Reiselust1

Ferien in Serie 1: Urlaub um die Ecke

Die Sommerferien stehen vor der Tür. Und wir zeigen eine Woche lang, wie und wo es ohne Flugreise langgehen könnte. Den Auftakt unserer Serie macht: der Ausflug.

Wir Deutschen reisen gern. Das ist ok, denn wir arbeiten viel. Aber müssen wir dem europäischen Sommer gleich per Flugreise entfliehen? Oder können wir unseren Horizont auch ohne Boarding Pass erweitern?

Das schont das Konto, die Umwelt (weniger Flüge, Lufthansa und Co gehen daran nicht gleich zugrunde), eventuell sogar die Nerven. Und einen Expertenstatus in Heimatkunde gibt es als Sahneklacks obendrauf.

Reisen bildet. Nahreisen bilden auch.

In meiner Jugend habe ich jeden verdienten Cent in Fernreisen investiert. Darüber habe ich es ganz zufällig vergeigt, reich zu werden. Als Ende der Achtziger Apple fast tot war, hatte ich die Wahl: mein Gespartes in die heutige Megamarke zu investieren – oder ab nach Thailand. Mich zog’s zum Flughafen. Freund Stefan machte den Aktien-Überflieger. Seine damals für je 80 DM gekauften Apple-Aktien waren ein paar Jahre später ein kleines Vermögen wert.

So kann’s gehen.

Reisen ist mir noch immer wichtig. Nur hatte ich irgendwann das Gefühl, der Reiz der schönsten Exotenstrände, aufregender Straßenkulinarik oder entlegener Urwälder bekäme langsam einen Déja-vu-Charakter. Dabei kannte ich nicht einmal Italien (mit Mitte 30 entdeckt).

Ich habe daher einmal ein paar Nah-Urlaubs-Optionen inklusive Vor- und Nachteilen ausgelotet … (mit anderen Worten: aus sehr persönlicher Sicht skizziert). Herausgekommen ist eine kleine Beitrags-Serie, die euch vielleicht auf Gedanken bringt. Ihr wollt wissen, wo’s langgeht? Ab jetzt für eine Woche auf GINGER nachzulesen …

Urlaub in der Heimat

Vor zwei Jahren habe ich die Ferien meines Sohnes = meinen Sommerurlaub in die Heimat verlegt (damals lebten wir in München, also war es Bayern). Bei Traumwetter und ohne große Ausgaben haben wir in Tagestouren zauberhafte Wälder, verwunschene Seen und wie Gourmet-Perlen in die Natur fallen gelassene Biergärten mit fantastischen Ausblicken auf Sonnenuntergänge mit Alpenpanorama erlebt. Dafür kommen Menschen anderer Nationalität extra angeflogen!

Jeden Abend haben wir den Wetterbericht gecheckt, Google und Google Maps durchstreift und daraus einen Plan gemacht. Der Picknick-Kram stand zu 95 % fertig im Auto und wollte nur noch an neue Plätze chauffiert werden. Kleine Obst- und Gemüse-Snack-Vorbereitungen am Morgen – und auf ging’s zu neuen Ufern.

Urlaubs-Plus:

Diese Erfahrung war so großartig, dass ich unsere Urlaube immer wieder einmal als Kette von Ausflügen auffädeln werde. 2015 wird der Umkreis von Hamburg, von Nordsee bis Ostsee weiträumig erkundet. Urlaub bedeutet folgerichtig: schönes Wetter. Gibt’s keins, ist auch nicht Urlaub. Das befreit mich von Planungen, Wochenend-Staus und Hochsaison-Zeiten. Und schont – wie erwähnt – das Konto.

Urlaubs-Minus:

Fällt mir grad kein einziges ein.

Ohne geht’s nicht:

Gute Planung und Picknick-Kram, der schlau gemacht ist und trotzdem schön aussieht. Urlaub soll schließlich immer auch ein Verwöhnprogramm sein. Ich habe mir deshalb ein paar schicke Hammam-Tücher zugelegt. Die wiegen weniger als Frottee-Handtücher, sehen cooler aus und taugen prima als Überwurf der klappbaren Strandliege.

 

Die Trip-Idee für Morgen: von Camping und Glamping. Come back for more …




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