Mut_Komfortzone

Bitte verlassen Sie die Komfortzone!

Madhavi Guemoes hat sich vorgenommen, jeden Monat etwas zu tun, das ihr Angst macht. Warum? Weil ihr Leben dadurch wilder, spektakulärer, reicher, freier wird.

Vorige Woche im Kopenhagener Vergnügungspark Tivoli bin ich das erste Mal in meinem Leben Achterbahn gefahren. Ich fahre nie Karussell, weil es mir eine Heidenangst macht, den Boden unter meinen Füßen zu verlieren.

Aber dieses Mal habe ich es darauf angelegt. Was passiert, wenn ich meinen Gedanken im Kopf nicht folge? Die, die mich davon abhalten, mutige oder unbekannte Dinge zu tun? Natürlich hatte ich Herzrasen.

Die Stimme im Kopf ist dumm

Wir haben alle eine Stimme im Kopf, die uns ständig in der Komfortzone zu halten oder hineinzupressen versucht. Das ist dieselbe Stimme, die uns abends nach der Arbeit zuruft: „Hey, du willst jetzt nicht wirklich Yoga machen, auf der Couch ist es doch viel gemütlicher. Äh, und war da nicht noch eine Packung Karamelleis im Kühlschrank?“

Manchmal halten wir uns viel zu sehr zurück. Probieren nichts Neues. Trippeln ständig auf der gleichen Stelle herum. Warum den neuen Job mit Aussicht auf eine Führungsposition annehmen, wenn doch alles so gut und gemächlich läuft? Eben.

Mein Plan: Mehr Mut

Ich habe mir vorgenommen, dieser Stimme richtig viel entgegen zu setzen. Und zwar jeden Monat etwas zu tun, was mir Angst bereitet. Warum? Weil es für mich Neuland ist. Es muss ja nicht gleich ein Wingsuit-Flug sein. Klein anfangen lautet die Devise.

Sich mit dem Herzen verbinden und einmal kräftig hinschauen, was man so zurückhält und eigentlich gerne mal tun möchte. Auf dem Weg öffnet man sich mehr für das Unbekannte und erweitert seinen Horizont.

Angeblich nutzen wir nur 10 Prozent unseres Potenzials. Ich sehe da also deutlich Luft nach oben. Warum nicht einfach mal mehr wagen! Mut haben. Das Leben ist schließlich kurz und die Zeit so knapp.

Nicht so viel denken!

Wenn ich manchmal höre, was andere Menschen so erleben … Da geht auch in meinem Kopf das Kino los. Mich inspiriert das. Ich glaube, der Trick ist tatsächlich, nicht zu viel nachzudenken. Du hast eine Idee? Prima, dann mach’s. Nichts muss perfekt sein. Denn nichts IST perfekt. Einfach mal starten. Was die anderen sagen? Egal. Meistens interessiert es sie sowieso nicht.

Mein nächstes Ziel: ein Hamam-Bad. Ich weiß, dass ist nicht gerade superspektakulär. Darum geht es ja auch nicht. Jeder hat da seine eigenen Hemmschwellen. Bisher habe ich mich noch nie in so ein Bad getraut. Ich habe es nicht so mit dem nackig machen. Aber es soll toll sein, äh, das Hamam. Also heißt es: ausprobieren. Denn Erfahrungen machen klug und frei. Richtig? Richtig!

P.S Ich habe die Achterbahnfahrt überlebt und tatsächlich darüber nachgedacht, gleich noch einmal zu fahren. Stattdessen gondelte ich 30 Minuten später in einem Riesenrad in die Luft. Mir wurde kotzübel. Hätte ich bloß nicht vorher die Zuckerwatte gegessen. Aber: Zwei Mutproben an einem Tag. Jay!

 

Und welche „Mutproben“ würden euch aus der Komfortzone holen?

 




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