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Fasten? Nur noch im Sommer, nur noch mit Saft!

Saftfasten ist eine absolute Entdeckung! In 6 Tagen null Hungergefühl Kein Frieren! Volle Leistungskraft. Das hatte ich mit „normalem“ Fasten noch nie. Deshalb Danke, Kale&Me, für diese neue Erfahrung.

Alles begann mit einer zufälligen Entdeckung bei einem Presse-Event von Meridian Spa & Fitness 3.5. Während deren VIP-Botschafterin Jasmin „Blümchen“ Wagner vorn im Interview über ihre gesunden Fitness-Routinen erzählte, saß ich mit Probier-Säftchen von Kale&Me im Publikum. Und fragte anschließend die Damen am Promo-Stand aus. Es stellte sich heraus: Das Food-Startup produziert in Zusammenarbeit mit Obst- und Gemüsebauern im Alten Land nahe Hamburg (ist also zumindest für uns im Norden lokal). Die Säfte kommen nährstoffreich in Kaltpressung ohne Konservierung in recyclebaren Flaschen, die man auf Firmenkosten zurückschicken kann. Und es stehen junge Menschen mit Leidenschaft dahinter. All das, dachte ich, gefällt mir und will ich gern unterstützen.

Da ich seit vielen Jahren relativ regelmäßig faste, aber es mir die letzten 2 Jahre lang nicht leisten konnte, dafür eine Schaffens-Pause einzulegen, war ich außerdem neugierig: Fällt mir Fasten im Sommer und mit Saft leichter, weil es draußen wärmer ist und der Organismus trotz Verzicht eine Menge Nährstoffe bekommt? Denn im Frühjahr und mit Heilfasten friert mein eh fettarmer Körper extrem schnell. Ich krieche dann für gewöhnlich einmal erst durchs Schlapp-Tal, bevor es mir an Tag drei, vier oder fünf endlich leichter fällt und die Energie zurückkommt.

Warum ich dann überhaupt faste? Also, jedenfalls nicht zum Abnehmen. Denn was da in der Regel kurzfristig runterkommt, ist meist viel Wasser und im Hardcore-Fall Muskelmasse statt Fett. Das allerdings soll erst nach einer Nulldiät über 4 Wochen passieren! Nein, Fasten hat vor allem positive Wirkungen auf zellbiologischer Ebene.

Ob Fasten oder Saftfasten: Jede Zelle kriegt einen Jugend-Schubbs

Fasten wirkt, wie Studien inzwischen bestätigen, als Verjüngungs-Kick auf die Zellen. Neben erwiesenen Entgiftungsprozessen, in di massgeblich Leber, Nieren, Darm und Haut eingebunden sind, stellt der Verzicht auf Nahrung Alters- und Krebsgene in der Erbsubstanz ruhig und regt die Neubildung von Gehirnzellen an – wirkt also als Gesundungskur mit Perspektive. Entgiftung, Ausscheidung, Regeneration: Erhält der Körper keine feste Nahrung (Nährstoffe in Form von Säften und Supplements sind beim Fasten erlaubt), stellt er um auf Fettverbrennung. So kamen schon unsere Ahnen durch Jahreszeiten oder karge Phasen, in denen der Tisch mal nicht so reich gedeckt war. Fasten liegt uns also geradezu in den Genen.

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Was nun habe ich erlebt mit den Kale-&-Me-Säften? Zuerst einmal ein großes Verständnis dafür, dass ich Histaminintolerant bin. Das schloss bei meiner 5-Tage-Kur (Link zum Hersteller) zum Beispiel Spinat aus. Deshalb musste ich leider auf zwei der Säfte verzichten. Der normale Saftkur-Plan sähe bei K&M so aus:

  • #1 Pamela Pine – mit Ananas, Minze, Zitrusfrucht und Gurke ein echter Vitamin C-Protz, der morgendliche Müdigkeit vertreibt
  • #2 Catie Carrot am Vormittag – dank Karotte neben dem Apfel mit einem hohen Vitamin A-Gehalt
  • #3 Al Avoca – zum Mittag kommen Avocado und Spinat in die Fasten-Tasse, der Saft hat einem leicht höheren Fettgehalt
  • #4 Rosy Roots – Rote Beete, Apfel und Karotte stehen nachmittags auf dem Plan
  • #5 Kalvin Kale – Grünkohl-Sellerie-Spinat-Gurke: der ist weniger süß, dafür gemüsig
  • #6 Amy Almond macht den Tagesabschluss: ein milder Mandeldrink als Protein- und Ballaststoffquelle, inzwischen auch als Special Edition mit Beeren. Zum Abend gibts mit ca. 10 Kalorien noch mal etwas „für durch die Nacht“

