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Cannabis-Chic: Der Stoff, aus dem die grünen Träume sind

Zugegeben, in den Ateliers von Chanel, Givenchy und Prada hat die Hanffaser noch nicht ihren Platz neben Seide und Kaschmir eingenommen. Dabei haben Vorreiter-Designer wie Calvin Klein und Giorgio Armani ihre Vorteile durchaus schon erkannt. Denn natürlich macht der Bewusstseins-Wandel vor Mode-Kreisen nicht Halt und hat einige Labels von Rang und Namen inspiriert, die hochwertige Naturfaser in ihre Kollektionen zu integrieren.

Einer dieser Hersteller ist Braintree.

Kollektion_Braintree_S2016Das australische Unternehmen hat den Headquarter-Sprung nach swinging London gemacht und entwirft in der Avantgardemode-Metropole inzwischen nachhaltige Mode – von klassisch über frech bis chic. Gestartet war man Down Under in den Neunzigern mit T-Shirts und Strandhosen aus Naturfasern wie Hanf, Bambus und Bio-Baumwolle, heute umfassen die vier jährlichen Kollektionen allen wichtigen Basics sowie ausgefallene Stücke mit Mustern und Prints.

Moderne Lässigkeit und Bezahlbarkeit gehen dabei nicht zu Lasten der Qualität, der Umwelt oder der Arbeiter in den Produktionsländern. Braintree, deren Kleidung ihr auch bei unserem Kooperationspartner HanfHaus findet (siehe Shopping-Gutschein weiter unten!), gehört zum Ethical Fashion Forum und steht für strikte ethische Prinzipien ein:

  • Engagement für nachhaltige Mode
  • verantwortungsvolle Rohstoffbeschaffung
  • Respekt gegenüber der Gesellschaft
  • langfristige Beziehungen mit Zulieferern und Partnern
  • schonender Umgang mit der Umwelt

Was macht Hanf-Kleidung so besonders?

Stoffe aus und mit Hanf zeichnen sich aus durch ihre Haltbarkeit. Pestizidfrei angebaut sind sie angenehm auf der Haut, natürlich feuchtigkeitstransportierend, atmungsaktiv und sehr tragekomfortabel. Hanffasern haben dieselbe mikroelektrische Spannung wie unsere Haut – und deshalb für Menschen mit empfindlicher Haut eine erste Wahl.

Wie schön also, dass Bio-Dessous unter der Marke „The Hemp Line“ im Programm von HanfHaus nicht fehlen. Sie zeichnen sich aus durch einen haltgebenden, elastischen Materialmix aus Hanf, Bio-Baumwolle sowie einem 5%-igen Elasthananteil. Dass die Teile zudem natürliche antibakterielle Eigenschaften haben, ist ein Extra-Plus, das von vielen anderen Unterwäsche-Materialien nicht gerade behauptet werden kann.

Meine neue Yogahose aus Hanf war zugegeben etwas zu warm für die Tropen. Ich hatte sie mit nach Südindien genommen, bin dort aber doch schnell auf Yoga-Shorts umgestiegen (die es selbstverständlich auch aus Hanffasern gibt, die ich aber nicht im Gepäck hatte). Sie hat für hiesige Studios aber genau die richtige Wärme-Dichte und ausreichend elastische Fähigkeit, ohne bei den Asanas unbequem zu werden!

Wer Hanf trägt, ist Teil einer nachhaltigen Mode. Wer häufiger Gutes und seltener Trend-Ware aus Billigproduktionen shoppt, kann so zugleich fashionable sein und doch umweltfreundlich / nachhaltig.

In unserem für euch angelegten Pinboard auf Pinterest findet ihr einen Ausschnitt dessen, was euch an modernen Styles aus Hanf bereits erwartet.

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 Saison-Shopping mit HanfHaus und GINGER

Unser Partner HanfHaus macht euch ein super Angebot: Das deutsche Pionierunternehmen in Sachen Hanfprodukte gibt euch auf den Einkauf mit unserem GINGER-Code einmalig 20 % Rabatt auf eure Bestellung!

Shoppt eure neuen Looks (oder ein paar verwöhnenden Kosmetika?) und gebt beim Bezahlen den Code „gingerliebthanf“ ein! Der Code ist einmal pro Kunde einlösbar und bis 31. 07. 2016 gültig.

Und ein bisschen Hanf – auf die Haut und in den Magen – könnt ihr mit uns außerdem gewinnen! Mit etwas Glück sichert ihr euch einen von 3 Verlosungs-Goodies unseres Partners HanfHaus: je ein Kennenlern-Set mit Hanf-Nahrung und -Kosmetik im Wert von je 25 € sowie einen 50-€-Einkaufsgutschein für Modisches von The Hemp Line.

Dafür müsst ihr nur kommentieren: Wir lieben Hanf 😉 Die Verlosung endet am Sonntag, 17. April 2016.

12 erhellende (Fashion-)Fakten zu Hanf:

  1. Die erste US-Flagge bestand aus Hanffasern.
  2. Der früheste archäologische Nachweis zum Cannabis-Verwendung auf heutigem deutschen Boden stammt aus dem Jahre 5500 v. Ch.
  3. Die Gründungsväter der USA, George Washington and Thomas Jefferson, waren Hanfbauern.
  4. Die erste Jeans von Levi Strauss war aus Hanf-Canvas.
  5. Hanf ist resistent gegen Mikroben und Insekten. Herbizide, Pestizide oder chemische Düngemittel sind nicht nötig, Fasern und Textilien sind also komplett chemiefrei und der Anbau verschmutzt kein Grundwasser.
  6. Im Gegensatz zu Baumwolle entzieht Hanf dem Boden keine Nährstoffe, sondern reichert ihn an.
  7. Würde man Hanf auf nur 12 % der europäischen Landmasse anbauen, ließe sich damit der Papierbedarf der ganzen Welt decken – ohne dafür einen einzigen Baum zu fällen! Hanf wächst in 3 – 4 Monaten zur Ernte, Bäume benötigen zwischen 30 und 40 Jahren.
  8. Würde Hanf weltweit die Baumwolle ablösen, würde eine Anbaufläche in der Größe von Florida frei werden. 94.080 Tonnen an Pestiziden würden eingespart und nicht den Boden vergiften.
  9. Hanfstoffe ist der haltbarste natürliche Stoff – sie halten viermal länger als Baumwolle – und zugleich ein natürlicher UV-Schutz.
  10. Aus Hanf lassen sich zehntausende Haushalts- und Industrieprodukte herstellen: alle Arten von Papierprodukten, Bio-Treibstoffe, abbaubare Kunststoffe, Nahrung, Kosmetik und hocheffiziente natürliche Baustoffe wie Dämmmaterial, Farbe oder Böden.
  11. 20 U.S.-Staaten prüfen derzeit die Legalisierung von Hanfanbau für industrielle Zwecke. Aktuell ist der Anbau strafbar. Im Nachbarland Kanada ist das seit 1994 legal, das Land ist Weltführer in Sachen Hanf-Forschung und -Produktentwicklung (und auch fancy Looks kommen natürlich von dort: Leider scheint es das coole – und Festival-freundliche – Label Nomads Hemp in Deutschland nicht zu geben …).
  12. Weltweit würde der Anbau von Nutzhanf für tausende Arbeitsplätze sowie mehr umweltfreundliche Landwirtschaft und Produkte sorgen.

Noch viele Fakten mehr findet ihr unter diesem Link.





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