Locken_DIY

DIY Styling – wir lassen uns locken!

Was dem Mann der Werkzeugkeller, ist der modernen Frau das Bad. In meinem tummelt sich inzwischen mächtig viel Technik. Jetzt wird die Steckdosenleiste noch länger: für den Pro Care Auto Curler von Philipps, von dem ich mich nie mehr trennen mag!

Wie die meisten nordeuropäischen Frauen wächst aus meinen Haarwurzeln etwas, das mehr mit Spaghetti gemeinsam hat als mit den Mähnen, deren Besitzerinnen für Shampooreklame und Beauty-Fotostrecken posieren dürfen. Das sogenannte kaukasische Haar ist fein, glatt und nicht besonders kräftig. Um damit Volumen und Frisuren zu zaubern, bedarf es eines geradezu unanständigen Maßes an Stylingprodukten, Zeit – und passenden Tools.

In meiner Volumen-Waffenkammer ist deshalb alles versammelt, was mir befreundete Friseure über die letzten Jahrzehnte empfohlen haben. (Einer schenkte mir zum Geburtstag eine Perücke. Das sagt wohl alles.) Irgend etwas muss es doch geben, um der Natur dort nachzuhelfen, wo sie mich aus meiner Sicht im Stich gelassen hat.

  • Lockenwickler. Check. Dauert nur immer ENDLOS, bis die Pracht fertig ist, unangemeldete Besucher sind jedesmal etwas verschreckt – und das Resultat hat gern einen Touch Tante Gertrud.
  • Profi-Fön. Check. Ich föne mittlerweile bessere und haltbarere Frisuren, als jeder Salon-Azubi dieser Welt. Ich tippe, ich würde sogar aus einem Frisch-verfönt-Zweikampf mit manchem Gesellen als Siegerin hervorgehen.
  • Beheizbare Wickler. Check. Der größte Styling-Fehlkauf aller Zeiten, denn so Dinger halten einfach NIE in glattem feinen Haar. Falls jemand im Raum Hamburg welche braucht: Ihr könnt die Dinger gern aus meinem Keller abholen. Geschenkt!
  • Glätteisen. Check. Wenn schon glatt – dann bitte mit Stil. Allerdings ist mir ein Rätsel, wie andere damit Wellen hinbekommen, ohne sich die Haare zu ruinieren.
  • Profi-Rundbürsten in diversen Größen. Check. Siehe Fön – ohne die bekommt eure Haaroberfläche beim Volumenfönen nicht den tollen Glanz.
  • Und nun also (nach langem Liebäugeln mit dem Babyliss-Modell) ein Lockenmacher. Check! Endlich – sowas hat ja inzwischen fast jede, denn Gelockt ist Trend … (und ihr könnt einen Pro Curler gewinnen, mehr dazu weiter unten ;))

Philips_ProCurler

Es hat auch nur 3 Anläufe gedauert, bis ich den Burschen im Griff hatte. Beim ersten Versuch dachte ich noch, ich würde das Einfädeln der Haarsträhne vor allem am Hinterkopf oder rechtsseitig nie hinbekommen. Vor dem Spiegel ist schließlich jede Bewegung – richtig: spiegelverkehrt. Aber mit ein bisschen Geduld (nicht meine stärkste Seite, zugegeben) habe sogar ich das hinbekommen.

Lässig locken mit dem Pro Curler

Ihr stellt den Frisurenzauberer an, der 30 Sekunden lang aufheizt, während ihr die gewünschte Hitze, Zeit und Lockenrichtung einstellt. Also links, rechts oder abwechselnde Richtung. Abhängig vom Haartyp könnt ihr auf 170, 190 oder 210 Grad Celsius arbeiten, die Zeiten variieren zwischen 8, 10 und 12 Sekunden.

Dann trennt ihr je nach gewünschtem Look eine nicht zu dicke Strähne ab, fädelt sie in die Schlitzöffnung der sogenannten Lockenkammer ein, drückt auf einen großen Knopf, worauf die keramikbeschichtete Kammer automatisch die Strähne einzieht und um den erhitzten Stab in der Mitte der Kammer wickelt. Ich drehe vorher die Strähne zusätzlich über die Finger auf, das erleichtert das Einfädeln und bringt Extra-Schwung in die Locke.

Nach Ablauf der eingestellten Zeit piept es 4, 5 Mal, bevor die Kammer mit einem gut hörbaren Klacken die Locke befreit – ihr drückt die Lockentaste, Locke ist fertig, nächste Strähne.

Da die Lockenkammer wärmeisoliert ist, besteht keine Verbrennungsgefahr für Haar und Kopfhaut. Und zieht das Gerät einmal nicht sauber ein, bricht es den Vorgang ab, piepst warnend und lässt die Locke los. Ist mir anfangs ein paar Mal passiert – aber nach 3 Versuchen bin ich wie beschrieben über dieses Dilettantenstadium hinaus.

Und vergesst ihr einmal das Abschalten, trennt sich das brave Ding nach 60 Minuten automatisch vom Stromnetz. Zwei nützliche Helfer sind mit an Bord: ein Strähnenunterteiler hilft euch, immer die richtige Haarmenge zu wählen, ein Reinigungszubehör steckt ihr nach dem Abkühlen in die Lockenkammer zurück und haltet sie damit sauber.

Die besten Resultate aus meiner Sicht erzielt ihr, wenn das Haar nach dem Waschen noch einen Hauch Restfeuchte hat. Aber das Lockenmachen funktioniert auch zum Auffrischen in bereits trockenem Haar. Vor dem Curlen kämmt ihr etwas Styling-Mousse ins Haar – ich liebe die Sebastian Whipped Creme, die macht guten Halt, und das Haar bleibt glänzend elastisch, ohne zu verkleben. Damit halten meine Pro-Locken gut 3 – 4 Tage!!

Was ich mir vom Styler gewünscht hätte: weniger Gewicht (ein Frisiertisch zur Ablage macht hier echt Sinn, ein Fliegengewicht ist der seit Oktober erhältliche Pro Curler nämlich nicht). So verbuche ich das Teil als leichtes Oberarmtraining, ist ja auch ganz nützlich.

Die Curler Cold Facts:

  • Philips Pro Care Auto Curler HPS940/00 inkl. Strähnenunterteiler und Reinigungszubehör
  • 2 Meter Kabellänge, Aufhängeöse
  • Unverbindliche Preisempfehlung: 139,99 € (günstiger im Online-Handel)

 

Wir verlosen passend zu den festlichsten Wochen des Jahres einen dieser Lockenmacher im Wert von ca. 140 € – ab dem 28. November könnt ihr hier eine Woche lang kommentieren, mitmachen und gewinnen. Good luck 😉

Sagt uns: Wie bringt ihr Volumen ins Haar?




  1. susa

    Ich habe mega mega dünnes Haar und bekomme Volumen nur mit einem guten Schaum (no names) in Verbindung mit Haare über den Kopf & gegen den Strich föhnen hin. Deswegen würde ich mich sehr über den Gewinn freuen…


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