Clinique_Smart

Glow on the Go mit smarter Kosmetik

Ihr kennt das: Da liest man endlos die kleinen Beipackzettel oder surft im Internet und auf Beauty-Blogs, aber was die eben gekaufte (oder noch zu kaufende) Pflege für euch tun kann, klärt eure Fragen auch nicht immer. Die beste Informationsquelle in Sachen Kosmetik ist vielleicht eher jemand, der sie täglich neu erfindet.

Dr. Tom Mammone* beantwortet uns Fragen rund um die aktuelle Hautpflege-Generationen. Wir wollten wissen: Auf welche Inhaltsstoffe sollten wir achten, und welche Pflegen können mehr als nur durchfeuchten.

Eine neue Generation von Pflege will angeblich wissen, dass unsere Haut Feuchtigkeit braucht, bevor wir selbst ein Spannungsgefühl spüren. Kann eine Creme wirklich so etwas leisten?

Dr. Mammone: Die Haut im Gesicht hat etwa 300 Millionen Zellen, die ständig Feuchtigkeit brauchen, um ihre Aufgaben optimal zu erledigen. Die Formel unserer Serie Clinique Smart enthält deshalb unter anderem spezielle Reparatur-Moleküle, die auf individuelle Stresssignale reagieren. Man kann sich das vorstellen wie das Schlüssel-Schloss-Prinzip: Je nach Bedarf spendet die Creme viel Feuchtigkeit, schützt vor UV-Strahlung oder gibt Wirk- und Nährstoffe ab, die Fältchen und Pigmentflecken ausgleichen.

Und was machen die Inhaltsstoffe, die in diesem Moment nicht benötigt werden?

Sie bilden ein Reservoir und warten darauf, das entsprechende Signal zu bekommen. Außerdem gibt es Zellschäden, die für das bloße Auge noch gar nicht sichtbar sind – hier wirken die Cremes präventiv.

Müssen wir uns also keine Gedanken mehr über die richtige Kosmetik machen, weil unsere Cremes so schlau sind?

Zumindest müssen Sie sich um Ihre Haut keine Sorgen mehr machen. In der neuen Serie schaffen wir die perfekte Balance aus hochwirksamen und beruhigenden Inhaltsstoffen. Unsere Untersuchungen haben nämlich gezeigt, dass eine beruhigte viel besser heilende Inhaltsstoffe aufnehmen kann.

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Die meisten Frauen wünschen sich einen Porzellanteint. Haben Sie Tipps?

Meist ist schon in der Pubertät Schluss mit feinporiger Haut, sobald die Hormone zu wirken beginnen. Die Poren werden sichtbar größer, manchmal sammeln sich Unreinheiten darin, was sie zusätzlich weitet. Aber das passiert auch durch den ganz natürlichen Alterungsprozess, der ab Ende Zwanzig einsetzt. Die Porenwände verlieren an Elastizität und Spannkraft, sie verflachen und sacken ab, was wie größer wirken lässt.

Den gleichen Effekt hat übermäßiges Sonnen. Das UV-Licht strapaziert die Porenwände, die sich dann nicht mehr richtig zusammenziehen. Die Tagespflege sollte daher mindestens einen SPF 15 enthalten. Und bitte nicht ständig im Gesicht rubbeln, reiben und zerren, denn auch diese mechanischen Bewegungen mögen die Poren auf Dauer nicht, es ermüdet sie einfach.

Ich empfehle UV-Schutz, einmal pro Woche eine Maske mit Aktivkohle sowie eine porenverfeinernde Pflege, zum Beispiel mit den Inhaltsstoffen Muskatellersalbei, Sojaprotein und Kokosnussextrakt.

Neben UV-Schutz ist immer wieder von Antioxidanten die Rede. Was können die?

Dabei geht es unter anderem um Spurenelemente und Vitamine. Vitamin C und E sind in fast allen unseren Pflegeprodukten enthalten, weil sie zu den klassischen Antioxidantien gehören: Diese schützen die Zellen, damit sie perfekt funktionieren.

Wir lernen hier viel von der Natur. Algen zum Beispiel sind echte Überlebenskünstler und können als Inhaltsstoffe für mehr Ausstrahlung und Frische sorgen. Die Rote Mikroalge etwa ist an der bretonischen Küste heimisch. In unserem Clinique Smart Night Custom-Repair Moisturizer verwenden wir sie, um die natürliche Leuchtkraft – den berühmten Glow – der Haut zu optimieren. Darüber hinaus braucht die Feuchtigkeitsbarriere, das wichtige natürliche Schutzschild der Haut, täglich Schutz und Pflege durch viel Feuchtigkeit. Mein Favorit ist da Hyaluronsäure.

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Was macht Hyaluronsäure so unverzichtbar?

Sie kann genialer Weise das Tausendfache ihres eigenen Gewichtes an Wasser binden. So entsteht ein Feuchtigkeits-Depot, aus dem die Zellen den ganzen Tag über Nachschub holen können. Unser Körper und damit auch die Haut bildet diese feine, gelartige Substanz zwar auch selbst, aber leider meist nicht in ausreichendem Maß. Und diese Fähigkeit nimmt im Alter stark ab.

Eine gute Tagescreme sollte deshalb immer Hyaluronsäure enthalten, denn sie aktiviert die Haut, selbst auch mehr davon zu bilden. Wir setzen zu ihrer Unterstützung auf Glycerin, das den Feuchtigkeitsgehalt so lange wie möglich stabilisiert. Das sieht man der Haut an: Sie wirkt viel frischer, praller und strahlender.

Was unterscheidet eine Nachtcreme von einer Tagespflege?

In der Nacht können die Zellen und Wirkstoffe ungestört arbeiten, es ist dunkel, ruhig, keine Einflüsse mehr, kein Stress. Für den berühmten Schönheitsschlaf sorgen Reparaturenzyme, die sowieso im Körper vorhanden sind. Allerdings funktionieren sie im Laufe der Zeit, leider schon ab Ende 20, nicht mehr optimal und freuen sich über Unterstützung. Ein natürlicher Hefeextrakt und ein Molkeprotein aktivieren zudem den natürlichen Reparatur- und Regenerationsprozess, damit die Haut all ihre Jobs erledigen kann.

Alle Produkte von Clinique sind parfümfrei. Warum?

Wir testen jedes Produkt 7200 Mal, bevor es auf den Markt kommt. Tritt in diesen aufwendigen Testreihen an freiwilligen Personen nur eine Irritation auf, geht das Produkt ans Labor zurück und wird überarbeitet. Parfümfrei deshalb, weil Dermatologen schon früh herausfanden, dass Duftstoffe zu den häufigsten Auslöser für Irritationen gehören.

* Der US-Amerikaner Dr. Tom Mammone leitet als führender Wissenschaftler im Hause Clinique die Forschungsabteilung des Kosmetikunternehmens und ist ein absoluter Fachmann in Sachen Produkte und Inhaltsstoffe.




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