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Ginger TV: Die Erben von Dallas und Denver Clan

Wann fing es eigentlich an, dass TV-Serien abendprogrammbestimmend, so cool wurden? Ich bekenne mich als staffelinfiziert seit den Achtzigern. Die Klassiker „Dallas“ oder „Denver“ haben wir natürlich NUR geschaut, um über jene immergleichen Telenovela-Dramaturgien zu lächeln, die die Ewings und Carringtons durch Wahn und Abgründe ihrer Drehbuch-Existenzen trieben.

Kult war ein paar Jahre später die Mystery-Serie „Twin Peaks“. Die stammte immerhin vom Off-Regiehelden David Lynch, durfte also konsumiert werden, ohne sofort unter schwersten Trivialitätsverdacht zu fallen. In meinem WG-Zimmer fand jede Woche eine rituelle Fernseh-Verabredung mit Freundinnen statt, zu der stets mindestens eine Riesenschale Tiramisu und jede Menge Prosecco gehörten.

Gegen Ende des 20. Jahrhunderts trieb uns der steile Niveau-Sinkflug deutscher Sendeanstalten dann in die Arme großer HBO-Serienhelden, von „Sopranos“ bis „Sex and the City“. Auch gut: die Wildwest-Outlaws in „Deadwood“ oder die Psycho-gebeutelte Bestatter-Familie in „Six Feet Under“. Hunderte Arzt-, Anwalts-, Crime-Story-, Mystery-, Sci-Fi-, Zombie- und Vampir-Staffeln („True Blood“!!) später feuern sämtliche Produktionsfirmen der Welt längst aus allen Rohren auf die Gemeinde unrettbarer Serien-Süchtiger.

Und hoch dekorierte Produktionen wie „Mad Men“, „Breaking Bad“, „The Wire“ oder „Newsroom“ beweisen, dass man uns inzwischen extrem gut für die schmerzhaften Versäumnisse und Niederungen des Normalo-TVs entschädigt.

Im Kino treiben derweil fast nur noch Action- und Comichelden ein spätpubertäres Special-Effects-Unwesen. Die wenigen noch gedrehten, ambitionierten Autoren-Filme haben es entsprechend schwer, ein fast verlorenes Publikum in die von Cheese-Nachos- und Popcorn-Ausdünstungen verpesteten Kinosäle zu locken.

Statt dessen veredeln immer mehr namhafte Schauspieler das Schaffen der Serienproduzenten: In der überaus kurzweiligen Serie „Entourage“ von Mark Wahlberg zum Beispiel, der mit dieser Produktion sein Leben als aufstrebender Jungstar verewigte, schoben sich große Namen des Filmgeschäfts nur so durch die Cameo-Auftritte.

Die „Emmy Awards“, die wichtigste Preisverleihung des US-amerikanischen Fernsehens, sind daher nicht minder VIP-besetzt als die „Oscar“-Nächte der Kinofilm-Industrie. Um die Dimensionen zu zeigen: Im Oktober 2015 laufen in den englischsprachigen Ländern insgesamt über 50 neue Serien an!

Darunter: the good, the bad & the ugly. Vieles ist derart nach Dramaturgie-Schema F zusammengestrickt und/oder lieblos kopiert, dass man seine Lebenszeit besser an Wichtigeres und Lustigeres verschwendet. Vielleicht mal wieder tanzen geht oder Freunde besucht.

Wer dennoch Tipps mag: zeitlich abgestimmt auf die länger werdenden Nächte hier meine Top 10 für die nächsten Couch-Potato-Monate (in alphabetischer Reihenfolge).

Einige werden auf Bezahl- und Satellitensendern ausgestrahlt, andere auf Netflix, Amazon Prime oder Sky. Und manche müssen als DVD reichen, da nächste Staffeln erst produziert und dann von deutschen Sendern eingekauft werden müssen.

Einmal angefixt, bleibt also fast nur das Modell Draufzahlen (zu den Gebühren der schnarchigen Öffentlich Rechtlichen …). Aber Geld kostet Kino auch – und auf der Couch bestimmen wir selbst über die Snacks! Zum Beispiel Grünkohl-Chips und selbst gemachtes Winter-Eis

Meine Top 10 aktueller Fernsehserien

Better call Saul

Warum ansehen: Der schmierlappige Loser-Anwalt hatte so viele „Breaking Bad“-Fans, dass er in einem Spin-off zu eigenen Serien-Ehren kommt. Hier erfährt die dem schwärzeren Humor zugeneigte Zuschauerin, wie aus Jimmy McGill, dem Bruder eines renommierten, leider durchgeknallten Anwalts, der Geldwäscher Saul Goodman wurde. Seine moralisch fragwürdigen Dienste wird sich später jeder mit mindestens so viel Skrupellosigkeit wie Dollars an den Hacken leisten.

