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Ob Mönch oder Manager: Meditation macht happy

Mütter, Bankangestellte, Manager, Studenten, Schulkinder: Jeder kann und sollte meditieren. Weil tägliches Meditieren uns zu angenehmeren Wesen mit besserer Ausstrahlung macht, sind längst hunderttausende Menschen im ganz normalen westlichen Alltag davon infiziert. Sie sitzen, schließen die Augen, atmen, denken nichts mehr.

Die Indoor-Jahreszeit ist der ideale Moment, auch damit anzufangen – weshalb Yogaeasy aktuell ein 27 Tage dauerndes Meditationsprogramm für euch zusammengestellt hat. Meldet euch an (entweder über diesen Link oder über die Fläche auf dieser Seite) – und schon bekommt ihr Tag um Tag motivierende Reminder, Tipps und Anleitungen!

Wer noch zögert oder nicht glaubt, dass es euer Leben besser macht: Bereits 2011 haben Neurowissenschaftler der Universität Harvard  nachgewiesen, dass nach nur acht Wochen halbstündiger Meditationspraxis am Tag die „graue Gehirnmasse“ im Hippocampus zunimmt. Und endlich ist mehr sogar einmal mehr 😉 Denn diese Gehirnregion ist verantwortlich für das Gedächtnis und steuert Lernverhalten, Mitgefühl und die Selbstreflexion.

Parallel nahm bei den Teilnehmern der Studie die graue Masse in der Amygdala messbar ab: Dieser Bereich des Gehirns beeinflusst als Teil des limbischen Systems unsere Gefühle und ist im besonderen aktiv, wenn Angst und Sorgen uns umtreiben.

Es ist der Geist, der sich den Körper baut. Friedrich Schiller

Veränderungen im Gehirn durch das Meditieren faszinieren nicht nur die Wissenschaft. Sie haben auch weitere positive Auswirkungen. Weniger Stress ist gut für Immunsystem und ein kräftiges Herz, das Risiko für Infarkte und Schlaganfälle sinkt. Außerdem verantwortet Stress kleine Fettanlagerungen an den Hüften. Aus der Evolutionsgeschichte heraus stellt sich der Körper in Stresssituationen instinktiv auf eine schwierige Zeit ein, in der es wenig Nahrung geben könnte. Im Umkehrschluss: Weniger Stress, weniger Hüftgold.

Beim Meditieren lernt ihr außerdem, euren Atem zu kontrollieren – könnt also steuern, wie euer Organismus und seine Organe mehr Sauerstoff bekommen. Das steigert deren Funktionalität und lässt euch besser, weil tiefer schlafen.

Da sich gezeigt hat, dass Meditation die Gefühlswelt stabilisiert, gehen Ärzte inzwischen sogar so weit, Meditation als begleitende Behandlungsmethode bei Depressionen anzuwenden.

Die Meditationsforschung erlebt einen regelrechten Boom, Probanden- und Langzeitstudien mit neuen Erkenntnissen werden fast im Monatstakt veröffentlicht, und auch wenn diese untereinander nicht immer ganz konform gehen, lautet der Tenor: Meditation tut gut und ist gesund.

Wie integriert man eine tägliche Meditationspraxis in den Alltag? Hier ein paar Tipps für den Einstieg:

Sechs Wochen durchhalten

Es muss gar nicht gleich eine halbe Stunde täglich sein! 5 bis 10 Minuten reichen für den Anfang und können nach Belieben gesteigert werden. Wichtig ist ein festes Zeitfenster, das ihr über sechs Wochen lang täglich nutzt: Das Gehirn braucht diesen Zeitraum, um neue Angewohnheiten zu verinnerlichen. Sucht euch demnach einen Moment aus, am dem ihr in der Regel zu Hause seid: direkt nach dem Aufstehen oder abends vor dem Schlafengehen.

Heute ist der beste Tag!
Es gibt immer einen Grund für Aufschub: zu viel Arbeit, eine Businessreise, die Kinder sind krank … Daher raten wir: Nicht zögern, sondern einfach anfangen. Heute ist so gut oder schlecht geeignet wie jeder andere Tag.

Einen Lehrer oder eine Gruppe finden
Manche empfinden es hilfreich, für neue Vorhaben das gewohnte Umfeld zu verlassen. Startet mit der Meditation innerhalb einer Gruppe, so könnt ihr euch auszutauschen, tiefer eintauchen und Tipps und Tricks teilen, wie ihr das Plapperäffchen im Kopf ruhig stellt.

Fokus
Für das Gehirn ist es einfacher, sich an nur eine neue Tätigkeit zur Zeit zu gewöhnen. Also bitte nicht neben dem Meditieren gleichzeitig eine neue Sprache erlernen oder einen Computerkurs besuchen.

Ziele mit anderen teilen
Indem ihr Menschen aus dem nahen Umfeld von euren Zielen erzählt, gebt ihr der Sache Verbindlichkeit. Die Familie oder Kollegen werden nach der Entwicklung fragen – da möchtet ihr schon lieber etwas zu berichten haben. Aber nicht gleich in Panik geraten, falls es mal einen Tag nicht klappt. Macht einfach am nächsten Tag weiter.

Mit den Meditationsvideos von YogaEasy.de fällt der Einstieg leicht – hier bringen erfahrene Yoga- und Meditationsprofis auch Ungeübte zur inneren Ruhe!

Und was sagen andere dazu? Hier ein aufschlussreicher Artikel aus der „Welt“ zum Thema „Abschalten“.




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