Crowdfunding

Crowdfunding: Ideen für die Welt

Viele Menschen haben viele Ideen. Das Rad, der Strom, das Telefon, Flugzeuge, Heizdecken, Katzenklo-Eimer, Mikrowellen und andere abertausende Dinge sind zwar bereits erfunden: Doch wir hören nicht auf damit, uns neue auszudenken.

Das macht uns aus – nicht stehen bleiben, immer nach vorne denken. Allerdings braucht jede neue Idee jemanden, der an sie glaubt, sie finanziert und so zum Leben erweckt. Das sind selten die Erfinder. Sondern Finanzgeber und/oder Unternehmen, die an die Umsetzung und Wirtschaftlichkeit glauben.

Heutzutage muss ein findiger Kopf allerdings nicht mehr wenige mit viel Geld finden, die ihm helfen, seinen Traum umzusetzen. Über das Zusammensammeln von kleinen Beträgen von sehr vielen, die alle gemeinsam daran glauben, funktioniert das auch.

So etwas nennt sich Crowdfunding. Crowd ist Englisch für Menschenmenge; Funding heißt Finanzieren oder Fördern.

Ihr, du, ich, wir alle können also Ideen, Projekte oder Unternehmensgründungen, an die wir persönlich glauben, unterstützen. Können dafür sorgen, dass Neues, Aufregendes oder einfach nur Gutes entsteht. Oder selber Ideen ausbrüten und für deren Umsetzung Geld einsammeln.

Was das sein kann? Im Prinzip: alles. Ich bin jedenfalls fasziniert von den unzähligen Ideen, die allein schon auf deutschsprachigen Funding-Plattformen vorgestellt werden. International, etwa auf Kickstarter.com, stoßen natürlich ungleich mehr Instrumente zum Orchester der Projekte dazu.

Neben überregionalen Unternehmungen gibt es solche, die in einzelnen Städten oder Bundesländern Investoren suchen. Private Ideen oder Start-up-Unternehmen, die Gründungskapital benötigen. Sie alle stellen sich und ihre Konzepte vor, skizzieren ihre (Business-)Pläne, den Investitionsbedarf, zeigen die Menschen dahinter.

Jeder kann so beispielsweise Biogasanlagen für Afrika oder Solar-Projekte mitfinanzieren; in Sportsponsoring machen; kann Musikern ein Album, Künstlern die Ausstellung oder Jugendlichen ein Auslandsjahr ermöglichen; kann Splatter-Filme, vegane Restaurantkonzepte, Festival-Ideen, nachhaltige Mode, Forschungen umsetzen helfen. Kann sich über das Crowdfunding als Mäzen verstehen oder an Profit denken.

Oder man gehört mit dem eigenen Finanzierungs-Beitrag zu den ersten, die ein innovatives Produkt mitfinanzieren und es deshalb zuerst und günstiger als alle nachfolgenden Konsumenten bekommen. Hier jubeln oft jene Nerds, deren Magengrube schon bei der Ankündigung eines neuartigen Tech-Toys das Flattern bekommt.

Klar: Wo so viele ins Licht flattern, fehlt es an Absurditäten nicht. Die vielfältigen Projekte der Crowdfunding-Plattformen zeigen einen Querschnitt durch die Gesellschaft. Demnach ist von irre bis intelligent alles dabei.

Macht euch ein Bild – und vielleicht inspiriert euch das Angebot ja, selber ein Projekt auf den Weg zu bringen. Nichts ist unmöglich, das weiß sogar die Werbung 😉




  1. Katja

    Crowdfunding ist und bleibt eine tolle Finanzierungsalternative, um seine eigenen Ideen und Projekte auf die Beine zu stellen. Leider vergessen allerdings viele oftmals, wieviel Arbeit dahinter steckt. Das sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden.


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