Superfood_im_Supermarkt

7 Superfoods aus dem Supermarkt

Der Bayer würde sagen: Ois supa. Denn plötzlich sind Superfoods in offenbar aller Munde. Erst sie machen den Salat zum Hipster-Salat, sie pimpen fade Frühstücksbreie im Wellnesshotel, und in der rohen Küche gehören sie längst zur Grundausstattung. Kein Berlin-Mitte-Restaurant, das ihr Vorhandensein nicht mit Kreide auf der obligatorischen Schultafel anpreisen würde!

Was ja im Prinzip alles prima ist. Denn diese speziellen Nahrungsmittel versorgen uns mit geballter Nährstoff-Extra-Power, schenken Kraft, klasse Haare und einen tollen Teint. Grund genug, die Nahrungsbomben oft unter unsere Mahlzeiten zu mischen.

Wer allerdings denkt, er müsse dafür seine Küchenregale mit exotischen und teuren In-Nahrungsmitteln fluten, darf sich entspannen. Superfoods existieren auch diesseits von Acai, Goji, Maca oder geschredderten Irgendwas-Samen. Als preiswerte und heimische Superfoods, die ihr einfach in eure Speisepläne integrieren könnt. Entweder kommen sie aus dem Supermarkt oder besser aus dem Bio-Markt.

Hier unsere „Top 7“ der Superfoods (und fast alle wachsen auch – so ziemlich – vor der Haustür):

Avocado

Diese tolle Frucht aus Zentralamerika wird längst auf der ganzen Welt geliebt und angebaut. Sie ist die Basis köstlicher Guacamole und vor allem in der veganen Küche ein Ersatz für Butter und andere Fette (was ihr sonst aus Avocado zaubern könnt, lest ihr hier). Die Avocado wird fast ausschließlich roh verwendet und liefert besonders wertvolle, ungesättigte Fettsäuren: Die sind super als Food für Herz und Blutgefäße. Dazu stärkt eine geballte Ladung B-Vitamine Nerven, Gehirn und Haut. Die Avocado macht also satt und schön zugleich. Das ist mal eine Ansage.

Spinat und Mangold

Diese beiden grünen Blattgemüse haben eine enorm hohe Nährstoffdichte, sind reich an verschiedenen Mineralien, Pro-Vitamin-A, B-Vitaminen, Vitamin C und vor allem Eisen (aber nur, wenn ihr sie roh esst, zum Beispiel im Smoothie oder Salat). Eisen ist extrem wichtig für die Blutbildung und -reinigung sowie für den Sauerstofftransport in unserem Körper. Wird viel davon durch unser Blut gepumpt, fühlen wir uns fit und wach. Also hin und wieder mal einen Spinat-Drink zum Frühstück trinken.

Leinsamen

Neben Hanf- und Chiasamen sind Leinsamen der pflanzliche Toplieferant für Omega-3-Fettsäuren, nur sehr viel preiswerter als die Exoten (weshalb schon unsere Oma sie liebte). Besonders hoch ist die Konzentration im Leinsamöl. Omega-3-Fettsäuren fördern die Durchblutung, stärken das Herz-Kreislauf-System, wirken unter anderem gegen Entzündungen, stärken Nerven und Immunsystem. Sie sind überlebenswichtig für unseren Organismus und seine Funktionen, können von ihm aber nicht selbst gebildet werden.

Tomaten

Mein Lieblingsgemüse schlechthin – ich esse fast täglich Tomaten, und jetzt erfahre ich auch noch, wie gesund sie sind. Großartig! Tomaten bieten uns reichlich Vitamin C und E, beide extrem wichtig für die Haut und als Abwehr vor Umwelteinflüssen. Außerdem sind sie eine der Hauptquellen für Lycopin, ein Carotinoid und somit Antioxidant und Radikalfänger. Freie Radikale greifen unsere Zellen an und fördern unter anderem Krebserkrankungen. Übrigens wird Lycopin während des Kochvorgangs nicht geschädigt; Dosentomaten sind also besser ihr Ruf. Aber wir lieben natürlich die vielen frischen und geschmacksintensiven Sorten aus dem Gemüseregal!

