Frischer_Ginger

Wir haben einen im (Kräuter)Tee

Leuchtend bunte Blätter, wärmende Sonnenstrahlen, die Temperaturen halten sich selbst bei uns im Norden gemäßigt, viel blauer Himmel: so schön die letzten Herbstwochen waren, schaue ich heute aus dem Fenster und finde kaum das Haus an der nächsten Straßenecke. Nebel hat meine Welt fest im Griff, und prompt wabert die fatale „Ab aufs Sofa und Pasta essen“-Stimmung durch mein System.

Zum Glück ist sowohl gegen diese Art von Lethargie als auch gegen Erkältungen oder generell die dunkle Jahreszeit ein Kraut gewachsen. Genauer: Es sind viele Kräuter und Gewürze – im Tee.

Mit diesen Top 5 an Pflanzenstoffen kommt ihr fit und gut gelaunt durch den Herbst:

Zimt wärmt und macht Laune

Warum mögen wir Zimt am liebsten im Winter? Ganz klar: Er wärmt. Zimt regt die Durchblutung an und ist deswegen das ideal Gewürz für die kalte Jahreszeit. Außerdem wirkt er beruhigend und stimmungsaufhellend. Die Aromatherapie nutzt Zimt, um Inspiration und Kreativität anzukurbeln.

Was sich nach einem Allround-Mittel gegen Winterdepression anhört, sollte aber nicht im übermäßigen Konsum enden, denn in hoher Dosierung kann Zimt auch schädlich für die Leber sein. Besonders Schwangere sollten auf zu viel Zimt-Gebäck verzichten, denn während er bei Menstruationsbeschwerden sehr wohltuend sein kann, soll er auch ein guter Wehen-Treiber sein. Mit 1-2 Tassen Zimttee am Tag oder ein paar Zimtsternen könnt ihr allerdings noch nichts falsch machen.

Besonders lecker und intensiver duftend ist übrigens der Ceylon-Zimt – er wird anders angebaut und geerntet als der aus China oder Sumatra. Achtet daher auf die Herkunftsangaben, so möglich.

Ingwer kräftigt das Immunsystem

Die scharfe Knolle heizt so richtig unseren Durchblutungs-Ofen ein und kurbelt so ganz nebenbei noch unser Immunsystem an. Krankheitserreger haben es schwerer, sich in den Schleimhäuten abzusetzen. Erwischt es euch trotzdem, hilft Ingwer die Erkältung auf jeden Fall einzudämmen: Die Stoffe der Wurzel haben eine antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung. Ingwer schneidet ihr einfach frisch in euren Tee oder aber ihr kauft ihn fertig als Tee.

Auch hier wieder ein Hinweis an werdende Mütter: Während ein Becher Ingwertee am Tag Wunder gegen Morgenübelkeit bewirken soll, kann das gleiche Getränk im Übermaß konsumiert frühzeitig Wehen auslösen.

Zitrone für Spaß und Kreativität 

Zitronen wachsen wahrscheinlich nur aus dem Grund, damit ihre geballte Ladung Vitamin C unser Immunsystem stärkt und uns happy macht. Denn Zirtus-Aromen wirken hochgradig stimmungsaufhellend und vitalisierend und schärfen der Konzentration. Das können wir gut gebrauchen, wenn es nachmittags schon dunkelt. Ist frische Zitrone grad aus oder euer Magen nicht auf Saures gepolt, probiert einfach diesen Kräuter-Tee von Pukka.

Echinacea gegen Schniefnasen

Echinacea, auch Sonnenhut genannt, gilt als Booster fürs Immunsystem. Er ist die erste Hilfe bei Erkältungen und Fieber, denn er wirkt schweißtreibend. Vorbeugend stärkt Echinacea die Abwehrkräfte stärken, idealer Weise in Kombination mit Vitamin C. Dieser Tee vereint beides: Holunderbeere (Vitamin C) und Echinacea.

Vanille für die feinen Momente

Die Vanilleschote ist die Frucht einer Orchideenart und vor allem im Zusammenhang mit Süßem eine Würz-Instanz. Ich liebe Vanille und könnte alles damit verfeinern. Vanille hat aber auch einen tollen Effekt auf uns: Sie ist entspannend, stimmungsaufhellend und aphrodisierend. Der Vanille-Duftstoff ist nämlich chemisch gesehen eng verwandt mit unseren Sexualduftstoffen.




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