Wen ansehen: Saul. Wen sonst.

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Wo ansehen: Netflix streamt die erste Staffel seit Februar, eine zweite ist in the making.

Downton Abbey

Warum ansehen: Wer epische Familienromane à la Jane Austen nicht aus der Hand legen kann, schwelgt in dieser Gesellschafts-Studie durch eine Reihe einstündiger, mit ganz großem Gefühl und hervorragenden Kostümen ausgestatteten TV-Erzählungen über die royalen Gepflogenheiten im England des frühen 20. Jahrhunderts.

Wen ansehen: Hat je eine großartigere Adels-Persönlichkeit pointiertere Kommentare und Lebensweisheiten gegeben als die runzelige Herzoginnenmutter Violet Crawley (gespielt von der grandiosen Maggie Smith)?

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Wo ansehen: Die 6. und finale Staffel ist Ende September in UK gestartet und wird hier leider nicht vor Anfang 2016 erwartet. Nachdem der Alte-Leute-Sender ZDF früh ausgestiegen ist (solche Programmdirektoren gehören öffentlich gedemütigt), hat Sky zugegriffen. Das macht den Spaß leider teuer (ist aber schon irgendwie standesgemäß …). Wer die Crawleys und ihre Dienstboten-Schar noch nicht ins Herz geschlossen hat: DVDs kaufen oder es mit Amazon Prime Video und anderen On-demand-Diensten versuchen.

Game of Thrones

Warum ansehen: Weil es die zur Zeit erfolgreichste Serie weltweit ist. Weil die HBO-Produktion in Los Angeles just den „Emmy für die beste Dramaserie“ sowie 11 weitere Auszeichnungen (Rekord) bekam. Weil wir immer noch keine Ahnung haben, welche Macht hinter der Mauer die rivalisierenden Westeros-Königshäuser bedroht. Weil wir besonders komplizierte Flechtfrisuren lieben.

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Wen ansehen: Manche hoffen auf die wundersame Wiederbelebung von Jon Snow, attraktiver Bastardsohn des ermordeten Winterfell-Königs. Meine Favoritin ist die letzte Targaryen-Königin Daenerys, eine Art Amazonen-Elfen-Geschöpf. Wer Drachen als Haustiere halten kann, muss eines Tages einfach über die Männerwelt herrschen. Rock on, Daenerys Targaryen.

Wo ansehen: Die Fantasy-Saga-Serienadaption von George R. R. Martins „Das Lied von Eis und Feuer“ geht in die 6. Staffel. Sky-Abonnenten sind klar im Vorteil, sie werden ab zirka März in 2016 als erste den grausamen „Spoiler-Alarm“ auslösen können.

Homeland

Warum ansehen: Schmutzige Geheimdienstmachenschaften weltweit, verantwortet von der paranoiden USA, sind immer ein guter Stoff, den der Verschwörungstheoretiker goutiert, der politisch Aufmerksame und Kritische oder einfach nur der Mensch, der auf Intrigen und Machtspiele steht. „Homeland“ darf natürlich nicht die ganze dreckige Wahrheit verdeckter „Außenpolitik“ abbilden. Aber zumindest einen erträglichen Ausschnitt.

Wen ansehen: Die ermüdend gleiche Charakterzeichnung von Claire Danes als psychisch instabile On-off-Super- CIA-Agentin nervt zwar mitunter gehörig. Aber sie hat hinreichend Kollegen in die Drehbücher geschrieben bekommen, die ihre Theatralik abfedern.

Wo ansehen: Bis zur 4. Staffel lief das Drama auf Kabel Eins. Die 5. Staffel wurde soeben teilweise in Berlin gedreht und hat noch keinen Starttermin. Neulinge: Jetzt einsteigen per DVD, auch wenn nicht jede der Staffeln gleich stark ist.

Justified

Warum ansehen: Der Kriminalautor Elmore Leonard hat schon die Buchvorlagen einiger sehr humoriger Verfilmungen verfasst. „Justified“ macht qualitativ keine Ausnahme, lebt von hinreichend intelligentem Humor, scharfen Dialogen und wurde exzellent besetzt.

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Wen ansehen: Timothy Olyphant stapfte schon in „Deadwood“ als ansehnlicher Cowboy-Sheriff durch den Schlamm. Allerdings weniger sexy, sondern verkniffen und sexuell frustriert. in „Justified“ gibt er den appetitlichen Schnell-Feuerer-Marshall Raylan Givens, dessen Auslegung von Recht und Auftrag ihn moralisch in die Nähe seines Jugendfreunds und Haupt-Gesetzlosen der Serie rückt: Boyd Crowder, dessen Kentucky-Style (hoch gekrempelte Jeans, Weste mit Uhrkette, Jackett und Schnürstiefel) das Zeug zum Fashion-Vorbild hat. Der Vollständigkeit muss gesagt werden: Nahezu alle Charaktere dieser TV-Serie sind so eigen und gut gezeichnet, dass sie weit mehr sind als Satelliten zu den „Stars“.

