Winter_Licht

Adé, Winterblues. Es werde Licht!

06:30 Uhr. Der Wecker klingelt, benommen tapert man durch die Wohnung zum Bad. Und auf dem Weg immer der gleiche Gedanke: „Oh Mann, es ist noch mitten in der Nacht, is’ ja noch ganz dunkel draußen.“

Nein, die Tage der 5 Wintermonate in Deutschland verwöhnen nicht gerade mit viel Sonnenlicht – es sei denn, man ist Skilehrer. Was die allermeisten nicht sind.

Ein normaler Bürojob begrenzt die Chance auf Tageslicht oft auf die Mittagspause, denn zum Feierabend ist es schon wieder dunkel (von den Schichtdienstlern will ich mal gar nicht sprechen.)

Die Folgen der Dunklen Zeit sind jedes Jahr dieselben:

  • Die ständige Frage, warum man eigentlich so weit weg vom Äquator lebt
  • Müdigkeit
  • Winterblues
  • Haut, der man spätestens im Februar kaum noch im Spiegel begegnen mag

Licht macht glücklich

Helles Licht – also jenes mit hohem Blauanteil – leitet die Netzhaut unserer Augen durch Rezeptoren als spezielle Signale an das Gehirn. Das in der Folge mit einer Ausschüttung des Glückshormons Serotonin reagiert. Uns gibt dieser Mechanismus das Gefühl von Energie und beschwingter Laune.

Ein deutscher Sommertag im Juli hat ein Beleuchtungsstärke von 100.000 Lux, bei bedecktem Himmel sind es ca. 10.000 Lux. Ein trüber Dezembertag kommt dagegen nur auf eine Beleuchtungsstärke von 3.000 Lux.

Was passiert also in den Wintermonaten, wenn Tageslicht fehlt bzw. seine Dauer stark abnimmt? Man ahnt es: Statt ordentlich Serotonin schüttet das kleine Chemiewerk unseres Körpers Melatonin aus – das sogenannte Schlafhormon.

Für unseren Körper macht das Sinn. Denn im Dunklen will er meistens schlafen und sich erholen. Wären wir in der Lage, jetzt Winterschlaf zu halten, hätten wir damit prinzipiell ja kein Problem. Wir wollen und sollen aber aktiv und leistungsfähig bleiben. Das gelingt leider nur bedingt.

Was tun bei Lichtarmut?

Licht anschalten? Gute Idee. Allerdings hat Kunstlicht in einem gut beleuchteten Büro nur eine Beleuchtungsstärke von ca. 800 Lux. Und dieses Licht möchten wir definitiv nicht im Wohnzimmer haben, denn es ist zu genau Null % gemütlich.

Deutlich stärker unter winterlicher Lichtarmut leiden durch ihre größere Nähe zum Nordpol die Skandinavier. Und sie machen uns vor, wie man damit umgehen kann. Dort gibt es sogar Lichtcafés, in denen das Tageslicht des Sommers imitiert wird. Sieht teilweise echt verrückt aus, denn der Innenraum ist komplett weiß, und Gäste müssen einen weißen Kittel tragen, die das Licht reflektieren.

Es geht aber auch einfacher: mit Lichttherapie- oder Tageslichtlampen, die seit einigen Jahren auch für Daheim angeboten werden. In skandinavischen Haushalten sind sie keine Seltenheit. Die Lampen haben ein natürliches, helles, blaues Licht mit einer Lichtintensität von 10.000 Lux. Perfekt, um die Serotoninproduktion anzukurbeln.

Besonders interessant finde ich, dass eine Lichttherapie bei der Behandlung von Winterdepression offenbar genauso effektiv ist wie eine Behandlung mit Antidepressiva. Hierbei möchte ich ausdrücklich betonen, dass es sich bei der „Winterdepression“ um ein saisonales Stimmungstief handelt! Das allerdings recht viele Nordlichter betrifft.

Die Lichttherapie mit EnergyUp im Test

Wir durften so eine Tageslichtlampe aus dem Hause Philips testen: EnergyUp heißt unser neuer Bürofreund, und dem Hersteller zufolge reichen 20 bis 30 Minuten täglich, um vom muffligen Griesgram zurück zum fröhlichen Menschen zu mutieren.

Vier Wochen lang steht die Lampe nun jeden Tag auf verschiedenen Schreibtischen und leuchtet blau, was die Steckdose hergibt. Man schaut dabei nicht ins Licht, sondern kann dabei arbeiten, lesen, essen oder seine Facebook-Chronik checken. Das Licht von EnergyUp ist 100 % UV-frei und somit sicher für die Augen und die Haut. Nein, ihr bekommt davon weder Sonnenbrand noch Sommerteint.

Philips_EnergyUp_Blue_

Besonders beliebt ist unsere Test-Lampe direkt am Vormittag und kurz nach dem Mittagessen, wenn das berühmte Nachmittagstief zuschlägt. Und, hat die Lichttherapie etwas gebracht?

Ja.

Unser kleiner Test hat ergeben: Wir alle fühlen uns durch sie wacher, fitter und können uns besser konzentrieren. Dadurch steigt gewiss auch die Stimmung (obwohl wir bei Yogaeasy damit eigentlich nie Probleme haben).

Die Anwendung ist extrem einfach und alltagstauglich, der Effekt schon nach 1 – 2 Wochen spürbar – mit nur einer einzigen Nebenwirkung: Wir werden alle sehr traurig sein, wenn wir die Lampe wieder abgeben müssen.

