Warning: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable in /homepages/33/d264859462/htdocs/gingermag.de/wp-content/plugins/css-javascript-toolbox/framework/events/subjects/hook.subject.php on line 81

Warning: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable in /homepages/33/d264859462/htdocs/gingermag.de/wp-content/plugins/css-javascript-toolbox/framework/events/subjects/hook.subject.php on line 82

Warning: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable in /homepages/33/d264859462/htdocs/gingermag.de/wp-content/plugins/css-javascript-toolbox/framework/events/subjects/hook.subject.php on line 81

Warning: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable in /homepages/33/d264859462/htdocs/gingermag.de/wp-content/plugins/css-javascript-toolbox/framework/events/subjects/hook.subject.php on line 82
Die Formel für das Happyend - Ginger
happily-ever-after

Die Formel für das Happyend

Der Ernährungsberater von Jennifer Aniston, der Stylist von Diane Kruger und der Gesangscoach von Beyoncé – mit ihnen wäre mein Leben garantiert irgendwie, ähem, rosiger. Pinkfarbene Wolken, rosarote Laune, das ganze Glamour-Bling-Ding. Glaubt ihr so etwas manchmal? Ich hab schon solche Anwandlungen, gebe ich zu.

Natürlich werde ich allen genannten Personen aller Wahrscheinlichkeit nach nie begegnen. Und dass nur ich mein Leben wirklich verändern kann, ist nach 17 von 21 Tagen Online-Coaching auch recht klar. Trotzdem find ich es megacool, dass ich heute zumindest die Ziel-Formel der Prominenten kennenlerne! Sie soll mich maximal motivieren, meine Ziele zu erreichen. Die Spannung steigt, kann ich euch sagen.

Apropos, ich hatte ja gestern versprochen, meine Zukunftspläne mit euch zu teilen! In den kommenden 12 Monaten will ich einen neuen Job finden, nach Los Angeles, Südtirol (mit meinen Eltern) und Mailand, werde mich verlieben, gesund bleiben, voller Energie sein, mir endlich den Vitamix leisten und ein richtig gutes Yogastudio finden.

Noch Anspruchsvolleres peile ich für die nächsten 3 Jahre an. Dann will ich mein Buch fertig geschrieben haben, eine neue Sprache beherrschen, in einer Stadt leben, in der ich mich total wohlfühle, mit einem tollen Team arbeiten und Fortbildungen in den Bereichen gemacht haben, die mir am Herzen liegen.

Abgehoben gigantisch wird es dann für die nächsten 5 Jahre. Hier stehen Heirat und Kinder auf meinem Programm. Ach ja, monatlich mindestens 2.000 Euro zum Ausgeben zur Verfügung haben, das wäre auch super!

Vieles von dem, was ich notiert habe, entspricht allerdings noch nicht den Kriterien der Promi-Formel, enthüllt mir nun Coach Cristián. Ich habe nur Stichworte, habe abgekürzt und schwammig formuliert. Aha! Wie hätte er’s denn gern? Und um welche Formel handelt es sich diesmal?

Die S.M.A.R.T.-Formel, sagt er, mit der ich meine Ziele wie ein Pfeil-und-Bogen-Profi anvisiere und meinem Unbewussten ein klares Bild vor Augen halte. So trifft man ins Schwarze. Und das würde ich in meinem Leben noch so einige Male tun wollen.

S.M.A.R.T. ist ein Akronym, jeder Buchstabe steht für ein wichtiges Kriterium der erfolgreichen Zielplanung. Und S ist nicht nur das erste Schriftzeichen in dieser Reihe, sondern auch das wichtigste. Vermutlich deshalb erklärt man mir diesen Buchstaben zuletzt.

Wir starten mit M wie messbar. Erst wenn ich meinen Fortschritt messen kann, ist mein Ziel auch gut formuliert. Wer abnehmen oder monatlich mehr Geld sparen möchte, kann das in Kilos oder Euros ausdrücken. Was aber mache ich, wenn ich die Qualität meiner Yogastunden verbessern möchte? Ein Blick auf die Waage beziehungsweise das Sparkonto bringt mich da nicht weiter. In dem Fall muss ich kreativ werden und für die Erfolgskontrolle eine verlässliche Bezugsgröße finden. Denn Qualität hat für jeden andere Dimensionen.