Wo ansehen: Auf DVD. Staffel 6 war die letzte, daher könnte es zu Weihnachten ein unterhaltsames Gesamtpaket geben. Vielleicht wiederholt Kabel Eins ja auch, in dem Fall tippe ich auf Nachtprogramm und Serien-Marathon …

Nashville

Warum ansehen: Die Frisuren! Die Kleider! Die Musik! Country und Telenovela-Kitsch galore … Diese Serie ist für 2015, was „Dallas“ in den Achtzigern war.

Wen ansehen: Die Hauptdarstellerinnen Rayna James (Connie Britton) und Juliette Barnes (Hayden Panettiere), wenn es um Drama und ausreichend gute Schauspielfähigkeiten geht.

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Die jungen Musiker, wenn es um ziemlich guten Soundtrack geht. Kommt jedoch der eher eindimensional agierende Charles Esten als Deacon Clayborne ins Bild: Chips/Tee/warme Decke holen gehen oder Emails checken, dieses Ausmaß an Jammerlappigkeit ist schwer auszuhalten. Schauspielerisch bewegt er sich ungefähr auf Sascha-Hehn-Höhe.

Wo ansehen: Die Fox-Produktion geht mäßiger Quoten zum Trotz in eine Verlängerung. Auch in der 4. Staffel wird gesungen, geliebt, gelitten, intrigiert. Die ganze Gefühlsklaviatur des US-amerikanischen Volksmusik-Pendants „Countrymusic“ (eigentlich alle Musiker singen selbst, für die Musik zuständig war anfangs der Country-Grande T. Bone Burnett) darf auf dem Kabelsender Fox mitgeklimpert werden.

Narcos

Warum ansehen: Wer schon immer wissen wollte, wie unfassbar reich Kokainschmuggel machen kann und wie viele Leichen dafür den Weg pflastern müssen: Hier ist eure Chance. Die spannende Netflix-Eigenproduktion spielt im Kolumbien der Endsiebziger- und Achtzigerjahre zur Blüte des berüchtigten Medellín-Drogenkartells.

Wen ansehen: Erfolgreicher Wahnsinn zieht Menschen seit jeher in den Bann. Wie empathie- und skrupellos, dabei so „normal“ am Alltag teilnehmend der Kartellboss Pablo Escobar (gespielt von Wagner Moura) sein Drogenimperium auf- und ausbaut und es dabei mit ganzen Staaten als Widersachern aufnimmt: faszinierend.

Wo ansehen: Wie gesagt – Netflix. Eine 2. Staffel wurde direkt nach dem Start der ersten Anfang 2015 in Auftrag gegeben. Recht so, denn die Kritiker sind ausnahmslos voll des Lobes.

Orange is the new Black

Warum ansehen: Die Durchschnitts-Großstädterin Piper Chapman, jung, verlobt, geschäftlich endlich in der Aufwärtskurve, büßt wegen einer fast verjährten Jugendsünde (lesbische Affäre, Schmuggel von Drogengeld) plötzlich eine Gefängnisstrafe ab. Könnte ja jeder von uns passieren …

Wen ansehen: Alle. In diesem Frauenknast spielt jede/r eine Hauptrolle. Sogar Pipers Weichei-Verlobter Larry bleibt dank der Drehbücher von Jenji Leslie Kohan auf der Erträglich-Spur (Kohan ist Autorin, Produzentin und Regisseurin und brachte das Thema Durchschnitts-Hausfrau-verkauft-Drogen schon mit „Weeds“ erfolgreich ins Serienfernsehen).

Wo ansehen: Und wieder: Netflix. Nein, wir bekommen für die Nennung weder ein Frei-Abo vom Streaming-Dienst noch sonstige Gegenleistungen! Die machen einfach einen anständigen Programmdirektoren-Job.

Ray Donovan

Warum ansehen: Crime liegt mir offensichtlich mehr als Romantik. Auch diese Serie passt ins Bild: Familienvater mit traumatischer Jugend und schwerkriminellem Vater dient Hollywood-Strippenziehern als hochbezahlter Söldner und Spin Doctor für alles Delikate bis Illegale. Wird NIE langweilig! Um es mit Heidi Klums Worten zu sagen: Mansche haben’s, und mansche nich.

