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Frischluft-Meditation: Bald ist wieder Gartenzeit

Woche für Woche schaue ich aktuell auf meine Wetter-App und schicke Stoßgebete in den Olymp oder welcher Gott-Himmel auch immer zuständig für mehr Sonne zuständig sein könnte. Im Februar bin ich einfach absolut wintermüde – und sehne den Moment herbei, da meine Frühlingsblumen erste Anzeichen machen, Blüten zu entfalten.

Aktuell ist allerdings noch Warten angesagt. Um die Zeit zu verkürzen, aber schon erste Garten-Pläne zu schmieden, dekoriere ich aktuell Zweige im Haus und bringe so etwas Farbe ins Grau. Und ich surfe durch Gartenbaugeschäfte und Websites.

Meine Lieblings-Site betreibt ein Journalisten-Freund und ist mit sehr viel Liebe und Kennertum seit zwei Jahren hübsch gewachsen. Frank von frankskleinergarten.de geht es aktuell offenbar ähnlich wie mir, weshalb er euch unter obigem Link die schönsten Vorfreude-Gartentermine im Februar aufgestellt hat.

Wenn ihr dann weiter durch Franks digitalen Garten schlendert, findet ihr jede Menge Tipps und Ratschläge, was eure Gärten und Topfpflanzen zur Zeit an Pflege und Vorbereitung für den perfekten Start ins Frühjahr benötigen. Zum Beispiel, was ihr über die zauberhaften Maiglöckchen wissen müsst …

Mir persönlich gibt Gartenarbeit oft mehr als eine Stunde auf der Yogamatte – Atem, Bewusstsein und Bewegungen sind dabei denen des Yoga ja auch nicht unähnlich, sofern ihr das Ganze ebenso bewusst macht. Es ist jedoch um Längen produktiver. Licht und Luft lassen außerdem den gesamten vom Winter gebeutelten  Organismus aufblühen.

Loslassen ist der erste Schritt zur Meditation

Denn Meditation ist eh nicht – nur – das stille Versenken im Schneidersitz im ruhigen Raum mit kompletter Abschaltung der Außenwelt. Mit dem angemessenen Mindset werden selbst Tätigkeiten wie Bügeln, Gartenarbeit, Autofahren zur Meditation.

Und das Schöne daran: Diese Art Meditation fällt uns Westlern, die so sehr die Bewegung brauchen, um Längen leichter als das Versenken in statischer Sitzhaltung. Da legt der wilde Monkey Mind in der Regel erst richtig los. Und stört beim Loslassen an allen Ecken und Enden.

Versucht es einmal selbst. Nehmt den Atem, die Erdung und das innere Loslassen mit in ganz alltägliche Standardsituationen, die nur wenig hohe Aufmerksamkeit auf die Sache erfordern – und euch daher mehr Raum fürs innere Lösen ermöglichen. Die Terrasse fegen oder ein Beet umgraben, das wisst ihr mit Garten längst, ist dafür ein idealer Anfang.

 


  1. Lisa

    Schöner Beitrag! Vielen ist tatsächlich nicht bewusst, dass Meditation nicht unbedingt im Stillen zu Hause auf einer Matte von Statten gehen muss. Es reicht, wenn man im Alltag die Dinge ruhig und vor allem bewusst macht. Was mir dabei persönlich sehr hilft, ist alles etwas langsamer zu machen als sonst und nicht von einem Moment zum nächsten zu hetzen. Das entspannt auf Dauer wirklich ungemein. Viele Grüße!


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