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Yoga-Füße, Yoga-Hände: Was ist das? - Ginger
Hände_Füße_Ginger_Yoga

Yoga-Füße, Yoga-Hände: Was ist das?

Eine der anspruchsvollsten Yoga-Positionen – den Asanas – ist das Stehen. Im Unterricht heißt sie Tadasana, was übersetzt soviel heißt wie „Berghaltung“ oder „Bergstellung“. Man mag sagen: Wie jetzt, Stehen, kann doch jeder. Was soll daran so schwer sein?!

Zum einen ist das bewusste, sehr aufmerksame Stehen etwas völlig anderes als einfach nur das lässige Herumstehen. Erst über die korrekte Ausrichtung des gesamten Körpers wird einem bewusst, wie schief man das meistens macht – was eure natürliche Körpersymmetrie über die Jahre und Jahrzehnte völlig aus dem Lot bringt und langfristig zu Problemen mit der Wirbelsäule und den Gelenken führen kann.

Zum anderen ist die Ruhe, die man in der sehr bewussten Stehhaltung entwickeln muss, eine immense Herausforderung. Kaum jemand bringt die nötige Geduld mit, um minutenlang auf einem Fleck zu stehen, ohne sich (äußerlich) zu rühren. Die meisten fangen schnell zu zappeln und zu wackeln an, möchten die nächste Position einnehmen – der berühmte Monkey Mind ruft: Veränderung, was Neues, langweilig!

Auch das ist Teil des Yoga: die mentale Herausforderung anzunehmen. Lässt man sich darauf ein, öffnen sich völlig neue Erlebniswelten, versprochen!

Yoga-Füße für die Erdung und Ausrichtung.

Korrektes aka symmetrisches Stehen, das den Körper gerade hält und nur minimal fordert, beginnt in den Füßen. Und damit fängt für die meisten das Problem an. Wer ständig in Schuhen geht und vielleicht sogar viel engen Highheels durch das Leben stöckelt, wird kaum in der Lage sein, seine Zehen weit zu spreizen. Geschweige denn, die Zehen so „anzusprechen“, dass sie sich einzeln oder zumindest in Gruppen bewegen.

Die Körperlast sehr gleichmäßig auf den Fuß zu verteilen – auf Zehen, Ballen, Außenkante und Fersen –, stellt schon die erste Anstrengung dar. Lässt man sich darauf ein, trainiert der Körper neue muskuläre und Gewebe-Verbindungen, außerdem wird der Muskelapparat des Fußes wieder trainiert, die Füße erstarken, richten sich besser auf und geben diese gesunde Aufrichtung weiter über die Schenkelknochen und die Beinmuskulatur an die Hüftgelenke.

Über diese Kette justieren sich dann auch Hüfte und Becken in eine gesunde parallele Position, die Wirbelsäule richtet sich gerader darüber auf: Der gesamte strukturgebende Apparat des Körpers profitiert.

Es ist also immer sehr ratsam, die Füße zu trainieren: durch viel, viel barfuß gehen, Fußgymnastik und Fußmassagen, bewusstes Gehen (das auch einen meditativen Nebeneffekt hat!), korrektes, bewusstes Stehen.

Probiert es einmal aus:

Stellt euch einen Timer auf mindestens 5 Minuten. Platziert beide Füße hüftweit geöffnet mit den Außenkanten parallel zueinander. Entspannt euren Körper, lasst die Schultern sinken.

Verteilt euer Gewicht wie beschrieben (klappt am besten, wenn ihr die Augen schließt oder zumindest den Blick entspannt nach innen lenkt, um das alles zu spüren).

Und dann steht. Ruhig. Fokussiert auf die Verbindung eurer Füße mit dem Boden. Ihr werdet schnell merken, dass euer gesamter Körper permanent justiert, denn die Füße „melden“ ihre Arbeit ans Gehirn, dass mit Rückfragen reagiert, so ungefähr: Alles gut da unten, sind wir noch in Balance, muss ich mitarbeiten, kann ich mich entspannen, fallen wir dann nach vorn oder nach hinten …

Beim Stehen ist mächtig was los! Was ihr aber erst merkt, wenn ihr euch darauf einlasst. Irgendwann geht es euch in Fleisch und Blut über. Dann steht ihr am Kopierer in Tadasana, beim Bügeln, an der Kasse. Denn Yoga passiert irgenwann immer und überall. Auch und sogar vor allem jenseits der Matte.

Yoga-Hände: Geteilte Last ist keine Last.

Was wir ganz automatisch mit den Händen alles anstellen, könnten rein theoretisch auch die Füße: Greifen, halten, abwehren … Sie sind nur in aller Regel nicht darauf trainiert worden. Als Baby beginnen wir sofort damit, die Hände einzusetzen, den Tastsinn zu entwickeln, die Handmuskulatur zu trainieren.

Allerdings bewegen wir die Finger irgendwann immer gleich. Auf Tastaturen, bei bestimmten Arbeitsschritten unserer Berufe … Die volle geschmeidige Gelenkigkeit junger Hände schränkt sich dadurch stetig weiter ein nach dem Motto: Was nicht (oft) gebraucht wird, rostet ein. Wird steif.

Sollen wir dann beim Yoga zum Beispiel (mit) auf den Händen stehen, bekommen viele die Finger kaum auseinander gespreizt, Geschweige denn können sie die gesamte Hand kräftig ablegen, um ihr Gewicht gleichmäßig darauf zu verteilen. Meist krümmen sich dabei der eine und andere Finger, das Handgelenk ist so schwach, dass eine Belastung kaum länger möglich ist.

Das geht fast allen gleich – und ist nur eine Frage der Zeit und des Trainings. Je häufiger ihr die Finger weit spreizt, die Gelenke massiert, in Positionen kommt, in denen die komplette Handfläche auf den Boden kommt und ein paar Kilogramm und mehr tragen soll – desto eher holt ihr euch die volle Leistungs- und Belastungsfähigkeit eurer Hände zurück.

In Positionen, für die ihr sowohl auf Händen als auch auf den Füßen steht, lernt ihr dann noch das Gewicht optimal auf alle 4 Säulen gleich zu verteilen. Das entlastet jede einzelne – und auch eure gesamte Körperarchitektur bedankt sich!

Wer allerdings schon aufgibt, weil es beim 1., 9., 22. Mal nicht so klappt wie bei den Yoga-Cracks mit ihren Instagram-Galerien – der wird erleben, wie seine Muskulatur Jahr und Jahr schwächer wird.

Also, fangt an, erst ein bisschen, dann immer weiter steigern. Wenn die anderen dann später Rheumafinger bekommen, seid ihr jedenfalls fein raus.



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