Das-Beste-in-Dir!_Ginger

Puh. Ich bin ein bisschen Coaching-faul …

Wie machen Blogger das bloß? Jeden Tag, so ganz nebenbei 1, 2 witzige, interessante Posts schreiben … Ich bin schon froh, neben dem Alltag die 30 bis 50 Minuten meines Online-Coachings durchzuziehen. Und auch das nicht immer. Heute zum Beispiel wünsche ich mir eine Pause (ich geb’ dem Wetter die Schuld).

Ich muss mich vom Regen erholen, bräuchte eigentlich Strandwetter und möchte im Prinzip nur schlafen. Oder weiter in Benjamin von Stuckrad-Barres „Panikherz“ lesen und mir eine Liste aller Bücher machen, die er darin empfiehlt. Die fehlen nämlich sämtlich noch auf meinem Nachttisch.

Okay, gut, das Training heute wird relativ kurz ausfallen. Also Müdigkeit mit einer Banane und zwei Stück Schokolade (80 Prozent Kakaoanteil, ist klar) bekämpfen. Danach geht’s – wie im letzten Teil vor de Wochenende – weiterhin um meine Werte. Zur Erinnerung: Nur wer seine Wertvorstellungen kennt, hat ein wertvolles Leben.

Ob und wie intensiv wie wir unsere Werte leben, hat Auswirkungen auf unser Glück. Also sollte ich jetzt wirklich endlich herausfinden, was mir wichtig ist. Ob durch den Blick zurück auf Entscheidungen meines Lebens und die damit verbundenen Gefühle mein Erfolg planbar wird? Auf jeden Fall soll der heutige „Das Beste in Dir!“-Prozess ein weiterer Schritt in die richtige Richtung sein. Ziel ist nach wie vor eine bewusste und selbstbestimmte Lebensgestaltung.

Also: Welcher Entschluss in den Bereichen Familie, Beruf und sonstiges Umfeld löst rückblickend weiterhin gute Gefühle in mir aus? Bevor ich anfange, in Erinnerungen zu kramen, gibt mir Cristián zur Hilfestellung noch ein paar Denkanstöße:

Für den Bereich Familie könnte es die bewusste Entscheidung für oder gegen eine Partnerschaft sein, für oder gegen Kinder. Oder dass man besonders viel Zeit mit einer bestimmten Person verbringen wollte. Im Beruf kann es meinen, einen bestimmten Weg gewählt zu haben. Vielleicht habe ich ein bemerkenswertes Seminar belegt oder mich mit der Lehre eines bestimmten Professors beschäftigt? Dem „sonstigen Umfeld“ werden alle Entscheidungen zugeordnet, die ich im Zusammenhang mit Hobbys, Freunden, Reisen oder auch Haustieren getroffen habe.

Puh, wie alt war ich überhaupt, als ich mich das erste Mal bewusst für etwas entschieden habe? Mit 12 Jahren, als ich zwischen Latein und Französisch wählen sollte? Schon mit 5? Ich weigerte mich strikt, ein weiteres Jahr im todlangweiligen Kindergarten zu verbringen und wollte unbedingt eingeschult werden (warum nur?). War es mit 18, als ich statt Studium erst mal ein Praktikum in meinem Heimatort machte? Was übrigens nicht leicht war, weil die meisten Freunde sofort weg in die Großstadt gezogen sind. Ich befinde, es war eine gute Entscheidung im Lebensbereich Beruf. Schließlich löst der Gedanke daran bis heute bescheuert gute Gefühle in mir aus – ähnlich wie mein Studium in London.

Beim Thema Familie habe ich mich bisher tatsächlich zwei Mal gegen eine Partnerschaft entschieden und bin heute noch froh darüber. Unter Sonstiges verbuche ich zwei Hobbys: Yoga und Reisen. Ich bin so froh, dass ich diese Möglichkeiten habe, mich gut zu fühlen (auch wenn ich gern viel öfter neue Länder entdecken möchte!).

Was hat diese Ansammlung an Momenten nun mit meiner persönlichen Wertewelt zu tun? Ziemlich viel, denn – jetzt kommt’s –: Ich muss nun rausfinden, welche Werte meiner Ansicht nach ausschlaggebend für genau diese guten Entscheidungen waren.

Das ist wieder mal gar nicht so einfach. Nach einer ersten impulsiven und einer zweiten, deutlich ruhigeren Auswahlrunde komme ich auf 6 besonders bedeutsame Begriffe:

  1. Achtsamkeit
  2. Fürsorge
  3. Freiheit
  4. Ausbildung
  5. Entspannung und
  6. Abenteuer.

Sehr gut, sage ich mir, fertig für heute. Dann habe ich ja Zeit, noch ein bisschen zu lesen oder aber etwas Schlaf nachzuholen. Morgen soll ich noch mehr Klarheit über meine Werte gewinnen, verspricht Coach Cristián … Ich werde ihn beim Wort nehmen!




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