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Gingers Darling: Rahua, Bio-Haarpflege aus dem Urwald - Ginger
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Gingers Darling: Rahua, Bio-Haarpflege aus dem Urwald

Hawaii, hatte ich getippt. Der Name klingt doch schwer nach Insel-Idyll. Pazifik-Cocktails. Kokospalmen. Falsch. „Rahua“ hat ecuadorianische Wurzeln, denn der Erfinder der absolut verführerischen Bio-Haarpflege stammt aus dem Regenwald des südamerikanischen Andenstaates. Und von dort bezieht Fabian Lliguin auch jene Öle, die seine Linie ausmachen.

Alles begann der Label-Legende von Lliguins „Amazon Beauty“ nach mit Heimatbesuchen bei seinem Stamm, den Qechua-Shuar-Indios. Fabian Lliguin lebt und arbeitet in New York – ein langer und weiter Weg aus Amazonien. Bei seinen Besuchen erzählte er den Indios irgendwann, dass er Friseur sei – und bekam eine Flasche Öl in die Hand gedrückt, die er an seinen nordamerikanischen Kundinnen unbedingt ausprobieren solle.

Die Ureinwohnerinnen Amazoniens pflegen mit dem noch immer per Hand gesammelten Öl aus den Früchten der Oenocarpus bataua, reich an hochwertigen Ölen, unter anderem ihr Haar. Sie nutzen es aber auch fürs Kochen und für die Hautpflege. Wenn sie ihr Öl heute an Fabian verkaufen, dann auch, weil er sich unterstützend für Umweltschutz und andere nachhaltige Projekte in seiner Heimat einsetzt.

Was er mit dem reichhaltigen Öl in den New Yorker Salons anfangen sollte, wußte der Stylist und Farbexperte lange nicht. Die Metropolen-Kundin, und wenn ihr Lifestyle noch so LOHAS ist, wünscht in der Regel bekannte klassische Produkte: Weltweit findet man kaum nachhaltige Haarkosmetik in Bio-Qualität, und das meiste, was als solche beworben wird, kommt in Wahrheit ohne Chemie gar nicht aus.

Zurück zur Palmenfrucht und dem Ungurahua-Öl. Eines Tages kam eine Skandinavierin zu Fabian, deren durch zu viele Manipulationen extrem geschädigtes Haar auch nach aller Frieseur-Kunst nicht gut aussehen wollte. Er schlug ihr vor, das Öl an ihr zu versuchen – ohne Versprechungen zu machen. Er ölte die trockenen, überstrapazierten Haare ein und ließ die Kundin unter einem Handtuch warten. Von Zeit zu Zeit prüfte er das Haar – und stellte fest: Es erhielt zusehends Sprungkraft und Glanz zurück.

Das Geheimnis liegt in der Molekularstruktur des Ungurahua-Öls. Dessen extrem kleinen Moleküle dringen tief in die Keratinschichten des Haars – so bleibt es kräftig, glänzend, elastisch.

Soviel zur Story, die mich neugierig machte. Ich suche schon lange nach einer Haarkosmetik, die keine Kopfhaut-Belastung darstellt, mein feines Haar nicht mit Silikonen zuklebt und beschwert, und bei deren Verwendung ich nicht nur ein gutes Gewissen gegenüber der Umwelt haben kann. Sondern das mir vor allem das Haar sichtbar schöner macht. Und die im Idealfall auch in Sachen Styling für mein extrem feines Haar funktioniert.

Rahua im Doppeltest: Durchaus sein Geld wert

Im Sommer habe ich begonnen, Shampoo und Conditioner (nicht bei jeder Haarwäsche) zu verwenden. Das Shampoo duftet ungewohnt nussig, aber auch dezent nach Kräutern, schäumt wenig, aber ausreichend, um es spürbar verteilen zu können, und säubert Haar und Kopfhaut – hundertprozentig ohne Chemie.

Statt dessen kümmern sich um die Gesundheit, Strahlkraft und Sauberkeit auf meinem Kopf Extrakte aus Kamillenblatt, Geißblatt, Himbeere, Aloe Barbadensis sowie Shea, Kokos, Meersalz oder Weizenprotein und nicht zu vergessen Ungurahua- und andere Öle.

