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Sommer, Sonne … Sonnenschäden?

Der Sommer ist die liebste Jahreszeit der meisten Menschen. Flip Flops, Erdbeereis, Sonne auf der Haut – ah, Moment! Die Sache mit der Sonne, da war doch was!?

Wir kennen die hitzigen Sommer-Sonne-Diskussionen über das lebensnotwendige Vitamin D3. Die Haut bildet es zu 90 % selbst, sobald sie der UV-Strahlung ausgesetzt ist. Passiert das nicht, leert sich der körpereigene Vorrat. Sonne und Licht sind also zwingend erforderlich, wenn wir mit vollen Vitamin-D-Speichern durchs Leben gehen wollen.

Trotzdem geben wir uns schon lange nicht gedankenlos der UV-Strahlung hin. Sie ist unter anderem die Ursache für eine immer häufiger auftretenden Hyperpigmentierung der Gesichtshaut, die in erster Linie Frauen trifft. Auch die Erkrankungen an weißem und schwarzen Hautkrebs nehmen stark zu und werden zumeist als Spätfolge übermäßigen Sonnenkonsums in den vergangenen Jahrzehnten eingeordnet.

Der Ratschlag, sich der Sonne nicht komplett zu verweigern, um ausreichend Vitamin D zu produzieren, ist also keineswegs gleichzusetzen mit einem Brutzelmarathon an der See. Adäquater Sonnenschutz für Gesicht und Körper bleibt ­– sobald der Aufenthalt in der Sonne die Eigenschutzzeit der Haut überschreitet – immer eine gute Idee, Vitamin D hin oder her.

Was aber könnt ihr tun, wenn es entgegen aller Bemühungen trotzdem schiefgegangen ist? Wenn eure Haut nach einem Tag in der Sonne leicht gerötet ist, die Nasenspitze leuchtet oder die Körperoberfläche sich einfach nur überhitzt anfühlt? Oder wenn ihr eurer Haut nach so viel Anstrengung (denn nichts anderes ist das Strahlungsbad!) lediglich etwas Gutes tun wollt?

In solchen Fällen hält euer Kühlschrank ein paar tolle Lebensmittel bereit, die im Handumdrehen für Linderung und Pflege sorgen. Versprochen.

Pflanzen-Power fürs Gesicht

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Für pflegende Abkühlung im Gesicht habt ihr zwei Möglichkeiten. Ihr könnt ganz klassisch auf den Gurken-Joghurt-Mix setzen, oder ihr treibt frische Aloe-Vera-Blätter auf. An die kommt man leider nicht so leicht ran wie an Gurken. Falls ihr im Biomarkt eures Vertrauens mal welche seht, solltet ihr sie also unbedingt auf Vorrat mitnehmen, denn sie halten sich eine gefühlte Ewigkeit im Kühlschrank, ohne zu verderben!

Ich empfehle ausschließlich Aloe Vera in Bioqualität – schneidet bitte auf keinen Fall die hochgedüngten Ikea-Pflanzen an! Aber das versteht sich vermutlich von selbst. Trennt an den frischen Blättern einfach die Zacken am Rand ab und „filetiert“ die Blätter. Schabt dazu einfach das Aloe-Vera-Gel mit einem Messer herunter. Fertig. Frisch aus dem Kühlschrank, wird sonnengestresste Haut das Aloe-Gel lieben und regelrecht aufsaugen!

In Ermangelung frischer Aloe Blätter könnt ihr auch eine halbe Gurke mit etwa einem Drittel Becher Joghurt in den Mixer geben (also den Joghurt ohne den Becher, ihr wisst schon). Kommen beide Zutaten direkt aus dem Kühlschrank, freut sich eure Gesichtshaut ganz besonders über die kühlende Maske.

Ganzkörper-Rötungen? Kein Thema!

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Ja, ja, ja, es kommt vor. Und wenn es denn passiert ist und ihr habt am ganzen Körper ein „Hummerfest“ ­– wäre Aloe-Gel erneut eine der besten Ideen. Allerdings hat selbst ein schlanker Körper eine Hautoberfläche von knapp 2 Quadratmetern. Ohne private Aloe-Plantage auf dem Dach dürfte diese Lösung also kostspielig werden. Da zeige ich euch lieber eine Alternative, die erschwinglich ist und ebenfalls extrem gut tut.

