Urlaub_Alternativ2

Ferien in Serie 2: Urlaub um die Ecke

Zeit für die Sommerferien-Planung. Und wir zeigen euch, wo es statt nach Costa Rica auch langgehen könnte. Teil 2 unserer Serie: Camping (und Glamping).

Campingplätze bieten häufig die schönsten landschaftlichen Lagen: exklusive Seegrundstücke, direkt hinter den Dünen, im oder am Naturschutzgebiet. Das sollte auch so sein. Denn diese Form des Urlaubs hatte man sich zur Anfang des 20. Jahrhunderts für jene Mitbürger ausgedacht, dieder Gesellschaft zwar ihre ganze Arbeitskraft zur Verfügung stellen, aber ohne Lottogewinn niemals in den Genuss elitärer Privilegien kommen. Seit gut 100 Jahren erholen sich daher jährlich Millionen Menschen naturnah und im ganz eigenen Campingstil.

Urlaubs-Plus:

Dass sich inzwischen der Anspruch ans Campen stark verändert hat, ist vielen Platzbetreibern nicht entgangen. Einem Trend des größten fahrenden Volkes USA folgend, etabliert sich längst auch in Europa (allen voran in UK und Frankreich) das sogenannte Glamping: Hier muss auf Komfort wie ein frisch bezogenes Bett, die eigene Badenische mit Design-Armaturen und etwas mehr üppig bepflanzte Pufferzone zum nächsten Nachbarn nicht mehr verzichtet werden. Bei manchen Betreibern könnt ihr sogar einen morgendlichen Brötchen-Bringdienst und anderen Luxus dazu ordern.

Diese Aufwertung bringt eine neue, zahlungskräftigere, anspruchsvollere Klientel auf die Plätze. Eine totale Bereicherung, wie ich finde. Und mit großem Erfolg kennen gelernt habe: Vor 4 Jahren habe ich die vielleicht berühmteste französische Glamping-Oase besucht. Würd’s jederzeit wieder tun.

Urlaubs-Minus:

Tagelanges Zelten zwischen Familien-Wohnmobilen aus Großenkneten, Unrath oder Erkenschwick, mit deren Bewohnern man Schlaf- und Feiergeräusche sowie die Nassräume teilt – als Vollurlaubs-Feeling stellt das für manche eine Herausforderung dar.

Dem yogischen Lebensentwurf folgend läge also nichts näher, sich dieser einmal mit allen Konsequenzen zu stellen. So wie ich das sehe, dürfte die Intensität dieser Erfahrung als mehrwöchiger Urlaub höchstens von einem Death-Metal-Festivalbesuch bei strömendem Regen getoppt werden.

Ohne geht’s nicht:

Holly GolightlyIch bin eine Perbse (Kurzform für: Prinzessin auf der Erbse). Deshalb ist diese Form des Urlaubs für mich nur als Glamper Girl drin – und die kann auf adäquate Mittel wie schicke Ohrstöpsel nicht verzichten. Und mein Kaschmirplaid hat sowieso seinen Stammplatz in jedem Urlaubsgepäck.




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