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Warum nicht … mal ein Healing?

Stark verkürzt stellt die Quantentheorie (u. a.) die Hypothese auf, unsere Realität sei eine Illusion, die wir selbst kreieren. Ich könnte demnach zum Beispiel hier und heute weilen. Oder nur glauben, zu existieren. Vielleicht bin ich gar nicht. Also auch nicht im Hier und Jetzt. Sondern bin ganz woanders. So könnte ich etwa in Nicki Esers Healing-Raum herumliegen. Auf einer flauschigen Decke in ihrem Haus bei Augsburg, wo sie statt meiner physischen Präsenz mit speziell angeordneten Heilsteinen meine Chakren manifestiert hat (zumindest habe ich ihre Erläuterung des Online-Healings so verstanden). „In Lebensgröße bist du bei mir“, sagt Nicki Eser, um dann über eine Stunde lang per Skype eine Energie-Heilungs-Zeremonie an mir zu vollziehen. Respektive – an meiner Manifestation.

Bei ihr lagen dazu Steine, Federbüschel, um Energien zu justieren, heiliges Blattwerk, Kerzen verteilten sich im Raum und an ihrer Wand war ein Achtsamkeitsspruch. Ich bin Yogini, die jede Woche eigene Yoga-Nidra-Reisen für ihre Schüler*Innen anbietet; bin Reiki-Zertifizierte; bin Umtriebige irgendwo in den Welten der irdischen und universellen Energien. Und als all das vielleicht gar nicht soooo die ideale Zielgruppe von Healings und ähnlichen Energie-Zeremonien. Allerdings, allerdings: Ich bin vor allem Journalistin, also stets offen für Neues und neue Erfahrungen. In dem Beruf zahlt sich Neugier wenigstens in barer Münze aus. Oder – zumindest hat es das einmal getan. Aber das ist eine andere Geschichte.

Meine Healing-Geschichte nun startete mit Nickis Aufforderung, dass ich mir für unsere ca. 1-stündige Session vorher Gedanken machen sollte, an welchem Punkt meines Lebens ich Heilung benötigen könnte. Oder was ich mir wünschen würde. Wo ein unbearbeitetes Thema liegen könnte. Ich konnte mich dann nicht so richtig entscheiden und machte es mir leicht: Ich wünsche mir ein Haus. Das möge sich doch energetisch, fand ich, nun aus dem Universum oder sonstwie in mein Leben bewegen.

Zum vereinbarten Termin schaltete ich Skype an, und Nicki fragte, ob ich mein Thema mit ihr teilen wollte. Ich verneinte. Ist ja vielleicht einfach bisschen mega-profan, auf schamanische Unterstützung bei der Erfüllung blasser materialistischer Wünsche zu hoffen. Wobei: Es gibt im Grunde ja kein Limit für gar nichts. In der Energiewelt ist alles eins und somit wäre alles erlaubt. Man kann beim Healen also genauso Dinge aus der Gefühls- und Beziehungswelt drehen und wenden wie Trauma oder Tagträume thematisieren. Bewertet wird nichts. Alles … ist eben einfach nur Energie.

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Nicki Eser heilt und fernheilt neben Menschen übrigens auch Räume … einige Inspirationen findet ihr auf ihrem Instagram-Account.

Healings mit „modernem Schamanismus“

Ich spüre nicht nur Energiefelder eines Raumes, sondern auch die eines Menschen. In jedem Menschen fließt diese unbändige universelle Energie, wie ein gleißendes Licht. Sowohl beim Healing des Umfeldes, als auch während einer persönlichen Heilungszeremonie eliminiere ich störende Energien und ersetze sie durch das starke positive Licht, das in jedem Menschen oder jedem Ort fließt.

Für die transformierende Healing-Zeremonie sollte ich liegen. Während also ich ich in Hamburg in meine Yogamatte sank, wanderte Nicki derweil durch ihre Rituale und mit ihren Werkzeugen in Augsburg um mein Energieabbild. Da grundsätzlich Entspannung wichtig war, habe ich einfach nur losgelassen, Gedanken, Atem, alles fallen lassen. Die Arbeit war ganz bei ihr, gesprochen haben wir kaum. Irgendwann erinnere ich Musik, die etwas gestört hatte, leider, denn Skype kam hier an seine Übertragungsgrenzen: Mal rummelten Bruchstücke eines Wellnessklangbettes durch meine Lautsprecher, dann wieder nicht. Zum Glück habe ich Nickis Stimme immer klar vernehmen können. Allerdings ohne große Erinnerung an Inhalte, gebe ich zu. Darum geht es schließlich nicht. Energetische Übertragung braucht keine Worte. Sie funktioniert entweder oder nicht.

Allein diese Ruhe und Entspannung hatte auf jeden Fall positive Effekte. Sie können Menschen in den verwirrenden Zeiten von Corona wirklich Momente der Heilung bieten. Das merke ich auch an der Akzeptanz meiner Yoga-Nidra-Sessions online. Ob ihr in knapp 30 Minuten das Herzöffnen wünscht oder Erdung sucht, ob ihr Vertrauen gewinnen oder Kreativität wecken möchtet: Für alles findet ihr viele geschulte, erfahrene und leidenschaftliche Energie-Unterstützer. Nicki Eser ist eine davon. Sie bildet sich seit 10 Jahren auf ihrer eigenen spirituellen Reise kontinuierlich fort. Wer sie kontaktieren mag, nutzt ihre Website oder folgt ihr auf Instagram. Ein prima Tool, um unberührt von Social Distancing erst einmal einen Eindruck von ihr und zu ihrer Arbeit zu bekommen.

Versucht doch selbst einmal ein Healing oder Energie-Coaching, wenn ihr mögt. Eure Realität schafft ihr euch nämlich wirklich mit großer Wahrscheinlichkeit selbst. Anpassungen und das Infragestellen jeder Idee von „Wirklichkeit“ sollten uns auf der Reise durch das Leben und zum Selbst immer willkommen sein.




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