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Im Fokus: der „Urban Jungle“-Trend

Dass der Safari-Look seinen festen Platz im Mode-Olymp hat, verdankt er Yves Saint Laurent. Der französische Modevisionär brachte das koloniale Wüsten-Farb- und Formen-Thema 1968 in einer aufsehenerregenden Kampagnen-Inszenierung mit dem damaligen deutschen Superstar-Model Veruschka an die Fashion Fans.

Ihre Biografie "Veruschka" zeigt die Arbeit des adligen Top-Models mit den größten Designern und Modefotografen

Ihre Biografie „Veruschka“ zeigt die Arbeit des adligen Top-Models mit den größten Designern und Modefotografen

Seither kommen Khaki, Olivgrün und Sahara-Beige so zuverlässig zyklisch zurück in unsere Boutiquen wie die meisten Looks, die schon einmal und mehr begeistern konnten. Und sind somit längst Klassiker.

Hier seht ihr einige Stücke des Couturiers in einer Pariser Ausstellung, ab Sekunde 00:38 auch einige Achtundsechziger-Looks im Kolonialstil.

Was damals einer Revolution in der eleganten und förmlichen Haute-Couture-Welt gleichkam, zählt heute schon eher zu den Basics. Sie zum Beispiel gehört längst in jede gute Stil-Garderobe: eine modisch geschnittene Cargo- oder Combat-Hose, die mit Highheels oder den aktuell glitzernden Schnür-Flats plus cooler Seidenbluse und raffiniertem Blazer sogar beim Urban Cocktail passt.

Natürlich ist die adäquate Saison für diesen Look der Sommer. Auch wenn unser „Metropolitan Jungle“ weniger schweißtreibend ist als der echte Urwald: Materialien von Baumwolle und Seide bis Leinen sind prädestiniert für laue Outdoor-Abende, sonnenwarme Büros und ein wohltemperiertes Shopping.

Unverzichtbare Elemente im Urban-Jungle-Stil sind eine taillierte lange Jacke mit Taschen respektive ein Sommer-Trench, besagte Cargo-Beinkleider, die im Sommer 2016 natürlich auch im Culotte-Schnitt en vogue sind, und unkomplizierte Wickelkleider sowie passende Tops in einer Farbwelt von Oliv über Sand bis Off-White. Animal-Print kann, muss aber nicht unbedingt sein – hier ist weniger immer mehr!

Natürlich brauchen wir nicht die vielen, oft zum Safari-Outfit gehörenden Taschen für alles, was die Kolonial-Eroberer einst so an Wichtigem am Körper tragen mussten. Kompass, Taschentuch, Malariatabletten, Wasser-Flachmann – sollten wir von solchen oder ähnlichen lebenswichtigen Utensilien Gebrauch machen wollen, haben wir a) immer eine auf das Outfit abgestimmte Handtasche im Griff oder b) passt viel mehr von dem, was wir hier so benötigen, in eine der Apps auf unserem Smartphone. Und das braucht sowieso höchstens eine Tasche 😉

Gerade die Stoffe des Looks und dessen Eigenschaft eines klassischen, also langlebigen Basics sprechen bei der Kaufentscheidung dafür, die Hosen, Kleider, Oberteile und Accessoires in einer guten, am besten nachhaltigen Qualität zu kaufen.

In dieser Galerie mit aktuellen Modellen von hessnatur geben wir euch attraktive Beispiele, wie ihr eure Urban-Jungle-Outfits stylt – und wo ihr sie mit gutem Konsumgewissen bekommt 😉




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