Wen ansehen: Die langsame, aber sichere Demontage des Ray Donovan (gespielt von Charakterdarsteller Liev Schreiber in seiner ersten Serienrolle), der zwischen Familienführung und Gesetzüberschreitung versucht, Haltung und Fassade aufrecht zu halten, hat etwas extrem Anrührendes. Mit jedem Schmerz, den Ray jemanden zufügen muss, ist die gleichzeitige Verletzung seiner Person sichtbar. Das kann nicht gut ausgehen. Oder doch?

Wo ansehen: Staffel 4 dieser vielschichtig erzählten Showtime-Produktion ist bestellt, nachdem die Quoten Bombe und die Kritiken hervorragend waren. Im Bezahlfernsehen war FOX zuerst am Drücker, das ZDF zog nach, die 2. Staffel wurde auf ZDF neo ab Juli wiederholt.

Suits

Warum ansehen: Schnittig erzählte Anwaltsserie mit sleeken Typen, schrägen Plots und vielen starken Frauenfiguren in hautengen Business-Kleidern von Dior, Dolce & Gabbana und anderen Hochmodemarken. Ein intelligent unterhaltender Augenschmaus. In weiteren Hauptrollen: Anzüge von Burberry und Tom Ford.

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Wen ansehen: Alle. Echt jetzt.

Wo ansehen: Die Serie ist derart erfolgreich (und krude Fälle gehen Elite-Anwälten bekanntlich nie aus), dass im Sommer eine 6. Staffel beauftragt wurde. Die 5. ist in den USA angelaufen, in Deutschland ist noch keine Synchronisierung verfügbar. Besonders ungeduldige Fans (also ich) schauen die 10 Folgen für ab 30 € bei iTunes in Englisch.

Transparent

Warum ansehen: Die erste Transgender-Thematisierung als Stoff für die ganze Familie – hier müsste die Frage eher lauten: Warum soll man sich das nicht ansehen! Die Jury der „Emmys“ sah das offensichtlich genauso und ließ der Amazon-Instant-Video-Produktion um Jeffrey Tambor zwei Auszeichnungen zuommen.

Wen ansehen: Jeffrey Tambor ist Maura Pfefferman, gefangen über Jahrzehnte im Männerkörper von Professor Mort Pfefferman. Das Outing des transsexuellen Charakters löst in seinem familiären Umfeld eine Kettenreaktion an Sinnsuche aus.

Wo ansehen? Eine dritte Staffel ist in Auftrag, die 2. seit April dieses Jahres auf Amazon Instant Video abrufbar. Auch für diese Nennung hat man uns nichts bezahlt, was hoffentlich klar und selbstverständlich ist!

Grace and Frankie

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Warum ansehen: Vier Hauptdarsteller deutlich über 70 – und trotzdem kommt in dieser starbesetzten US-Produktion keine Sekunde Langeweile auf. Jane Fonda (Grace) und Lili Tomlin (Frankie) spielen zwei gut situierte kalifornische Frauen, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Nach rund 40 Ehejahren werden beide von ihren respektiven Gatten verlassen. Die wiederum als schwules Paar endlich offen zusammen sein und sogar heiraten wollen. Martin Sheen spielt Robert (siehe Foto, mit Turban) – und ich muss sagen: Es ist ein mächtig weiter Weg von Coppolas „Apocalypse Now“ bis in das Boxspringbett, das er sich hier mit Frankies Ehemann Sol (Sam Waterston) teilt …

Wen ansehen: Fonda und Tomlin sind derartige Vollprofis, dass ihnen trotz Liftings und Literweise Botox noch mehr Ausdruck vor der Kamera gelingt, als es ihre Jahrzehnte jüngeren Nachfolgerinnen des TV-Genres gelingt. Das Drehbuch hat ihnen intelligente und humorvolle Autoren-Film-Dialoge geschenkt, die knapp dreiviertelstündigen Episoden haben eher Movie-Charakter als Serien-Flair.

Wo ansehen? Netflix.

Na-tür-lich ist das hier nur eine Auswahl, die sich fortführen ließe. Aber wir brauchen ja auch noch Zeit für andere Dinge.

Im TV-Schauen sind wir allerdings statistisch ermittelt alle Voll-Profis: Fast 100 Prozent der Deutschen im befragungsfähigen Alter geben das Sitzen vor dem Flimmerviereck als liebste Freizeitbeschäftigung an. Muss uns das Angst machen (Stichworte: Verblödung, geistige Trägheit, Opium fürs Volk …)? Nein, es nicht völlig normal, Menschen möchten unterhalten werden, Geschichten lesen, erzählen, Vorführungen ansehen und anhören. Und das seit weit, weit vor den Tagen von Radio und Flatscreen.

Und was seht ihr so?




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