Brücke_Erfolg_Das_Beste_In_Dir

Erfolg lernen von Gewinnern – so geht’s

An einem sehr heißen Sommerabend vor zirka 6 Jahren habe ich mir zwei Selbsthilfebücher gekauft. Zwei. An einem Tag. Vermutlich war ich dehydriert. Oder hatte das spontane Bedürfnis, eine neue Art Leben zu entdecken.

Die Titel klangen aber auch vielversprechend: Es ging um Kopfkino anwerfen, positiv denken. Tja, was soll ich sagen – funktioniert hat es eher nicht. Aber jetzt weiß ich endlich, warum nicht.

Laut Cristián nämlich sind die meisten Tipps und Tricks der Motivationsgurus totaler Humbug. Menschen, die sich rein auf Visualisierung verlassen, erreichen ihre Ziele sogar schlechter als Vergleichspersonen. Grmpf!

Zielerreichung braucht über den unbedingten Glauben daran (den man erfreulicherweise wie einen Muskel trainieren kann) auch eine professionelle Methodik. Und die kann man lernen.

Damit ich nicht auf halber Strecke dabei scheitere, etwa Angela Merkel als Bundeskanzlerin abzulösen, hat Cristián für heute und morgen einen schicken Werkzeugkoffer an Strategien und Techniken ausgewiesener Gewinner vor die Online-Tür gestellt. Eins meiner Dreijahresziele dient als Testballon: Bis spätestens Mai 2018 habe ich mein erstes Buch veröffentlicht. Diesen Wunsch laut auszusprechen, fühlt sich großartig an! Irgendwie viel realer, konkreter als noch eine Minute zuvor. Das macht Mut!

Damit ich mein Mammutprojekt auch erreiche, soll ich mein Ziel in überschaubare Etappenziele herunterbrechen. Die seien easy zu bewältigen. Schade nur, dass ich die Aufgabe überhaupt nicht leicht finde. Es fängt schon damit an, dass ich keine Ahnung habe, welche Schritte ich für ein Buchprojekt machen soll.

Okay, keine Panik! Mal überlegen. Ich will ein Buch schreiben und veröffentlichen. Dafür muss ich, na klar, schreiben. Ich muss einen Literaturagenten oder Lektor finden. Ich muss weiter schreiben, ein Verlagshaus muss mich akzeptieren. Immer weiter schreiben und dann mein Buch veröffentlichen. Sind das meine Unterziele? Könnte man so sehen. Fehlen noch die Deadlines. Und motivierender müsste ich das natürlich schon noch formulieren (hatte ich ja grad gestern gelernt), sonst kämpfe ich bald mit einer Schreibblockade.

Das hat doch ganz gut geklappt!

Jetzt sind Menschen gesucht, die mein Ziel in ähnlicher Form schon erreicht haben. Erfolgreiche Schriftsteller gibt’s ja mittlerweile an jeder Straßenecke, oder? Von welchen Autoren könnte ich demnach durch einfaches Nachmachen lernen? Also, nicht im Sinne von Kopieren oder Abschreiben. Gemeint sind Vorbilder, die wissen, wie es geht. An wessen Weg könnte ich mich orientieren?

Ich liebe Joanne K. Rowlings „Harry Potter“-Romane, aber ob mir Fantasy so gut liegt? Literarisch schwebt mir eher die Hollywood-Verfilmung vor als der Gewinn des Bachmann-Preises, eher zeitgenössischer Roman als Historie, weniger Nibelungenlied und mehr Cecelia Ahern (ja, ich geb’s zu). Und Selbsthilfeautor werde ich auch erstmal nicht, das kann ich euch gleich versprechen.

Ein einziges Vorbild reicht auch nicht zur Orientierung. Max Frisch, Thomas Mann, Goethe oder Schiller, klar, das wär’s irgendwie. Aber ich schätze, trotz stilistischer Steilvorlagen dieser Klassiker wäre mein Scheitern hier vorprogrammiert. Also werde ich heute Nachmittag auf Instagram, Facebook oder YouTube nach den literarisch erfolgreichen Normalos (gibt’s so was?) suchen, in deren Welt ich virtuell eintauchen kann.

Gut, mich von Fremden inspirieren zu lassen, ist ok. Schwierig bis unmöglich wird es jedoch, sollte ich versuchen, ihnen meine Romanideen vorzustellen. Man hielte mich wohl für verrückt. Deshalb empfiehlt mir mein Online-Coach, mehr Zeit mit meinem eigenen Umfeld zu verbringen. Jenen Menschen, die meine Ambitionen unterstützen, die mir zuhören, die mich respektieren und beflügeln. Die wissen, was es bedeutet, mit Leidenschaft zu neuen Ufern aufzubrechen.

Das können Freunde und Familie, aber auch Communities im Netz oder Verbände, Organisationen und Vereine sein. Einen Sicherheitsabstand sollte ich nur zu „Bremsern“ einhalten. Das klingt heftig, ist aber notwendig. Denn Personen, die mich aus ihren individuellen Beschränkungen heraus klein halten möchten, die mir nichts gönnen, nichts zutrauen wollen und sich nicht für mich freuen, rauben meine dringend benötigte Energie. Die stecke ich doch besser in meine Figurenentwicklung.

Bevor ich darüber nachdenke und mich in der Planung verliere, muss ich heute aber noch einiges für meinen ultimativen Erfolg tun. Ohne erste (kleine) Schritte funktioniert die beste Strategie nicht.

Ihr wollt gesünder leben? Dann verbannt sofort Nutella, Sahne und Schoki aus dem Kühlschrank. Möchtet ihr das Programmieren lernen? Kauft euch direkt ein Buch zum Thema. Wollt ihr das Buch lieber selbst schreiben? Dann macht’s wie ich und googelt mal nach „Literaturagenten“. Viel Spaß!




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