Urlaub_Teil_6

Ferien in Serie 6: Urlaub um die Ecke

Mit den großen Ferien im Anmarsch, lohnt sich für spontan entschlossene Reisende der Blick ins Internet. Teil 6 unserer Serie: In fremden Betten.

Eine Freundin hat an der Küste Südspaniens ein schönes Haus geerbt. Das die meiste Zeit des Jahres leer steht. Natürlich vermietet sie es und hat es in mindestens 2 Ferienhaus-Portalen gelistet. Aber für Freunde macht sie immer einen Spezialpreis. Als Dankeschön kann man ja das Unkrautjäten anbieten, die abblätternde Farbe eines Gartenzauns erneuern oder ähnliche Jobs übernehmen. Das gibt ein bisschen Karma-Push und schont gleichzeitig das Budget.

Vielleicht habt ihr so eine Möglichkeit auch in eurem Freundes- und Verwandtschaftskreis– wir leben schließlich in der Generation Erbschaft … Und Fragen kostet nichts.

Oder ich sucht auf Airbnb etwas Passendes. Ich habe über das Privatvermiet-Portal inzwischen drei Mal in fremden Häusern und Wohnungen Ferien gemacht. So fühle ich mich einem unbekannten Ort viel schneller „angekommen“, als würde ich ins Hotel ziehen. In dem ich außerdem nur ein Zimmer habe. Für dasselbe Geld oder mehr, als mich eine Nacht in einer liebevoll eingerichteten Privatadresse kostet, mit eigenem Bad und mehreren Zimmern.

Eine dritte Idee, wie man in anderen Städten oder an anderen Orten privat urlauben kann, ist der Wohnungstausch. Ihr verlasst die Stadt? Das Land gar? Dann bietet doch denen euer Zuhause an, die euch in ihres lassen würden.

Mit einem Portal wie Homelink klappt das zum Beispiel in 27 Ländern – abgesichert und geprüft.

Urlaubs-Plus:

Ich bin ein Fan des Home-away-from-home-Gefühls. Halbpension-Hotelbuffets sind mir ein Graus, und ich kaufe supergern in Märkten fremder Städte ein. Backen, auch mit anderer Menschen Backofen. jedenfalls 100 % mehr als die Geräuschkulisse einer Durchschnitts-Urlaubsanimation am Hotel-Pool.

Urlaubs-Minus:

Man weiß nie so ganz genau, was man bekommt – auch wenn die Portale sehr genau die Angebote der Privatvermieter prüfen. Ein bisschen Abenteuer muss man schon aushalten können. Muss nicht, kann aber sein, dass man sich da etwas flexibel zeigen muss.

Außerdem möchte zum Beispiel mein Mann, der bei uns fürs Essenkochen zuständig ist, auch von dieser Pflicht einmal Urlaub haben. Mein Tipp, damit alle zu ihrem Recht kommen: Kompromisse suchen, finden, vereinbaren. Für uns heißt das: an einem Tag selber kochen, den nächsten Essen gehen. Und zwar immer abwechselnd teurer und günstiger. So kommen wir in der Gegend herum.

(Ich suche übrigens immer gezielt nach Restaurants, die bei Einheimischen sehr beliebt sind – in Touristenrestaurants ist die Qualität IMMER, wirklich IMMER schlechter! Durchfragen lohnt sich.)

Ohne geht’s nicht:

Wie beim Wandern, Campen, Hippiebus-Fahren, setzt auch dieses Urlaubs-Vergnügen eine gute persönliche Planung voraus. Das kann man heute wirklich umfassend im Web. Oder man ist ADAC-Mitglied. Die bekommen als Paket alle nötigen Karten und Umgebungsrouten und Informationen. Allerdings ist gerade zur Urlaubszeit die rechtzeitige Anmeldung für diesen Service eine sehr gute Idee. Dann herrscht dort vermehrt Nachfrage, und es kommt zu Wartezeiten.

Oft sind aber auch die Vermieter sehr hilfreich: Wer Standort-Infos sucht, ist oft nur eine Mail von einer hilfreichen Antwort entfernt.

Liegt also das fremde Heim hinter einer Landesgrenze, fragt ihr vor der Reise also besser die Auslandskonditionen eures Mobilfunktarifs ab.




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