Mit dem schönen Ergebnis, dass meine Kopfhaut kaum mehr unangenehm nachfettet, das Haar sehr lange sauber aussieht, sich bei regelmäßigem Einsatz des Conditioners auch nicht mehr statisch auflädt (wenn, dann gebe ich einen klitzekleinen Hauch Kokosöl in die Hände und fahre damit verteilend durchs Haar, klappt super und nährt das Haar zusätzlich) – und mein Sicherheitsgefühl gegenüber Hautgesundheit und Umwelt völlig beruhigt ist.

Ich habe Jana Pätzold, Friseurin und Besitzerin des Hamburger Salons MOIJ, um ihr Profi-Feedback gebeten. Jana hat als eine der wenigen deutschen Salon-Inhaberinnen einen Test mit den Rahua-Haarpflegen gemacht.

Jana_Pätzold_MOIJ_Salon_Hamburg Salon_MOIJ_Hamburg

Ihr Eindruck nach einigen Anwendungs-Wochen: Ihr gefällt besonders der Aspekt der chemiefreien Haarpflegen sehr, da die Menschen in ihrem Beruf sehr vielen daraus resultierenden Belastungen ausgesetzt sind. Mit Blick auf erfolgreiche Colorationen spricht außerdem für eine Bio-Haarkosmetik, dass sich keine Silikonablagerungen anreichern können; auch die Kopfhaut profitiere davon.

Dass sie ein Shampoo für prinzipiell alle Haartypen und -zustände nutzen kann, spricht aus Janas Sicht ebenfalls für Rahua – wenngleich sie im Salon weiterhin mit Davines-Produkten arbeiten wird, die vor allem in den Styling-Serien mehr Vielfalt für mehr Haar-Situationen anbieten. „Aber als Konsumenten-Produkte finde ich Rahua schon toll“, so ihr Fazit.

Erhältlich sind die extrem ergiebigen Rahua-Shampoos für alle Haare sowie eines mit Volume-Effekt in wenigen ausgesuchten Concept Stores, aber auch in Online-Shops wie Amazingy.de oder Amazon. Das weitere Sortiment ist relativ übersichtlich, neben Haarkosmetik von Säubern über Kuren bis Stylen findet ihr auch appetitlich duftende Body-Pflegen, natürlich ebenfalls in Bio-Qualität.

Würde ich einen klitzekleinen Punktabzug vergeben – was ich aber nicht tue, da mir in diesem Fall die Ästhetik weniger wichtig ist als Umwelt und Gesundheit –, dann für die Verpackung. Aber auch da ist Licht in Sicht: Die Linie wird im Moment optisch überarbeitet (wie man an der Verpackung für das Haarspray und neue Trockenshampoo erkennen kann, das ich leider noch nicht testen konnte).

Haarspray_Rahia Die auf den ersten Blick nicht allzu günstigen Preise für die Produkte resultieren hauptsächlich aus der Bio-Herstellungsweise. Und sind im Vergleich zu hochpreisigen anderen Haarpflege-Linien am Markt, die weder silikon- noch sonstwie chemiefrei sind, mehr als gerechtfertigt.

Ich verwende die 275-ml-Shampoo-Größe seit Wochen – und sie wird noch weitere Wochen halten, da man nicht viel für ein Haarwäsche braucht. 32 € für locker 4, 5 Monate Anwendung halte ich für ein Bio-Pflegeprodukt nicht für Luxus.


  1. BEAUTYCALYPSE

    Ich finde die Produkte auch rundum gelungen. Die Stylingprodukte durfte ich mir vor dem Launch bei einer Präsentation anschauen, fand sie auch sehr durchdacht, sowohl vom Punkto Anwendung als auch Zusammensetzung. Aber ich style meine Wuschelmähne halt null :)

    Ach, übrigens ist die Körperpflegeserie top – ich verwende gerade im Winter sehr gern das Öl und die Body Lotion und als besonderes Highlight dann und wann das Duschgel von Rahua. Das duftet alles ganz herrlich und pflegt sehr intensiv, speziell beim harten Berliner Wasser nicht unwichtig.


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