Das_Beste_in_Dir_Tag-10_Selbstwert

So findet ihr heraus, was euch wirklich wichtig ist!

Samstag – und weil draußen Regen fällt (was sonst?), läuft drinnen „Cinderella“. Nicht der tchechische Märchenklassiker, der an Weihnachten auf allen Sendern läuft, sondern die aktuelle Version mit Cate Blanchett und Lily James aus „Downton Abbey“. Wie in jedem Aschenputtel-Film fehlt diese eine Szene natürlich nicht: „Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen“. Lustig, denke ich dabei, in den letzten Tagen beim Online-Coaching habe ich etwas ganz ähnliches gemacht.

Nämlich einen Blick darauf geworfen, was mir – und nicht meinem Umfeld, meinen Kollegen oder meinen Eltern – wichtig ist. Dabei habe ich Wertvorstellungen gesammelt und aussortiert. Und trotzdem weiß ich aktuell immer noch nicht: Was sind meine wichtigsten Werte? Wie mixe ich mein ganz individuelles Lebenselixier?

Mein Coach Cristián fragt mich das auch – nur anders: „Welche Werte aus den vergangenen Einheiten haben besonders viel Ausstrahlung für dich gewonnen?“

Ich blättere zurück. Ah ja, im Training Nummer 8 habe ich Leichtigkeit, Lebendigkeit, Vertrauen, Selbstvertrauen und Glück angemarkert.

Und zuletzt hatte ich mich für Achtsamkeit, Fürsorge, Freiheit, Ausbildung, Entspannung und Abenteuer entschieden.

Diese Werte nun können laut meinem Online-Coaching bei „Das Beste in Dir!“ auch Vehikel für einen noch wichtigeren Wert sein. „Familie“ kann auch auf Geborgenheit hindeuten, auf Fürsorge oder etwa Liebe. Deshalb stelle ich mir gleich die nächste Zauberfrage: „Wenn ich auf diesen Wert blicke, was ist daran sonst noch wertvoll?“ Es könne natürlich sein, sagt der Coach, dass mir dabei überhaupt nichts Neues in den Sinn kommt. Oder dass ich Werte aufschreibe, die eh schon auf meiner Liste stehen.

Alles klar, dann lege ich mal los!

Zu Leichtigkeit assoziiere ich Unbeschwertheit, Freiheit und Sorglosigkeit. Bei Lebendigkeit denke ich an Ganzheit, bei Vertrauen an Mut. Während mir zu Selbstvertrauen bei aller Liebe nichts weiter einfällt, komme ich bei Glück noch auf Zufriedenheit. Der Begriff Achtsamkeit führt mich zu Sorgfalt, Fürsorge zu Liebe. Freiheit heißt für mich auch Furchtlosigkeit, und Entspannung setze ich mit Erholung gleich. Der Wert Abenteuer führt mich zurück zur Lebendigkeit, Selbstliebe zu Anerkennung und Wertschätzung. Bei Anerkennung selbst schreibe ich spontan Gerechtigkeit auf und bei Gerechtigkeit wiederum die Worte Ausgeglichenheit und Balance. Wertschätzung schließlich führt mich, da schließt sich der Kreis, wieder zur Anerkennung zurück.

Das ging ja superschnell! Gleich noch einige Doppelungen löschen, im Rhythmus bleiben, denn das Streichkonzert geht munter weiter.

Jetzt fallen auch all die Werte weg, die ich für mich und mein Leben als „nicht absolut wichtig“ einstufe. Auch das ist nicht megaschwer. Am Ende bleiben 10 Wörter auf meinem Notizblock:

  • Selbstliebe
  • Zufriedenheit
  • Lebendigkeit
  • Selbstvertrauen
  • Sorglosigkeit
  • Liebe
  • Freiheit
  • Ausgeglichenheit
  • Mut und
  • Wertschätzung.

Diese Begriffe haben eine wirklich herausragende Bedeutung für mich.

So – und nun denkt ihr wie ich: Endlich hat sie ihre Hauptwerte beieinander! Schade, zu früh gefreut. Die Übung geht weiter und wird ein kleines bisschen komplizierter.

Jetzt soll ich per Strichliste alle Werte einzeln miteinander vergleichen. In der Praxis heißt das: Ich schaue mir Wert 1 (Selbstliebe) im Vergleich zu Wert 2 (Zufriedenheit) an und entscheide dann: „Was ist wichtiger?“ Sollte es Nummer 1 sein, erhält die Selbstliebe einen Strich, ist es Nummer 2, kommt der Strich zur Zufriedenheit. Im Anschluss vergleiche ich Wert 1 mit Wert 3 (Freiheit). Was ist mir hier wichtiger? Nachdem ich auf diese Weise alle zehn Werte durchgemacht habe, bin ich (natürlich) immer noch nicht fertig!

Ich starte jetzt bei Wert 2 und vergleiche ihn mit den 9 anderen Werten, danach beginne ich bei Wert 3, Wert 4, Wert 5 – ihr habt’s verstanden, oder? Erst nachdem ich alle 10 Wörter gegengecheckt habe, sehe ich auch meine 5 Hauptwerte eindrucksvoll vor mir. Juhu! Die Gewinner sind:

Selbstliebe, Zufriedenheit, Lebendigkeit, Selbstvertrauen und Sorglosigkeit.

Nun weiß ich Coaching-präzise, was mir persönlich wichtig ist, und kann mein Leben, meine Wünsche, Träume und Visionen im Prinzip danach ausrichten (wüsste ich denn, wie das geht, aber das kommt bestimmt noch).

Wenn ich danach lebe, versichert mir mein Trainer aber heute schon, werde ich jeden Tag das Beste in mir spüren. Na dann mal los! Nichts fände ich schlimmer, als am Ende zu bereuen, dass ich zu wenig Mut hatte, um zu leben, was ich wirklich wollte.

Vielleicht probiert ihr dasselbe einmal für euch aus? Dazu findet ihr auch in den beiträgen bisher gute Anleitungen aus meinem Coaching 😉




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