Honig

Das Naturprodukt ist ein Lieblings-Superfood meiner Großmutter, und das nicht nur wegen seiner Süße. Honig kommt auch in der Naturheilkunde viel zum Einsatz. Er wirkt entzündungshemmend und antiseptisch und hilft deshalb hervorragend bei der Narbenheilung (allerdings sollten vor der Anwendung die Fäden gezogen sein). Honig enthält viele Mineralstoffe, Enzyme und Spurenelemente, die den Stoffwechsel und das Immunsystem stärken. Bitte achtet auf qualitativ hochwertigen Honig und kauft lieber vom Imker um die Ecke als importierte Ware aus dem Supermarkt.

Bei Verspannungen wirkt Honig übrigens auch durch die Haut heilend: Honigmassagen sind der letzte Schrei für ein straffes und entgiftetes Bindegewebe – und das Beste: Die Technik ist so simpel, das kann jeder schnell lernen, der einigermaßen Gefühl für Massagen hat! Wir haben hier eine tolle Anleitung gefunden.

Blaubeeren/ Heidelbeeren

Dieses blauen Kraftpakete strotzen vor Vitaminen. Das begrüßen sowohl unser Körper als auch insbesondere unser Haut. Besonders reich sind die Beeren an Vitamin C und E: Beide kurbeln das Immunsystem an und sorgen für gute Laune. Weil sie außerdem die Produktion von Kollagen unterstützen, sind sie ein Frischekick für die Haut. Ihr Blau wird durch Anthocyane hervorgerufen: freie Radikalfänger und damit das Anti-Aging-Mittel schlechthin. Die Figur freut sich auch, denn 100 Gramm Heidelbeeren enthalten gerade mal 36 Kalorien.

Nüsse

Jede Nuss ist ein Held der Ernährung. Deshalb ist eine bunte Mischung die beste Empfehlung. Allerdings: Nüsse haben ordentlich Kalorien, also mit Bedacht und in Maßen verzehren! Schade, dass Nüsse inzwischen häufig gegen die Allergie-Wand fahren … Wir nennen die Vorteile von 5 sehr oft in Mischungen vorkommender Nusssorten.

Cashew ist sozusagen „das Spinat der Spinathasser“, weil diese Nuss viel Eisen liefert. Folsäure, die der Körper für die Eisenspeicherung benötigt, ist gleich mit im Nuss-Paket, außerdem Vitamin K, dem ihr starke Knochen und sauberes Blut verdankt.

Omega-3-Fette, Magnesium, Proteine gefällig? Die Walnuss liefert dies und mehr. Ideal wässert ihr diese Nuss (ebenso wie Haselnuss und Mandeln) eine Nacht vor dem Verzehr, das zieht die für den Körper ungünstigeren Bitterstoffe heraus.

Angeblich schützt die Handvoll Mandeln am Tag vor Hirntumoren, was ähnlich auch für Walnüsse gilt. Das wäre ein guter Grund, sie auf der Einkaufsliste zu haben. Aber auch ohne drohende Krankheiten wollt ihr auf Mandeln nicht verzichten: Kalzium und Vitamin E bedeuten gesunde, feste Knochen, schöne Haut und gesundes Immunsystem. Vor allem Menschen, die auf Milchprodukte verzichten wollen oder müssen, decken mit einer selbst gemachten Mandelmilch am Morgen prima den Tagesbedarf an Kalzium. (Die Rezepte könnt ihr natürlich auch auf andere Nüsse anwenden.)

Pistazien stecken voller gesunder Sachen für die Augen und Sehkraft sowie für die Haut. (Nicht nur) Vegetariern und Veganern liefert sie außerdem eine große Menge an Kalium, die sonst in Fisch und Fleisch steckt. Oder in Bananen. Kalium ist ein häufig vorkommender, extrem wichtiger Mineralstoff, der die Zellgesundheit garantiert. Kann aber auch überdosiert werden – Nieren-Kranke sollten das wissen, denn dieses Organ muss überhöhte Kaliumdosen ausscheiden können.

Auch falls ihr mit der Schilddrüse Probleme habt, dosiert Paranüsse eher vorsichtig. Sie liefern viel Selen, ein wichtiges Spurenelement, das die Schilddrüse gesund erhält.

Haselnüsse sind reich an hochwertigem Eiweiß (auch wieder wichtig bei Fleischloser Ernährung) sowie an Vitamin E. Da sie auch ordentlich Kalorien haben, liefern sie dann Energie, wenn man etwas müde und unkonzentriert ist. Als Büro-Snack also in Maßen eine gute Sache! Außerdem drin in diesem Superfood: Zink, Magnesium, viel Kalzium, Fluor, Eisen, Lecithin, Kupfer … Also nur her mit der Haselnussmilch!

 




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