Die Saftkur bei Histaminintoleranz ist … genauso lecker

Kalvin Kale und Al Avoca konnte ich bei mir zuhause also nicht einziehen, leider! Hier mein abgewandelter Saftkur-Plan:

  • Morgens: #1 Pamela Pine
  • Vormittags: #2 Catie Carrot
  • Mittags: #7 Billy Basil
  • Nachmittags: #4 Rosy Roots
  • Früher Abend: #2 Catie Carrot
  • Späterer Abend: #6 Amy Almond

Und jeder megalecker. Außer der Reihe respektive gegen die Hardliner-Fasten-Empfehlung habe ich mir – sonst Kopfweh, und das nehme für gar nichts im Leben mehr in Kauf – dann direkt wieder meinen einzigen Kaffee am Tag gegönnt. Als sich an Tag 1 mittags die Verspannung anschlich, die häufig in Migräne mündet, habe ich sofort den Siebträger angeworfen.

Des weiteren wurden morgens zusätzlich 2 Ylumi-Kapseln mit Pamela Pine runtergespült. Diese ayurvedisch-TCM-ausgerichteten Supplements für eine gesunde Darmflora kommen wie ihre Kapselschwestern für Schönheit, Detox oder Energie aus Berlin. Nachmittags habe ich noch Extra-Spirulina sowie eine Kapsel mit Omega-3-Fischöl eingeworfen; beides von Aavalabs mal über Amazon bestellt, weil diese Inhaltsstoffe eine positive Wirkung bei Histaminintoleranz haben sollen. Man tut ja, was freu kann 😉 Vielleicht, vielleicht war ich also auch dank dieser geballten Nahrungsergänzugs-Power so unfassbar fit und energiegeladen.

Mein Fazit: Einmal jährlich Saftfasten!

Denn hier endlich mein Saftfasten-Ergebnis: Es ging mir Bombe mit der Kur. Ich habe alles gewuppt, was zu wuppen war, hatte auffallend lange und sehr produktive Tage, ich glaube fast, ich hatte sogar mehr Energie als sonst … Was am eher normalen Essen inkl. Eis und Kuchen liegen könnte, sowas macht einfach träge. Meine Haut ist straffer (sicher auch, weil ich auf meinen schlimmsten Sucht-Junk, den Zucker verzichtet habe …), ich trank sogar zusehends weniger Saft und mehr der erlaubten und nötigen Kräutertees – und habe mir erst spät am 6. Tag irgendwann aus Vernunftsgründen wieder ein Minischälchen Joghurt mit Mango einverleibt. Appetitanfälle gab’s keine, wenn neben mir jemand genüsslich aß, blieb ich tiefenentspannt.

Gefroren habe ich wie beschrieben auch nie. Lediglich meine Zunge hat sich arg belegt, ein typisches Entgiftungsanzeichen. Also habe ich mir zum Duschen eine neue, harte Massagebürste geleistet: Das regt die Hautdurchblutung super an, sie kann ihren Ausscheidungsjob besser erledigen. Außerdem hinterlässt das Schrubb-Ritual seidenweiche, saubere Haut. Abgenommen habe ich in 5 Tagen 1,5 Kilo – das dürfte aber auch dem leeren Darm und dem Wasserverlust geschuldet sein. Die sind garantiert schnell wieder zurück.

Klar zu sein scheint übrigens, dass sich Gewichtsverluste durch Fasten nur durch eine längerfristige Ausweitung der Verzichtsgewohnheiten einstellen. Öfter mal ein Dinner skippen oder gleich ganz auf das intermittierende Fasten umschwenken: 8 Stunden am Tag normal essen, dann 16 Stunden lang höchstens Wasser oder Tee. Das hält den Metabolismus munter auf Trab und ist evolutionsgeschichtlich eh das Normale für uns – kein Neandertaler hatte 3 Mahlzeiten am Tag plus Teatime …

Wer sich interessiert: Eine 5-Tages-Kur von Kale&Me umfasst die mit euch zeitlich abgestimmte Anlieferung von 30 hochwertigen Säften für 5 Tage. Ihr bekommt die Lieferung, die direkt in den Kühlschrank gehört, in einem ökologisch gut isolierten Paket. Bewahrt es am besten auf, für die Rücksendung eurer leeren Flaschen ins Alte Land. Diese fröhlichen Menschen – Gründer von det janze – freuen sich darüber ebenso wie die Umwelt.

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