Yoga_Krisen

Krisen-Management mit Yoga

Das Leben schickt ja hin und wieder Situationen um die Ecke, die uns fordern. Eine Prüfung, eine gebrochenes Herz, ein neuer Boss: Herausforderungen können uns verunsichern, einengen und zermürben.

Um mit Schwierigkeiten im Leben umzugehen, kann Yoga ein wunderbarer Anker sein. Yoga lehrt nicht nur, achtsamer und freundlicher mit uns zu sein, sondern auch Krisen und Herausforderung mit Gelassenheit und Leichtigkeit zu meistern. Yoga befreit von emotionaler Ohnmacht und macht den Kopf klar.

In der Yogapraxis lernen wir spielerisch, mit Widerständen umzugehen. Jeder, der sich auf im Yoga an anspruchsvollen Asanas (Haltungen) versucht, stößt an Grenzen. Die Matte ist eine herrliche Spielwiese – auch um zu beobachten, wie man mit Anstrengung, Angst und Qual umgeht. Yoga hilft, eine positive Grundhaltung zu entwickeln – auch im Alltag. Wir brauchen nur etwas Geduld und Übung.

Yoga stärkt uns mental, so dass wir allen Wechselfällen des Lebens mit einem sanften Lächeln begegnen können.Ein achtsamer und geführter Atem, das Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele beruhigt und nährt. Ein klarer, ruhiger Geist und ein starker Körper sind für schwierige Umstände eher gerüstet als ein zerstreuter Kopf, im dem sich vor allem Angst ausbreitet. Schwierige Situationen sind definitiv eine Einladung, uns mit uns selbst zu befassen. Und das ist völlig okay so.

Meine Matte, mein Tempel, meine Ruhe

Lässt uns der Alltag keine Ruhe, fehlt die Möglichkeit, die innere Batterie wieder aufzuladen und Fokus zu bekommen. In Zeiten von Stress und Wettbewerb müssen wir besonders darauf achten, uns nicht zu verlieren. Die Yogapraxis stellt die innere Einheit wieder her, wir können uns liebevoll annehmen und in unsere Kraft tauchen. Die Yogamatte ist ein Ort der Ruhe, der Einkehr und Reflektion. Eine regelmäßige Übungspraxis, egal wie lang oder kurz, stärkt uns von innen.

Erdung: schnelle Hilfe immer und überall
Stecken wir bis zur Halskrause im Schlamassel, hilft als Sofortmaßnahme: Erdung, die Bewusstmachung von Halt und Verbindung. Das können wir immer und überall: Einfach die Sinne aktivieren und den Boden unter den Fußsohlen wahrnehmen, bewusst vom Becken abwärts atmen und wieder zurück, eine Verbindung herstellen. Der Boden trägt uns, immer und überall, und vermittelt ein sicheres Gefühl. Das Gute daran: Erdung als Werkzeug steht uns jederzeit zur Verfügung. Sogar im Sitzen, im Büro!

Kraft durch Atem

In kritischen Momenten rast der Puls, Angstschweiß bricht aus, auf der Stirn wächst uns das Panik-P. Das ist evolutionär korrekt, macht aber heutzutage nur noch äußerst selten Sinn. Was hilft, ist im Prinzip derart einfach und zugänglich, dass man es schnell vergisst: bewusste Atmung. Sie zentriert, beruhigt und gibt Kraft. Täglich geübt, geht sie uns von allein ins System über. Zu Beginn stündlich für ein paar Minuten die Hände auf den unteren Bauch legen, aufmerksam das Heben und Senken beobachten und spüren, wie der Geist sich beruhigt. Mit nur zehn Minuten Praxis pro Tag kann man sein Leben geradezu neu programmieren.

Yoga schafft Klarheit

Yoga lehrt Reflektion und damit Klarheit darüber, nach welchen Mustern wir funktionieren. Und Einsicht ist bekanntlich der erste Schritt zur Besserung. Schwierige Zustände wird es weiterhin geben. Aber mit Klarheit finden wir einen gesunden Abstand zu der Situation und zu unseren Impulsen. Zusätzlich hilfreich ist es, die Beobachtungen und Gefühle zu Papier zu bringen: Was ist das Problem, wie kann ich es lösen, welche Möglichkeiten habe ich? Das gibt unserem Gehirn eine praktische Richtschnur, auch für ähnliche Situationen in der Zukunft.

Sei dir selbst ein Freund

Dilemma hin, Bredouille her: Solange wir uns akzeptieren, grundsätzlich mit uns im Reinen sind, statt uns noch zusätzlich selbst fertig zu machen, ist alles in Ordnung. Probleme lösen heißt nicht, dass man es hart angehen muss. Authentizität und positives Denken bringen uns viel weiter. Durch Yoga werden wir authentisch, „durchlässiger“, ehrlicher – zumindest, wenn wir es zulassen. Das zeigt sich auch im Umgang mit Schwierigkeiten: Wir können dazu stehen und Freunde auch mal um Hilfe bitten.

Yoga macht uns stark

Jeder von uns ist viel stärker, als er ahnt. Wollen wir aber alles immer 120 Prozent gut machen, zehrt das übermäßig an unseren Kräften. Dabei ist kein Problem größer als wir! Es liegt in unserem Ermessen, mit welchen Lösungen wir uns Schritt für Schritt darum kümmern. Denn es bleibt immer ein Weg, den wir zu 100 Prozent gehen. Im Yoga nennt man das Purna, Fülle. Man könnte es auch so sagen: Das Monster unter dem Bett ist gar keines. Sobald man das Licht anmacht – ist es nur eine Staubmaus. Alles halb so wild.

Wir wachsen an unseren Herausforderungen

Nur wer Herausforderungen annimmt, kann wachsen. Jenseits der bequemen Komfortzone passiert das Leben, warten neue Erfahrungen, steht das Selbst plötzlich in einem neuen Kontext. Öffne dein Herz und kläre deinen Geist, und dann stürze dich mit einem lauten Ja in neue Gewässer. Das kann manchmal ebenso erfrischend sein wie nötig.

 




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