Meditieren_Slowtime

Ginger liest: „slowtime. Einfach mal meditieren“

Meditationen sind das neue kleine Schwarze. Die New Yorker Business Society sowie alle anderen, die im Big Apple von sich behaupten, ihre chirurgisch optimierten Näschen immer im Trendwind zu haben – sie pilgern in schickste Lofts, um dort ein paar Atemzüge lang dem sehr teuren Nichtstun zu frönen.

Was so natürlich nicht stimmt.

Sie tun nicht nichts. Sie meditieren.

Denn Meditieren ist in gewissen Kreisen ein gesellschaftliches must have. Ähnlich wie der ebenfalls neue US-amerikanische It-Trend: Parties ohne Alkohol. Das wird hier in Bierbrauer-Land dauern …

Im ersten New Yorker Boutique-Meditationstempel kann jedermann einmal kurz sitzen, durchatmen, innerlich reflektieren – und dann zurück ins Metropolis-Dasein schweben. Ohne Anmeldung, 30 Minuten kosten 15 Dollar, für 10 Scheinchen mehr darf man 45 Minuten bleiben. Laufen grad keine Kurse, kostet das Sitzen und Kopf leeren 5 Dollar.

So etwas – eine schöne, jederzeit zugängliche, ideologiefreie Umgebung, in dem ausschließlich Ruhe herrscht und eine meditative Energie zum Eintauchen plus stilvolles Ambiente – sucht man selbst in den Großstädten unseres Landes vergeblich.

Hier sind wir auf Termine in Institutionen angewiesen, die uns mal mehr, mal weniger passen. Wir holen uns Apps und zahlen für Online-Kurse zur Unterstützung. Die wenigsten, die es eigentlich wollen, schaffen es allerdings, sich zuhause den Raum und die Zeit für regelmäßige Meditationen zu nehmen. Zu viel eingeschliffene Ablenkung, Kinder, Haushalt, TV, was auch immer. Die vielen Vorteile des Meditierens – wir kennen sie, aber, aber, aber …

Wir haben uns eine Hilfestellung in Buchform ausgesucht, die euch vielleicht unkompliziert behilflich sein kann: „Slowtime“, ein kleines Brevier mit rund 60 Kurzmeditations-Anleitungen für die unterschiedlichsten Gefühls- und Lebenssituationen. Damit könnt ihr ebenso entspannen wie Energie bündeln, ganz nach Wunsch und aktuellem Bedürfnis.

Das Tolle: Sie dauern alle nur zwischen 3 und maximal 5 Minuten!

Autor ist der ehemalige Radiomoderator Johannes Lauterbach (SFB, rbb), der heute als Coach Gruppen und Einzelpersonen in Sachen Stimme und Entspannung anleitet.

Kopfkino aus-, slow motion einschalten, so die Idee. Selbst Kurzmeditationen, sagt die Wissenschaft, bringen jede Menge Vorteile! Weniger Stress, mehr Zufriedenheit, gelassener Umgang mit Herausforderungen, wachsendes Empathievermögen, weniger Angst und Depressionen.

Das alles ist inzwischen recht belastbar nachgewiesen – allerdings auch, dass die positiven Effekte auf das Gehirn wieder schwinden, sobald man die Regelmäßigkeit aufgibt.

Ich empfehle vor dem Start der Lauterbach-Meditationen das zirka 140 kleine Seiten starke Büchlein erst einmal durchzulesen. Neben konkreten Anleitungen (wie sitzt man, wie hält man die Händewarum ist Achtsamkeit wichtig) erfahrt ihr viel Zusätzliches zum Thema, sehr kompakt, ohne religiöses Chichi, klar verständlich und zugänglich.

Das Buch „slowtime. Einfach mal meditieren“ kostet 10 €, ist beim Verlag Droemer Knaur erschienen und entweder dort oder über Amazon erhältlich, falls ihr dort ein Konto habt.




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