Reise_Kleine_Fluchten

5 überzeugende Gründe für eine 7-Tage-Flucht

Damit keine Missverständnisse aufkommen: Mit Flucht ist, wenn ich drüber schreibe, immer ein aparter Ort mit sehr viel Sonne und überaus hautfreundlichen Temperaturen gemeint. Kalt und nass haben wir in Deutschlands Norden nämlich selber mehr als genug.

Solltet ihr also keine eigenen Gründe finden, warum jetzt ein Blick auf die Last-Minute-Angebote in die Wärme das absolut Richtige ist – hier kommen meine, die ich euch von Herzen gern ausleihe.

Schließlich schreibe ich diese Zeilen unter Palmen. Eine Spa-Runde kann ich zwar auch in Europa schön und edel und so ziemlich überall bekommen (wer da keinen Plan hat: schaut euch bei Jenny von I love Spa um, da werdet ihr kompetent beraten). Aber mit Brandungs-Soundtrack des Indischen Ozeans entspannt jedes Verwöhnprogramm gleich umso nachhaltiger.

1. Weil es geht

Ehrlich, irgend etwas geht immer. Keiner von uns ist unersetzbar, auch wenn viele das genauso gern glauben, wie Vorgesetzte sich darüber freuen, dass ihre Mitarbeiter so ticken. Und zwar so lange, bis das nächste Sparprogramm jedem die Realität unter die Nase reibt – und die heißt heute: Jeder von uns ist ersetzbar.

Da wir nur ein Leben haben, an dessen Ende für alle von uns die Frage steht: Habe ich alles daraus gemacht, was ich daraus machen konnte und wollte, sollte uns dran gelegen sein, hier ein lautes „Ja“ als letztes Ausrufezeichen zu setzen. Statt: Ich musste auf der Arbeit einfach alles geben. Bulls**t.

2. Weil das Büro heute überall ist (und sein kann)

Computer und das WWW wurden nicht erfunden, um uns an einem Ort anzuketten. Im Gegenteil: Da die meisten Arbeitnehmer heute Smartfones besitzen, über die ihr Job ihnen eh 24/7 hinterherquengelt, können die Distanzen zwischen realem Arbeitsplatz und Mitarbeiter locker ein paar tausend Kilometer weiter ausfallen.

Konferenzen funktionieren auch per Skype, Dokumente durchqueren den Globus in beinahe Echtzeit. Der Vorstand tingelt schließlich permanent durch ferne Länder. Scheint ihrer Leistung ja keinen Abbruch zu tun.

3. Weil Perspektivwechsel gut für die Moral sind

Und für die Kreativität, für die Inspiration, für die Stimmung. Ist doch leicht nachzuvollziehen: Wer morgens seinen Café au lait in St. Tropez statt in Braunschweig schlürft, kommt garantiert auf neue und somit willkommene Ideen. Auch für seinen Job. Legt euch etwas laisser faire aufs Baguette und kippt einen Schuss savoir vivre in den Spätnachmittags-Cidre – und schon sprudelt der persönliche Brainstorm für aktuelle Projekte entspannter und fruchtbarer als neben dem immer gleichen Büronachbarn.

Für solche Eskapaden findet ihr über beispielsweise airbnb bezahlbare Unterkünfte, mit denen die Auszeit nicht einmal teuer werden muss. Und Flüge bucht ihr am günstigsten über Reise-Portale wie Swoodoo oder Kayak.

4. Weil zwischen Herbst- und Weihnachtsferien oft die Preise purzeln

Ja, Geld spielt natürlich eine Rolle. Aber: Am Ende ist es nur Geld. Das, was ihr woanders dafür bekommt und erleben könnt, ist mit Euros aber kaum aufzuwiegen. Sein Konto nimmt keiner von uns mit ins Grab – und mehr wert wird das Gesparte auf der Bank längst nicht mehr. Im Gegenteil. Die Teuerungsrate schreitet schneller voran, als die Zinsen je wieder steigen werden.

Also, hinfort mit den Kröten, investiert in Leben und Abenteuer.

5. Weil Kinder und Haustiere auch ohne euch überleben

Die Nachbarn oder die Verwandschaft sind für eine Woche durchaus eine Option, wenn die lieben Haustierfreunde Futter und Streicheleinheiten brauchen. Dafür kümmert ihr euch bei nächster Gelegenheit um deren Haus und Garten.

Und den Nachwuchs verwöhnt auch gern einmal die Omi. Dafür sind sie schließlich da.

 




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