Advent_Advent

DIY zum Advent – Kalender zum Verlieben

Sie kommen: Kaum haben wir die Invasion der Kürbisse, Fledermäuse und Kunstblutvampire überlebt, drängen Leucht-Rentiere, Glitter-Tannenzapfen und Sternlampen in die Deko. Heimlich naschen wir seit Wochen Stollen, Lebkuchen und Dominosteine aus dem Supermarkt – da fehlt jetzt nur noch der: Adventskalender. Nicht, dass uns je kauflangweilig wird …

Kalender mit oder ohne Lego, Playmobil, Schokolade oder Sinnspruchsammlung – jetzt überall zu haben. Unsere Weihnachtsvorfreude weckt eher weniger die morgendliche Zuckerbombe. Als Anhänger des guten alten DIY-Adventskalenders und Botschafter des Bastelns haben wir ein paar Ideen für besonders herzige Exemplare gefunden.

Auf unser Pinterest-Board unten bekommt ihr außerdem Inspiration für rasend tolle Verpackungen.

Für Traditionalisten:

Kinder freuen sich am meisten über den Klassiker: Süßigkeiten. Befüllt ihr den Adventskalender selbst, behaltet ihr die Kontrolle über den Zuckerkonsum. Es muss sowieso nicht immer Schokolade sein. Wie wäre es mit selbst gebackenen Keksen, Nüsschen in der Tüte, einem witzigen Radiergummi oder Kinokarten für den Nachmittag? In Deko-Lädchen und sogar in 1-€-Shops findet ihr teilweise ganz brauchbare Dinge.

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Zum Verschicken:

Wohnen die Liebsten weiter weg, wäre ein merci-Adventskalender eine charmante Idee. Einfach eine 24er-Schachtel merci kaufen und um jeden Schokoriegel einen Zettel kleben mit einem persönlichen Gruß oder Spruch darauf. Ihr könnt natürlich auch ein 24-Päckchen-im-Paket-Kalender zusammenstellen, sollte Schokolade nicht das Passende sein.

Mit etwas Aufwand ist der Fotoadventskalender verbunden. Lasst 24 Fotos (idealer Weise aus dem laufenden Jahr) entwickeln und steckt jedes in eine kleine Tüte (die ihr aus Geschenkpapierresten auch schnell selber bastelt).

Die Rückseite der Fotos verziert ihr mit einem schön schreibenden Stift (Amazon-Link) – Ideen dafür wären persönliche Erinnerungen zum Foto, kleine Sprüche, Zeichnungen usw. Besonders retro ist der Trend, Fotos im Polaroidformat entwickeln zu lassen, zum Bespiel mit Photolove.

Für Kreative und Leseratten:

Legt jeden Tag einen inspirierenden Spruch, ein persönliches Zitat oder einen Gruß einfach in Briefumschläge oder Brotpapiertüten. Die ihr natürlich nach Lust und Laune dekorieren könnt. Fortgeschrittene Adventskalender-Bastler schreiben eigene kleine Geschichten, drucken die aus und teilen sie in 24 sinnvolle Abschnitte, die in chronologischer Reihenfolge in die Tütchen kommen. Aparte Idee für gelangweilte Pendler: Legt ihm täglich eine Kurzgeschichte in sein „Kästchen“.

Für Aktive:

Zur weihnachtlichen Einstimmung besonders schön finde ich den Aktivitätskalender, auch Imperativ-Kalender genannt. Dafür bastelt ihr 24 kleine Kärtchen und schreibt auf jede eine Sache, die der Kalenderbesitze an diesem Tag nach Möglichkeit tun sollte/ kann. Einige Bespiele: Back‘ dir ein paar Plätzchen (vielleicht legt ihr ein ganz einfaches Rezept dazu). Schau‘ dir einen Weihnachtsfilm an. Triff mich auf dem Weihnachtsmarkt (20Uhr beim Glühweinstand). Trage etwas leuchtend Rotes (Lippenstift zählt auch). Dekoriere deine Wohnung. Stelle eine Weihnachts-Playlist zusammen. Euch fällt garantiert noch vieles mehr ein!

One for the Ladies:

Die meisten Frauen haben ein ausgeprägt ambivalentes Verhältnis zu Süßigkeiten. Wie kann etwas so Gutes auch nur so schlecht sein? Um der Herzdame das allmorgendliche Gewissensdilemma zu ersparen, weicht der Herzbube bitte auf folgende Geschenkchen aus: Kosmetikproben (findet ihr in Drogerien, Parfümerien und Kosmetiksalons, meist sogar kostenlos – ihr müsst nur freundlich fragen), Badebomben oder Duftseifen, Lipgloss, Nagellack, Blumensamen (lassen sich ja auch im Topf anpflanzen), ein Wellnesstee, Gesichtsmasken, kleine Duftkerzen oder ein kleines Massageöl mit Versprechen auf eine Massage am Abend.

Für den Liebsten:

Ich weiß, das klingt jetzt abgedroschen, aber ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht: der Bierkasten-Kalender. Aus gutem Grund stehen im handelsüblichen Bierkasten 24 Flaschen.

Die einfache Variante: Kauft einen Kasten des Lieblingsbieres, bastelt und durchnummeriert24 Sterne, klebt diese auf die Deckel – fertig.

Die fortgeschrittene Trend-Variante: Besorgt im Fachgeschäft 24 verschiedene Biersorten, vielleicht aus kleinen lokalen Brauereien, die boomen ja gerade, oder auch aus unterschiedlichen Ländern. Das sorgt gleich für Gesprächsstoff und kommt besonders gut an – versprochen.

Also – frohes Basteln und nicht vergessen: Kein Mensch ist jemals zu alt für einen Adventskalender.

Fehlt es zum DIYKalender-Gestalten an Zeit oder kreativer Ader (oder Geduld)? Dann verpasst unsere Facebook-Verlosung am Wochenende nicht: Es gibt exklusive Beauty-Adventskalender von Dr. Hauschka (2 x) und Dr. Babor (1 x) zu gewinnen.

Und hier unser versprochenes Pinterest-Board mit noch mehr schönen Ideen und Inspirationen:

Folge Ginger Magazines Pinnwand „Adventskalender – DIY“ auf Pinterest.




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