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Warum ein persönliches Coaching eine tolle Idee ist

Ein Plädoyer von unserer Gast-Autorin Dannie Quilitzsch.

Coaching ist in der Business Welt nicht mehr wegzudenken, seit Eric Schmidt, ehemaliger Google-CEO, und Bill Gates, Gründer von Microsoft, 2009 in einem Interview des „Forbes Magazine“ betonten, wie wichtig ein Coach für ihren Erfolg war.

„Everyone needs a coach“, beginnt Gates 4 Jahre später seinen Ted Talk und erklärt dem Publikum, wieso jeder einen „Trainer“ haben sollte: „Wir alle brauchen das Feedback durch andere. So werden wir besser.”

Auch in Europa baut das Coaching-Business ein immer solideres Fundament aus; besonders in Unternehmen. Ob Führungskräfte- oder Teambuilding-Maßnahmen: Viele Firmen und Organisationen haben erkannt, wie hilfreich es ist, jemanden zu beauftragen, der die Mitarbeiter durch Rückmeldung, Training und Beratung in die Lage versetzt, sich selbst zu organisieren.

Dass Personal Coaching hingegen fristet nach wie ein Nischendasein. Abgesehen davon, dass es schwierig ist, sich selbst zu offenbaren, glauben viele immer noch: Es kann ja nicht so schlimm sein, dass wir es nicht alleine hinbekommen.

Wir schätzen uns nicht wert genug. Klingt hart und ist traurig.

Es ist für viele Menschen schon eine große Herausforderung, sich mit seelischen Problemen an ihre Familie und Freunde zu wenden. Oft schieben sie es vor sich her, bis körperliche Symptome bemerkbar werden, bevor sie Hilfe suchen.

Jeder von uns kennt jemanden, der schon einmal ein Burn-out, eine depressive Verstimmung, einen Hörsturz oder eine andere Stress-Diagnose bekommen hat. Krankheit will es niemand nennen, das stigmatisiert zu sehr. Am liebsten halten wir solche Themen geheim oder schlagen uns solange alleine durch, bis es nicht mehr anders geht.

Dabei wird es uns im Business Bereich schon vorgemacht: Ein Coach ist nicht unbedingt besser in dem Job, den wir machen. Aber er hilft uns, eine andere Perspektive einzunehmen. Er hilft uns, aus dem Hamsterrad auszusteigen und in dem eingefahrenen Denkmuster, das wir uns antrainiert haben, innezuhalten, um eine andere Position für uns einzunehmen. Der Coach gibt uns Feedback auf unsere Situation und unser Verhalten, um mit uns gemeinsam an einer Lösung für die Situation zu arbeiten.

Warum ich so gerne mit meinem Coach zusammen arbeite? Sie hat eine komplett frische Sichtweise auf meine Situation. Meine Familie und meine Freunde sind oft zu voreingenommen – sie kennen mich so lange und sind meistens beeinflusst von meinen Erzählungen. Mein Coach lässt sich die Situation genau beschreiben, nimmt eine neutrale Position ein und stellt die richtigen Fragen, damit ich selbst den Blick frei bekomme für die Lösung der aktuellen Situation, wegen der ich zu ihr gekommen ist. Sie hat mir in vielen Situationen schon weitergeholfen, und ich frage mich oft, warum wir in Deutschland immer noch so zurückhaltend sind, wenn es um Coaching und auch Therapie geht.

Vertrauen ist die Basis jedes Coachings.

Natürlich treiben auch im Coaching „Scharlatane“ ihr Unwesen. Es ist ein Modethema – und das spült Anbieter an die Oberfläche, bei denen fraglich ist, woher sie ihre Qualifikation haben.

Wer also nicht auf Empfehlungen aus dem Freundes- oder Bekanntenkreis zurückgreifen will, kann im Internet recherchieren. Ich persönlich finde es nicht ausschlaggebend, wie viele Zertifikate oder Coaching-Ausbildungen meine Berater haben. Für mich ist wichtig, welche Erfahrungen sie in ihrem Leben gemacht haben und wie ich menschlich mit ihnen zurecht komme.

Der beste Berater ist hier unsere Intuition: Wenn wir uns von einer Website oder einem Flyer angesprochen fühlen und auch beim ersten Telefonat den Eindruck haben, beim Gegenüber in den richtigen Händen zu sein, dann stimmt das meistens.

Wie bei anderen „Dienstleistern“ ist es aber auch beim Coaching vollkommen angemessen, die Zusammenarbeit zu beenden, wenn eben das nicht mehr der Fall ist. Coaching funktioniert nur auf Vertrauensbasis. Wer sich als Klient nicht wohl fühlt, wird nie ehrlich und offen mit dem Coach arbeiten. Und dieser wird wiederum nicht die Möglichkeit haben, den Klienten bestmöglich zu coachen.

Mir hat geholfen, einige Bücher zum Thema zu lesen. Wo anfangen? Auch hier habe ich mich in den Büchereien oder angespitzt durch Artikel im Internet auf mein Bauchgefühl verlassen. Eines meiner persönlichen Lieblingsbücher, das ich auch in meine Workshops oft einbaue, ist „The Desire Map“ von Danielle Laporte (Amazon-Link). Es behandelt die Frage, welche Emotionen hinter unseren Lebenswünschen stecken.

Kein Wunder, dass mir das gefällt, da ich persönlich mich auch sehr viel damit beschäftige, welche die richtigen Ziele sind, was einen wirklich glücklich macht und wohin die Reise für mich gehen soll. Am Ende steht doch immer die Antwort: Geh, wohin dein Herz Dich trägt.

So findet ihr den für euch richtigen Coach:

Das Wichtigste bei der Wahl des Coaches ist also, auf sich selbst zu hören und jemanden auszusuchen, bei dem man sich selbst gut aufgehoben fühlt. Vielleicht, weil der Coach ähnlich ist wie man selbst, oder auch, weil er eben das Gegenteil ist und dadurch Dinge in einem entdeckt, die man selbst nicht sehen kann.

Egal, was für einen Coach man sich aussucht: Ich finde nur wichtig, dass man einen hat.

Wenn ihr also das nächste Mal vor einer wichtigen Entscheidung steht, ihr euch in einem bestimmten Bereich entwickeln wollt oder das Gefühl habt, bei einem gewissen Thema auf der Stelle zu stehen: Sucht euch einen – und euer Leben wird so viel einfacher werden!

Oder in den Worten von Seneca:

We are not given a short life but we make it short … Life is long if you know how to use it.

Falls ihr mögt, schaut euch mein Angebot für ein intensives ein Coaching Retreat an, „It‘s Your Life“ in Südportugal:

https://www.facebook.com/events/1713803332236394/

Dannie Quilitzschs Herz schlägt dafür, mit neuen Konzepten die Welt zu verändern. Sie ist Psychologin, systemische Therapeutin, Business- und Life-Coach und Yin-Yogalehrerin – die aus einem großen Schatz an Wissen und Erfahrung heraus Sozialgründer und Einzelpersonen betreut. Ihre Erfahrungen teilt sie gerne und hat dafür seit kurzem auch das Schreiben entdeckt. Hier (wie in ihren Workshops und Retreats) dreht es sich immer wieder um die gleiche wunderbare Frage: Wie können wir unser Leben schöner und uns selbst noch glücklicher machen.




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