vorräten – ob Lebensmittel, Büromaterialien oder Putzzeug – auf die Verfallsdaten achten. Inspiziert und sortiert euer Vorratslager regelmäßig, um stets über den aktuellen Bestand informiert zu sein.
  4. Beim öko-korrekten Einkauf könnt ihr euch an gängigen Bio-Siegeln orientieren. Und natürlich an vertrauter Qualität.
  5. Kauft bestimmte Verbrauchsmaterialien wie Schreib- oder Hygienepapier getrost in Recyclingqualität. Qualitätseinbußen sind keine zu befürchten. Aber die Umwelt sagt Danke.
  6. Der Kauf von biozertifizierter Kleidung bedeutet nicht mehr den Verzicht auf Mode. Viele Trendmarken kommen der wachsenden Nachfrage nach, zugleich coole Looks und menschlich und umweltpolitisch vertretbare, von Skandalen befreite Kollektionen zu produzieren.
  7. Secondhand ist immer eine Alternative zum Neukauf. Und geht einmal etwas kaputt, muss man nicht gleich sofort in den Neukauf-Modus fallen. Wie der Trend zu Recycling Cafés zeigt, ist Reparieren sehr wohl machbar (in vielen Geschäften wird eine Reparatur oft als „zu teuer – da kommen Sie mit einem Neukauf besser weg“ abgewehrt …).
  8. Wer verpackungsarm kauft, signalisiert Umweltbewusstsein. In vielen Läden kann man Verpackungsmüll einfach dalassen – das setzt Signale. Und In Berlin existieren sogar schon Bio-Läden völlig ohne Verpackung.
  9. Ihr putzt mit chemischen Keulen? Bewährte, natürliche Putzmittel wie Sauerkraut, Essig und Backpulver machen den Job oft genauso gut – und schonen dabei Geldbeutel, Umwelt und Gesundheit.
  10. Um die Haushaltkosten stets im Auge zu behalten, lohnt sich das Führen eines Haushaltsbuchs. Die gibt es auch als übersichtliche Apps!



Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Mehr von diesem Autor

Möchtest Du uns lieben …

… und ehren, in guten wie in besseren Tagen?

Sag Ja zum Ginger Newsletter!

(natürlich geben wir deine Daten niemals an Dritte weiter)
Diese Einladung bitte nicht mehr anzeigen.
0