Handelsüblicher Quark, vermischt mit ein paar Spritzern Biozitrone, wirkt nämlich ebenfalls wahre Wunder. Der Quarkmix kühlt nicht nur, sondern hemmt auch Entzündungsprozesse. Bei einer Komplett-Behandlung rate ich zum großzügig Auftragen des Quarks in der Badewanne (ohne Wasser, versteht sich). Zum einen müsst ihr dann Couch, Bett oder Liegelounge nicht mit Handtüchern auslegen, zum anderen kühlt die Wanne selbst zusätzlich. Nach 10 bis 20 Minuten abspülen, fertig.

Feuchtigkeitskick für trockene Sommerhaare

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Die Sommersonne ist auch für Haar und Kopfhaut eine Herausforderung; sie sind fast durchgängig unentwegt der Strahlung ausgesetzt. Kommt zusätzlich Salzwasser ins Spiel, geht die Frisur meist komplett baden. Naturlocken zum Beispiel mutieren dann bevorzugt in Richtung Haar-Stroh.

Für dieses Problem hätte ich zwei Lösungen parat. Entweder schnappt ihr euch eine Avocado und etwas Joghurt, oder ihr setzt auf Kokosöl.

Für die Avocado-Haarkur einfach eine Avocado zusammen mit etwa einem halben Joghurt in den Mixer geben. Zugegeben, das Ergebnis ist nicht so smooth, wie ihr es von gekauften Haarkuren kennt. Aber es ist Bio, klebt euer Haar nicht mit umweltschädlichen Silikonen zu, und das Ergebnis ist absolut umwerfend.

Verteilt einfach den Avocado-Joghurt-Matsch so gut es geht im Haar und umwickelt den Kopf mit Frischhaltefolie. Nach etwa 30 Minuten könnt ihr die Kur ausspülen. Haare noch einmal waschen (vielleicht gönnt ihr euch etwas Feines und kauft euch die Bio-Haarkosmetik von Rahua), und schon könnt ihr strahlendes Haar für den Sundowner-Event stylen.

Wer seine Avocado lieber vernascht, greift stattdessen zu Kokosöl. Tragt es wie eine Kur großzügig im ganzen Haar auf, lasst es einwirken und wascht es abschließend aus. Alternativ gebt ihr es nur in die trockenen Spitzen und lasst es einwirken. Wie es euch gefällt! Das Ergebnis in beiden Fällen: Geschmeidiges und weiches Haar.

Mund auf – und von innen pflegen!

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Du bist, was Du isst. Auch am und nach dem Strand. An langen Sonnentagen solltet ihr also unbedingt auch darauf achten, was ihr esst und trinkt!

Zuallererst ist es wichtig, dem Körper viel Flüssigkeit zuzuführen. Wasser mit frischer Minze oder Gurkenscheibchen ist zum Beispiel eine super Idee. Kokoswasser und Kräutertee ebenfalls. Wassermelone (gern in Bio-Qualität) schenkt euren Zellen ebenfalls viel Flüssigkeit auf. Win-Win!

Generell gilt: Finger weg von Lebensmitteln, die euren Körper noch stärker aufheizen! Ein indisches Curry? Ganz schlechte Idee. Statt scharfen, sauren und salzigen Speisen setzt lieber auf leckere Salate oder vietnamesische Sommerrollen! Je milder, kühler und wasserhaltiger, desto besser!

Kommt gut durch den Sommer, cremt euch artig ein und genießt die Sonne!

Ganz wichtig:

Sollte die Haut Blasen bilden oder ihr habt das Gefühl, diese tollen Home-Spa-Tipps helfen euch nicht, dann sucht bitte umgehend einen Arzt auf! Diese Tipps sind geeignet für sehr leichte Verbrennungen bzw. eine leichte Strahlungs-Overdose. Selbstredend ersetzt der Inhalt eures Kühlschranks im Falle echter Verbrennungen keineswegs den Besuch bei einem Dermatologen.




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