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Lasst los: die 10 größten Glück-Blockaden

Jeder ist seines Glückes Schmied. Leider weiß nicht jeder, was eigentlich auf den Amboss gehört. Wie man den Hammer meisterlich führt und wie heiß das Feuer sein muss, damit aus all den Rohzuständen unseres Seins am Ende funkelndes, belastbares Glück herauskommt.

Wir haben einmal genau hingeschaut – und 10 dem Glück sehr hinderliche Verhaltensweisen entdeckt, um die sich kümmern müsste, wer von sich sagt: Ich habe einfach kein Glück.

  1. Kleingeistigkeit

Dinge nur auf sehr bestimmte Weise zu akzeptieren. Der Geiz in seinen vielen hässlichen Darreichungsformen. Stammtischdenke. Es gibt so viele Varianten der Kleingeistigkeit, und jede einzelne davon ist bedauerlich. Und unsympathisch. Kleingeist und ihr Zwillingsbruder Engstirn schaffen keine Freundschaften, sondern isolieren – und hinterlassen in aller Regel das schale Gefühl von: Schade. Eigentlich sah er und sie ganz nett aus – aber sonst? Nee, Danke.

  1. Immer in der Vergangenheit herumstochern

Der Blick zurück, um das eigene Werden zu verstehen und dann mit diesem verbesserten Selbst-Verständnis weitergehen – das ist okay und hier nicht gemeint. Das ist ein Aufarbeiten zum besseren Verständnis des Jetzt. Gemeint sind jene armen Menschen, die sich aus ihrer Vergangenheit nicht weiter herausbewegen. Die entweder „damals“ alles besser fanden (in der Regel ein Selbstbetrug) oder aber „früher“ schon immer so unfair, schlecht oder sonstwie bös’ behandelt wurde, dass aus ihnen ja gar kein glücklicher Mensch werden konnte (eine Selbstlüge). Denn was ein Mensch aus sich macht und wohin seine Lebensreise gehen soll, kann er durchaus und jederzeit ganz allein bestimmen. Er muss nur eines: es wirklich  WOLLEN.

  1. Die ständige Sorge vor dem, was noch kommt

Niemand weißt, was Morgen bringt. Also lasst euch darüber keine grauen Haare wachsen. Wenn man heute schon nicht lustvoll lebt, weil nur eine diffuse Möglichkeit besteht, dass Morgen unschön ausgehen könnte – der weiß es erstens nicht genau und schiebt zweitens schon heute jeder Freude den Ausbremsriegel vor. Völlig unnötig, diese Angewohnheit. Und wenn der Morgen dann heute ist – hat jeder Mensch eh jederzeit die Möglichkeit, die Dinge für sich zu beeinflussen. Echt jetzt!

  1. Sich selbst „runterreden“

Komplimente nicht annehmen können. Immer die anderen besser finden als sich selbst. Permanent im Vergleich durch den Tag gehen, statt schlicht zufrieden mit sich als Nabel der eigenen Welt zu sein (etwas anderes ist uns doch sowieso gar nicht möglich): Da alles schnürt dem Glück die Gurgel ab. Na klar sieht nicht jede von uns aus wie Kate Moss oder ist so (fragwürdig) bekannt wie eine Kardashian. Who cares, wen schert’s. Die kochen auch nur mit Wasser und sind in der Regel nicht glücklicher als der Rest der Welt.

  1. Angeberei

Wer ständig damit prahlt, was sie oder er Besonders ist, hat, geleistet hat oder sich leisten kann – der ist eine arme Wurst, die nur eine Fassade durch die Welt schiebt, um das Häuflein Elend dahinter zu verstecken. Durchsichtig. Gähn.

  1. Jammern und Beschweren

Alles, was ist, ist Energie. Alle, was wir tun, ist mit einer gewissen Energie aufgeladen. Lebt man Lachen, Lächeln, Unbeschwertheit – dann ruft man positiv in den sprichwörtlichen Wald, und der schallt entsprechend fröhlich zurück. Umgekehrt gibt man mit ständigem Gejammere dieser negativen Energie gigantisch viel Macht im Leben, das Gehirn kreist um dunkle Wahrnehmungswolken und meldet wenig Erfreuliches mehr. Denn wie ein Muskel lässt das Gehirn sich trainieren. Im Guten – wie im Schlechten.

  1. Immer Recht behalten müssen

Solche Typen kennt jeder von euch: die ewigen Besserwisser, die ohne das letzte Wort zu haben eingehen würden wie eine Primel. Seht ihr sie umzingelt von vielen Freunden, stehen sie als erste auf eurer Gästeliste, wenn ein Geburtstag ansteht? Eben. Denn Rechthaberei nervt – und macht einsam.

  1. Veränderungen nicht annehmen wollen

Das haben wir schon immer so gemacht – mein Hass-Satz Nummer 1. Leben IST Veränderung, und wer sich verweigert, bleibt stehen und dumm und langweilig. Angst, meist der Grund für diese bornierte Haltung, ist leider das Gegenteil von attraktiv – und was man da alles verpasst … Leute, wir leben nur einmal. Die Chance, das zu genießen, sollte man nicht auf der Stelle tretend vertrödeln. Auch und vor allem, weil die interessantesten Leute weiterziehen!

  1. Schuld immer bei anderen suchen

Muss nicht weiter erklärt werden – passiert schon mal, sollte aber auf keinen Fall zur Gewohnheit werden. Wird ein Muster draus, erkennt es auch der viel beschworene Blinde mit dem Krückstock. Und der hat für notorische Fremdschuldfinder dasselbe Mitleid übrig wie alle anderen auch. War Mitleid je eine gute Basis für Happiness? Nein.  Leider.

  1. Immer die Bestätigung durch andere benötigen

Einen Erfolg, und sei er noch so klein, sagen wir mal: einen schicken Pullover passend zum Rock zu finden: Den dürft ihr gern genießen, ohne eure Umwelt mit dieser Glanzleistung zu belästigen. Was im Kleinen gilt, ist umso wichtiger im Größeren: Ihr habt mal in einer bekannteren Band gespielt, kennt jeden dritten Aufsichtsrat Deutschlands mit Vornamen, werdet ständig von Headhuntern hofiert? Schön für euch. Aber: Wen interessiert’s, wenn es euch offensichtlich selbst nicht glücklich macht? Sondern euer Selbstwert ständig unser aller Bewunderung braucht – dann ist das alles so schal wie ihr.

 

So, das wäre dann mal ein Zehnerpack Glücks-Hemmschuhe, in denen die eine oder der andere von euch eventuell noch herumwandert. Macht nichts, lässt sich alles in den Griff kriegen.

Für den Anfang reicht es, immer genau das Gegenteil von dem zu tun, was hier steht. Sucht mal die Schuld bei euch – und verzeiht sie euch, jeder macht Fehler, Schwamm drüber, weitermachen, die Welt ist nicht untergegangen. Die anderen haben Recht, und euer Impuls sagt: Ich will das letzte Wort? Schluckt es stumm herunter, einmal ist schon ein guter Anfang für nächste Male.

Muster löst niemand im Handumdrehen auf, die haben lange gebraucht, um sich auszubilden. Seid geduldig und erlaubt euch, Mensch (mit Fehlern) zu sein. Das ist schon ein Riesenschritt ins Land der Glücklichen!

 

 


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