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Happy hair: Worauf eure Haare abfahren

Dürften eure Haare ihre eigene Liste für den Wochenendeinkauf schreiben, wären jede Menge Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Fisch oder Eigelb in der engeren Wahl. Außerdem Obst und Gemüse, die lieben sie. Denn auch das Haar – wie der Rest des Körpers – weiß genau, was ihm guttut. Ja, Haargesundheit kommt in erster Linie von innen, nicht aus der Shampooflasche.

Ein no go: Ungesunde Lebensweise

Ich gebe zu, es ist fast ein bisschen dröge, sogar bei diesem Thema wieder auf die gesunde Lebensweise zu verweisen. Aber es hilft ja nichts. Fakt ist: Versorgt ihr eure Haarwurzeln optimal mit Nährstoffen, wirkt sich das positiv aufs Wachstum aus und ihr freut euch über glänzende und gesunde Haare. Krankt es hingegen schon an der Basis, helfen alle Kuren dieser Welt nicht weiter.

Bad hair days: Was Haare nicht mögen, was ihnen schadet

Unser Haar benimmt sich nicht selten wie die berühmte Prinzessin auf der Erbse. Es möchte weder zu oft gewaschen noch zu heiß geföhnt oder durchs Glätteisen gezogen werden. Auf chemische Farb- und Formveränderungen reagiert es ebenfalls unwirsch. Wie ihr das mit dem Wunsch nach einem guten Styling verbindet, müsst ihr mit euren Haaren ausmachen. Und da ist viel Fingerspitzengefühl vonnöten. Außerdem mögen Haare weder Stress noch Diäten.

Darüber hinaus gibt es auch Erkrankungen, die sich unter anderem am Zustand der Haare bemerkbar machen. Hierzu zählen u. a.:

  • Morbus Crohn
  • Colitis Ulcerosa
  • Diabetes
  • Schilddrüsenunterfunktion
  • verschiedene Allergien

Zudem machen ihnen bestimmte Lebensabschnitte zu schaffen. Hierzu gehören  etwa Schwangerschaft oder Wechseljahre. Und zu guter Letzt schlägt natürlich eine einseitige Ernährung aufs Haar. Gleiches kann für eine vegetarische oder vegane Ernährungsweise gelten – wenn sie zu einem Nährstoffmangel führt.

Diese Lebensmittel sind (nicht nur) gut fürs Haar:

Schönheit kommt von innen. (Nicht nur) Haare schätzen eine vitalstoffreiche Ernährung. Vitamin A, B, C und E, Biotin, Eisen, Folsäure, Jod, Selen, Silizium und Zink wirken wie eine Haarkur von innen. Und diese Beauty-Booster stecken beispielsweise in: 

  • Obst (Äpfel, Beeren, Kiwis, Pflaumen)
  • Gemüse (Broccoli, Kohl, Kürbis, Paprika, Pilze, Salat, Spinat, Tomaten)
  • Kartoffeln
  • Hülsenfrüchten
  • Nüssen
  • Hafer
  • Hirse
  • Hefe
  • Vollkornreis
  • Käse u. Milchprodukten
  • Eigelb
  • Fisch (Scholle, Seelachs aber auch fette Sorten wie Lachs u. Makrele)
  • Fleisch (u.a. Eisen, Vitamin B12 und Zink in Rindfleisch)

Für Vegetarier und Veganer ist es möglicherweise ein bisschen schwieriger, sich haargesund zu ernähren. Hauptaugenmerk liegt hierbei auf Vitamin B12, das eben in Fleisch, Leber, Eigelb oder Milchprodukten steckt. Weniger problematisch ist die Eisenversorgung, denn es gibt genügend pflanzliche Quellen (z. B. Mandeln, Haferflocken, Roggen, Bohnen, Sonnenblumenkerne, Linsen, Sojabohnen oder Hirse), die als Alternative dienen. Die Eisenaufnahme lässt sich übrigens mit einem Glas Orangensaft (Vitamin C) pushen, und der Kaffee macht derweil idealerweise Pause, denn er wiederum bremst die Eisen- und Nährstoffaufnahme allgemein.

Ihr seht, für gesunde und glänzende Haare könnt ihr einiges tun – und eure allgemeine Gesundheit profitiert davon gleich mit. Jagt trotz ausgewogener Ernährung dennoch ein „Bad Hair Day“ den nächsten und ihr kämpft kontinuierlich mit Haarausfall, spröden oder strohigen Haaren, ist vielleicht ein Besuch beim Hausarzt ratsam. Er überprüft mit einer einfachen Blutuntersuchung, ob dem Körper – und somit dem Haar – vielleicht wichtige Nährstoffe fehlen. Ist das der Fall, könnt ihr gezielt mit Nahrungsergänzungspräparaten Abhilfe schaffen.

10 Tipps, was ihr außerdem für eine schöne Haarpracht machen könnt, hat für euch die renommierte Beauty-Bloggerin Nath Fedorova aufgeschrieben.

Bitte beachtet: Dieser Text wurde nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Er dient ausschließlich der Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen Arzt oder Heilpraktiker und ist keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen.

 





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