Coffee_Heaven

9 gute Gründe für die Kaffee-Pause

Ohne Kaffee bin ich morgens nur ein halber Mensch. Ja, das ist auch Einbildung. Aber eine, die an ein einzigartiges Geschmackserlebnis gekoppelt ist. Dass Kaffee außerdem alles andere als böse ist (in Maßen genossen, versteht sich), sondern viele Begabungen hat, habe ich hier einmal übersichtlich zusammengefasst.

Die Deutschen lieben Kaffee. Als Wachmacher, Morgenritual, aromatischen Begleiter zum Dessert. Aber das koffeinhaltige Getränk kann mehr als Munter machen. Kaffee ist diversen Studien zufolge auch ein Heilmittel. Er macht das Leben wortwörtlich schöner statt schlechter – eine gute Nachricht für alle, die sich nicht noch den letzten Genuss-Spaß verderben lassen mögen.

Und hier ein kleiner Dämpfer für euch Teetrinker: Um mit Tee ähnliche Effekte zu erzielen, muss ein Vielfaches an Kannen pro Tag durch eure Körper fließen. Und das ist wiederum nicht in jedem Fall gesund.

Kaffee macht Laune

Koffein zählt zur Gruppe der Stimulantien. Es ähnelt in seiner chemischen Struktur dem Adenosin, ein körpereigenes Molekül, das die Ausschüttung belebender Neurotransmitter verhindert. Koffein blockiert die Andockstellen für Adenosin und hemmt dadurch dessen Effekte, darunter Ermüdung, aber auch Entzündungen. Im Gehirn ebnet Koffein den Weg für die Glückshormone Dopamin, Serotonin und Endorphine. Als mildes Stimulans wirkt sich die braune Bohne daher stimmungsaufhellend auf die Psyche aus, steigert die Konzentration und beseitigt Müdigkeitserscheinungen.

Kaffee macht schön

Kaffee kommt mit einer großen Menge Antioxidantien, um freie Radikale und deren schädliche Auswirkungen zu reduzieren, unter anderem verfrühte Zellalterung. Koffein wirkt natürlich gegen Cellulite und Haarausfall und bei geschwollenen Augenpartien, weil es den Abtransport angestauter Flüssigkeiten anregt.

Anders als man lange dachte, entzieht Kaffee dem Körper übrigens kein Wasser. Durch das Koffein werden die Nieren besser durchblutet, dadurch wird vermehrt Flüssigkeit ausgeschieden. Doch der Körper bemerkt den Wasserverlust und hält in den darauffolgenden Stunden mehr Wasser im Körper zurück. Deswegen muss das Extra-Glas Wasser zum Kaffee nicht sein – schadet allerdings auch nicht, denn es hat einen zusätzlichen Vorteil: Ist das Wasser kalt, bremst es die Ausschüttung des Magenhormons Gastrin und damit die Säureproduktion. Der Kaffee ist dadurch noch besser bekömmlich.

Kaffee hält geistig fit

Einer Untersuchung der Johns Hopkins University in Baltimore zufolge wirkt der Genuss von Kaffee stimulierend auf das Langzeitgedächtnis. Können wir also alle gut gebrauchen!

Kaffee beugt Alzheimer vor

Inzwischen bestätigen diverse Studien den positiven Einfluss von Koffein in der Prävention und Therapie von Alzheimer-Patienten. Der an einer in den USA durchgeführten Studie beteiligte Neurowissenschaftler Chuanhai Cao kommentierte:

Die beeindruckenden Ergebnisse lassen die Annahme zu, dass ältere Erwachsene mit einem moderaten täglichen Kaffeekonsum und leichten Gedächtnisproblemen nicht oder wenn, dann zumindest deutlich später an Alzheimer erkranken.

Kaffee schützt vor Diabetes

Koffein wirkt auch bei anderen Krankheiten positiv. Der entzündungshemmende Effekt könnte Allergien und Asthma dämpfen, Schüttellähmung (Parkinson) wird durch Anregung des Nervenbotenstoffs Dopamin gebremst, auch Leberkrankheiten, Darmkrebs und Alterszucker könnte Koffein vorbeugen. Letzteres bestätigt eine Studie aus 2014, deren Autoren notierten: „Im Vergleich mit keinem Kaffeekonsum sinkt das Diabetes-2-Risiko bei einem Verbrauch von etwa sechs Tassen am Tag um ein Drittel.“ Selbst entkoffeinierter Kaffee habe noch einen nachweisbaren Effekt. Diabetes 2-Patienten entwickeln zu etwa 70 prozent eine spätere Alzheimer-Erkrankung.

Kaffee hilft bei Kopfschmerzen

Das wusste sogar schon eure Oma: Bei Kopfschmerz schwarzen Kaffee mit einem Schuss Zitronensaft trinken! Koffein hemmt die Schmerzhormone (Prostaglandine), Zitrone beschleunigt die Wirkung.

Kaffee hilft gegen Brustkrebs

Kanadische Mediziner um André Nkondjock von der Universität Ottawa konnten zeigen, dass sechs Tassen Kaffee täglich das Brustkrebsrisiko bei Frauen um 70 Prozent senken. Und gleich mehrere schwedische Studien, unter anderem bei östrogen-rezeptor-negativem Mammakarzinom, aus den vergangenen Jahren bestätigten die Beobachtung: Das Risiko wurde um zirka 50 Prozent reduziert (Probandinnen tranken um die 5 Tassen täglich, Vergleichs-Probandinnen 1 – 0 Tassen Kaffee täglich).

Kaffee stärkt Herz und Kreislauf

Die Wirkstoffe der „Bohne“ lassen euer Herz schneller schlagen. Die Anführungen deshalb, weil die Bohne in Wahrheit eine Beere und noch genauer: deren doppelter Steinkern ist! Hält man den Konsum in Maßen, kräftigt dieser Impuls sowohl unseren Motor als auch das Gefäßsystem des Blutes, das dadurch gut und schnell durch den Körper und seine Organe gepumpt wird.

Kaffee hilft gegen schwarzen Hautkrebs

Das National Cancer Institute hat durch Untersuchungen an fast 450.000 Menschen herausgefunden, dass Personen, die täglich 4 Tassen Kaffee trinken, ein um 20 Prozent niedrigeres Risiko hatten, an Hautkrebs zu erkranken.

Um den alleinigen Einfluss des Kaffees zu bestimmen, berücksichtigten die Forscher auch Faktoren wie Sonnenexposition, Body-Mass-Index, Alter, Geschlecht, Konsum von Genussmitteln usw. Diese Daten wurden in einem Zeitraum von 10 Jahren ausgewertet. Den Krebsforschern zufolge enthält Kaffee zahlreiche bioaktive Stoffe, die einen Einfluss auf die Entstehung von schwarzem Hautkrebs ausüben. Davon ausgeschlossen ist jedoch entkoffeinierter Kaffee. Doch die Forscher warnen davor, den individuellen Kaffeekonsum zu erhöhen, um länger am Strand zu liegen. Der wirksamste Schutz vor schwarzem Hautkrebs sei auch weiterhin eine kontrollierte Sonnenexposition und Schutz durch Textilien und Sonnenpflege. (Quelle: MedicalPress)


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