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Weniger Bedauern, häufiger ans Meer ;) - Ginger
Coaching_13_Das_Beste_In-Dir

Weniger Bedauern, häufiger ans Meer ;)

Heute ist wieder einer dieser Tage. An dem die Kreditkartenabrechnung in der Post liegt. Die Aussichten gewittrig sind. Und meine Hirnwindungen feststecken. Ich frage mich, wie viele Emotionen und Erinnerungen ich für mein Coaching noch aus dem Gedächtnis pressen soll. Mein Kopf schwirrt vor Werten, Visionen, Wünschen und Zielen. Ich geb’s zu: Ich bin gerade ganz schwer abgeneigt, in mich zu gehen. Seufz.

Dabei hieß meine Devise gestern noch: Durchhalten. So schnell kann es gehen. Man verteilt halt einfacher schlaue Ratschläge, als sich selbst daran zu halten.

Ich will doch wohl nicht aufgeben? „Am liebsten schon“, flüstert es in mir, „oder mach doch einfach eine längere Pause.“ Ich weiß aber, wie schwer es wird, selbst nach ein paar Tagen wieder ins Coaching-Training zu finden.

Also gut, wenn ich die Wohnung saubergemacht habe. Wenn ich einkaufen war. Wenn ich den Quinoa-Blutorange-Rosinen-Salat zubereitet und weggenascht habe. Nach dem Wochenende? Ach, schaut doch nächstes Jahr mal wieder rein, ja?

Am Ende einige ich mich mit mir selbst. Habe ich alles erledigt, was getan werden muss, fange ich an.

Und los! Als erstes bewerte ich meine Familie, meinen Beruf und mein sonstiges Umfeld auf einer Skala von 1 bis 10. Ich gebe dem Bereich Familie die Note 6, dem Beruf eine 5 und dem sonstigen Umfeld eine 7. Als zweites schlägt meine letzte Stunde. Nicht wirklich, natürlich. Ich gehe auf Gedankenreise in den Moment meines Todes. Was würde ich besonders stark beklagen?

Zwei Arten von Bedauern gibt es laut Sterbeforschung, erzählt mir Cristián: Das vergangenheitsbezogene (was hat man nicht getan, nicht verwirklicht, nicht erreicht oder nicht gesagt) und das zukunftsbezogene Bedauern (was kann man nicht mehr machen). Und so blicke ich sowohl zurück, als auch in meine potentielle Zukunft.

Das macht mich ganz schön traurig, denn ich komme auf viele Dinge, die ich bedauere. Dass ich drei Jahre lang einen Job gemacht habe, den ich nicht mochte. Dass es nicht geklappt hat, als ich versuchte, mein Leben zu ändern. Dass ich nicht mutig genug war. Dass ich mich immer mit anderen Personen vergleichen musste und neidisch auf ihr (meiner Meinung nach) sorgenfreies Leben war. Dass ich nicht die wahre Liebe gefunden habe. Dass ich weder die Möglichkeiten noch das Geld hatte, um alle Länder und Kontinente zu bereisen. Dass ich das Leben nicht mehr genossen habe. Nicht mehr gelacht, gelesen, im Gras gelegen, Eis gegessen, Milchshakes getrunken, im Meer geschwommen und mich wohlgefühlt habe.

Oh Gott, die Liste ist noch nicht mal vollständig. Ich fühle mich als hätte mich die Waschmaschine einmal, nein, zweimal durchgeschleudert. Ich will mich hinlegen, am besten lange und ungestört. Ich bin wütend, dass es für einige Dinge in meinem Leben einfach zu spät ist, und ärgere mich über alles, das nicht funktioniert hat. Ja, auch wenn ich die Möglichkeit habe, ab jetzt bessere Entscheidungen für meine Zukunft zu treffen – ich bin nicht auffällig optimistisch, dass es noch klappt. Vielleicht bescheuert, aber so ist es eben grad.

Vermutlich fordert mich Cristián von „Das Beste in Dir!“ gerade drum jetzt auf, noch einmal in Erinnerungen zu kramen. 5 Dinge soll ich nennen, für die ich dankbar bin.

Nun, ähem, ich bin wahnsinnig froh, dass ich mich auf meine Familie verlassen kann. Dass ich studieren und unbeschwert leben konnte. Dass Wunder passieren. Dass ich phänomenale Menschen getroffen habe, die mir geholfen haben. Dass ich gesund und am Leben bin.

Dieser kurze Blick zurück hilft mir tatsächlich, wieder ein wenig klarer und zuversichtlicher zu denken. Meine innere Stimme versichert mir auch direkt, dass es auf meiner Lebensreise sicherlich noch einiges zu entdecken gibt und keineswegs alles vorbei ist.

Dafür brauche ich allerdings, wie schon oft von Cristián angekündigt, diese große, wunderbar starke Vision. Sie soll mir die Richtung weisen. Mir Mut verleihen, neue und bisher nicht vorstellbare Ziele in Angriff zu nehmen. Mich tief berühren. Mir dabei helfen, in Fülle zu leben, so dass ich alle Facetten des Lebens komplett auskosten kann.

Wenn ich mein Leben damit umräumen und neu dekorieren will, muss ich mir aber erst über einiges klar werden.

Welche Augenblicke haben sich bei mir festgeklebt, in denen ich mich körperlich, geistig, seelisch und mein Herz betreffend besonders kraftvoll gefühlt habe?

  • Also, eins mit meinem Körper bin ich meist an See und Meer, im Flow mit den Wellen, Sonne auf dem Kopf und Wasser auf der Haut. Ob bayerischer Badesee oder das Meer vor Capri, das ist mir völlig egal. Ob ich Surflehrerin werden sollte??
  • Meinen Geist spüre ich vor allem, wenn ich Neues lerne. So wie an dem Abend (kurz vorm Schlafengehen), als ich das erste Mal „der“, „die“ und „das“ lesen konnte. Als ich mir in zwei Stunden das Schreibmaschineschreiben beigebracht habe, während die anderen dafür ein Schuljahr lang zum Unterricht gingen. Als ich endlich englische Songtexte (oder besser Bruchstücke) im Radio verstehen konnte.
  • Mein Herz vibriert, klar, wann immer ich verliebt bin. Aber auch, als ich am ersten Tag im Studium meine beste Freundin kennengelernt habe und wenn ich nach langer Zeit nach Hause zu meinen Eltern komme.
  • Und meine Seele juchzt und jubelte schon immer im Sommer, beim Lesen und Fußball schauen, beim Ankommen in einer neuen oder beim Wiedersehen mit einer altbekannten Stadt, ja sogar beim ersten Schluck Kakao am Morgen.

Und das war’s. Erstaunlich, schon nach dieser Aufstellung bin ich echt entspannter. Weniger Stress im Kopf fühlt sich ziemlich gut an. Ob ich gleich mit der nächsten Einheit weitermache? Na, wir wollen es ja nicht übertreiben, oder?


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