Isoglucose

Fett und krank durch Isoglucose

Zucker und seine schädlichen Auswirkungen auf die Gesundheit – das Thema ist weder bei uns noch sonstwo in der öffentlichen Diskussion eine Neuheit. Doch es geht schlimmer als Industriezucker – der ist gegen Isoglucose geradezu harmlos. Letzterer nun wird ab 2017 unsere Lebensmittelgeschäfte mit seiner Klebrigkeit überziehen.

Daher seid ihr als Verbraucher mehr denn je gefordert – denn dieser Zuckerstoff aus den USA (meist aus gentechnisch verändertem Mais unter tonnenweise Glyphosat-Einsatz hergestellt) droht 2017 dank einer EU-Entscheidung das gesamte europäische Warenangebot zu vergiften. Wissenschaftler halten Isoglucose für krankheitserregend, Mediziner warnen vor einem dramatischen Anstieg der Fettleibigkeit schon im Kindesalter.

In den USA leider darunter bereits jedes 2. Kind! Also sinkt dort nach Warnungen der Absatz von Isoglucose-haltigen Produkten. Der Ausweg für US-Hersteller dieser Ekel-Brühe: andere Märkte, darunter Mittel- und Südamerika und nun vor allem Europa.

Gesundheit ist leider keine Priorität unserer mittlerweile von der Wirtschaft gesteuerten Politik, und die der EU-Politik offensichtlich noch weit weniger – die perfiden Handelsabkommen TTIP und CETA werden den Schutz vor Konzerninteressen sogar weiter aufweichen: Kommen diese Verträge zustande, steckt noch viel mehr dieses Stoffs (und viele andere) in sämtlichen Produkten. Und unsere hart erkämpfte Kennzeichnungspflicht möchten die US-amerikanischen Verhandler praktischerweise auch gleich aufgehoben sehen.

Wer sich und seine Kinder davor schützen möchte, muss also selber handeln – die Politik wird nur auf uns, das doofe Wahl-Volk reagieren, wenn sich dieses auch besonders bemerkbar macht. Zum Beispiel bei Demonstrationen oder zumindest durch Campact-Unterschriften.

Bleibt ein Engagement von uns, euch, allen jedoch aus, werden die Konsequenzen jeden Einzelnen treffen. Schon jetzt wird es Verbrauchern mehr als schwer gemacht, auf Zucker, Zuckerersatzstoffe oder Plastik beim Einkauf zu verzichten. Es ist einfach überall.

Wer davon profitiert? Ausschließlich Konzerne. Nie der Mensch, die Familie. Und die Umwelt schon mal grad gar nicht.

Lebensqualität statt Diabetes II schon im Kindesalter – wer sich dafür entscheidet, sollte handeln. Mein Tipp: Gebt euren Kindern Nahrung. Keine Snacks. Softdrinks und Zuckerzeugs sind eine perfide Form der Kindesmisshandlung!

Kauft bewusster, nicht immer nur das Billigste. Lernt, vor jeder Kaufentscheidung die Inhaltsangaben zu lesen! Macht euch einen Ernährungsplan, statt schnell, schnell etwas zu kaufen, das nur die Illusion von Satt erzeugt. Aber im Organismus vor allem Verwüstung hinterlässt (durchlässige Darmwände, alarmierende Blutzuckerwerte, Übelkeit, Blähbäuche, Konzentrationsschwierigkeiten und andere Verhaltensauffälligkeiten, Kopfschmerzen und diverse andere Symptome).

Hier findet ihr mehr Informationen, was Isoglucose ist und warum es so schädlich ist.

Und dieses Frontal21-Video vom vergangenen Jahr solltet ihr euch ebenfalls bis zum Ende ansehen. Es dürfte nachhaltig euer Kaufverhalten beeinflussen.


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