Okay, weiter geht‘s. A steht für aktivierende Zielformulierung. Wenn ich sage, „bis Oktober werde ich einen Partner gefunden haben“, ist das zwar zeitlich eingegrenzt. Aber motiviert mich der Spruch? Nee, eher nicht. Außerdem liegt das Ganze weit in der Zukunft. Besser in der Gegenwartsform bleiben: „Im Oktober bin ich in meinen neuen Partner verliebt.“ Sofort ist dieses Förmliche, Anstrengende weg. Hah!

„Verwende Wörter, die dir ein Lächeln ins Gesicht zaubern“, bestätigt der Coach, „dann bekommt das Ziel mehr Wumm.“ Klingt gut, denn wer lächelt, muss automatisch lachen. Und wer lacht, schüttet Glückshormone aus.

Kommen wir zu R und dem Wörtchen realistisch. Das heißt übrigens nicht, dass unsere Pläne easy erreichbar und wenig anspruchsvoll sein sollten. Eher umgekehrt: Am besten ist es, wenn sie uns richtig herausfordern und sogar eine kleine Prise Risiko beinhalten. Nur nicht Gefahr laufen, völlig in Fantasiewelten zu versinken! Es macht nämlich gar keinen Spaß, Dingen hinterher zu rennen, die man doch nie erreicht. Man kommt nur psychisch aus der Puste.

Fehlt noch T wie terminiert. „Irgendwie, irgendwann“ hörte sich bei Nena ganz hübsch an, aus meiner Zielwelt aber streiche ich so fluffige Formulierungen radikal. Je konkreter und klarer es zeitlich wird, desto stärker zieht es mich zum Ziel.

Und damit zurück zum Anfang. Der Buchstabe S steht für spezifisch. Drückt man sich nicht positiv, klar und konkret aus, kommt man nicht ans Ziel. Wenn ich mir immer wieder vorbete, „nicht mehr so viel Zeit auf Pinterest zu verbringen“, ist das so vage, dass ich keine Chance habe. Mein Fokus bleibt dort hängen, da kann ich so schnell klicken wie ich will. Um mein Unbewusstes in die richtige Richtung zu steuern, muss ich anders vorgehen. Ich will eine neue Sprache lernen? Also setze ich mir zum einen eine Frist und lege zum anderen fest, wie gut ich sie beherrschen werde. So etwa: „Spätestens bis zum 31. August spreche ich fließend Spanisch.“

Damit habe ich nicht nur gute Erfolgsaussichten. Schaffe ich es, meine Pläne durchzuziehen, bin ich laut Cristián Gálvez auch ein „Umsetzungs-Riese“. Sprich: Ich gestalte mein Leben – und nicht mehr nur Moodboards mit zarten Rosétönen. Hurrah!


Eure Meinung? Ich freue mich über Kommentare

Mehr von diesem Autor

Möchtest Du uns lieben …

… und ehren, in guten wie in besseren Tagen?

Sag Ja zum Ginger Newsletter!

(natürlich geben wir deine Daten niemals an Dritte weiter)
Diese Einladung bitte nicht mehr anzeigen.

Fatal error: Uncaught Error: [] operator not supported for strings in /homepages/33/d264859462/htdocs/gingermag.de/wp-content/plugins/indeed-social-media/includes/functions.php:1032 Stack trace: #0 /homepages/33/d264859462/htdocs/gingermag.de/wp-content/plugins/indeed-social-media/includes/ism_view.php(42): ism_return_sm_arr_ready(Array, Array) #1 /homepages/33/d264859462/htdocs/gingermag.de/wp-content/plugins/indeed-social-media/indeed-social-media.php(217): require('/homepages/33/d...') #2 /homepages/33/d264859462/htdocs/gingermag.de/wp-includes/plugin.php(496): ism_filter('') #3 /homepages/33/d264859462/htdocs/gingermag.de/wp-includes/general-template.php(2220): do_action('wp_footer') #4 /homepages/33/d264859462/htdocs/gingermag.de/wp-content/themes/bucket/footer.php(130): wp_footer() #5 /homepages/33/d264859462/htdocs/gingermag.de/wp-includes/template.php(501): require_once('/homepages/33/d...') #6 /homepages/33/d264859462/htdocs/gingermag.de/wp-includes/template.php(477): load_template('/homepages/33/d...', true) #7 in /homepages/33/d264859462/htdocs/gingermag.de/wp-content/plugins/indeed-social-media/includes/functions.php on line 1032