Dafür habt ihr jetzt das Glück, eine EnergyUp Lampe von Philips gewinnen zu können. Winterblues – bye, bye for ever!

EnergyUp_Philips

Um mitzumachen, verratet uns in den Kommentaren unter diesem Artikel: Was macht ihr gegen den Winterblues?

Unsere Verlosung (Rechtsweg ausgeschlossen) läuft bis zum 10. Dezember 2015. Der oder die Glückliche wird danach von uns per Mail benachrichtigt.

Viel Glück und nicht vegessen: shine bright!




16 Kommentare

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  1. Isabelle

    Ein erster wichtiger Schritt ist sicherlich, großzügiger zu sich selbst zu sein und zu akzeptieren, dass man nicht genauso energiegeladen ist wie im Mai, mehr schläft und an einem Sonntag auch mal gar nichts schaffen muss. Danach machen alle kleinen Schritte viel aus und viel glücklicher.

  2. Veronika

    Gegen den Winterblues:
    – raus gehen (egal, ob´s dunkel ist oder stürmisch oder vielleicht doch sonnig)
    – Wecker, der den Sonnenaufgang simuliert
    – Smoothies trinken (bzw. essen)
    – Reisepläne schmieden
    – … die dunkle Jahresezeit genießen (viel schummriges Kerzenlicht, Duftämpchen mit Sternenmärchen, Tee trinken, …)

  3. Line

    Winterblues, ja den kenne ich.
    Mir hilft Bewegung an der frischen Luft – mit dem Fahrrad zur U-Bahn fahren, Joggen in der Heide, Yoga und meditieren (mit Yogaeasy 🙂 und Yogi-Tee. Noch was vergessen? Ein schönes Buch schmöckern und darin versinken…
    VlG Line

  4. Martina

    ☀️ wann immer nur möglich: Sonnen-Licht tanken bei einem flotten Spaziergang
    ☀️ Feuer im Ofen machen & einfach nur in die Flamen schauen
    ☀️ Eine Kerze vor der Haustür anzünden & Dunkel in die Nacht bringen
    ☀️ Sonnengrüße – für die Sonne im Herzen
    ☀️ Pasta mit im Sommer eingekochten Paradeiser-Sugo genießen

  5. Katrin H.

    Gegen den Winterblues helfen mir so manche Dinge 🙂

    – Ich nütze die Sonnenstunden und gehe ohne Wenn und Aber raus in die frische Luft, auch wenn es noch so kalt ist. Warm einpacken und danach mit einer heißen Schoko belohnen <3

    – Ich achte darauf, dass ich ausgiebig schlafe (7-8 Stunden täglich)

    – Zeit für mich nehmen, hinein in den Hängesessel und ein gutes Buch lesen…

    – viele positive Gedanken haben und sich mit lieben, freundlichen Menschen umgeben

    – immer ein Lächeln auf den Lippen haben, auch für grantige Menschen in der Ubahn 😉

    Lieben Gruß,
    Katrin

  6. Karin Irene Schmidt

    Ich gehe in die Sauna bevorzugt, wenn die Sonne scheint, damit der ganze Körper Sonne tanken kann. es sind leider zwei Voraussetzungen nötig: man braucht eine Sauna mit Außenbereich (z.B. Bad Bellingen oder Badenweiler) und man muß zeitlich flexibel sein können, um auch den Sonnenschein abzupaassen.

  7. Susi

    Auch wenn es kalt ist, jeden Tag an die frische Luft gehen oder mit dem Fahrrad Einkäufe eledigen, viel lachen, Fotos vom letzen Sommer anschauen und sich dorthin denken…

  8. Lydia Ploder

    Jaja, der alljährliche Winterblues!

    – Die ständige Frage, warum man eigentlich so weit weg vom Äquator lebt ==> weiterhin von mir ungelöst 🙂
    – Müdigkeit ==> Grüner Tee und Obst und Gemüse essen, dass VIIIIIIIIEEEEELLL Sonnenenergie gespeichert hat (meinen Obst und Gemüsehändler des Vertrauens freuts)
    – Winterblues ==> gegen die schlechte Laune => eine Runde Vinyasa Flow oder intensives Hatha damit das Gedankenkarusell mal Pause macht
    – Haut, der man spätestens im Februar kaum noch im Spiegel begegnen mag ==> naja, noble Blässe in allen Ehren, aber so ein bisschen TAGESLICHT vorallem wenn´s draußen so schnell finster (österreichisch für dunkel, düster) wird, wäre schon schön! 🙂

    Daumen drücken, Tee einschenken und weiterarbeiten!

  9. carmen

    -warm eingepackt nach draussen gehen, jedes bißchen Tageslicht nutzen.
    -Tee trinkend heitere Musik hören
    -auf den nächsten Sommer hoffen und Pläne schmieden

  10. blaubeerpfannkuchen

    Ui, ein Tageslichtlampengewinnspiel! Gegen Winterblues:
    – An Tageslichtlampengewinnspielen teilnehmen
    – unbedingt auf warme Füße achten
    – viele gelbe (orange) Lebensmittel essen und langsam zum Minion mutieren („Banana?!“)
    – mit netten Menschen über interessante Themen reden
    – Yoga machen (aber ganz freundliches, entspannendes Yoga)
    – und die warmen Füße nicht vergessen!!!!


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