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Die 10 schönsten Vorteile des Alleinseins

Nicht immer ist es eine Last, allein zu sein! Im Gegenteil: Wer sich mit dem Alleinsein anfreundet und die Vorteile erkennt, erlebt in der Zeit mit sich selbst ganz hervorragende Verbesserungen.

Vor allem, wenn man sonst ein „gefragter Mensch“ ist – im Job, in der Familie –, sind solche Auszeiten geradezu eine Wohltat, die man oft herbeisehnt.

Eines ist sowieso klar: Allein zu sein ist nicht dasselbe wie einsam zu sein. Einsam nämlich könnt ihr euch auch mit und neben Partner fühlen. Nichts ist trauriger, als zu Zweit einsam zu sein.

Die 10 Vorteile das Alleinsein

Endlich habt ihr Zeit für euch selbst

In aller Ruhe die Nägel machen, die Bilder in neue Rahmen stecken, das Bad neu dekorieren: So vieles von der „Kür“ des Lebens bleibt neben der Flut der Verpflichtungen liegen. Jetzt habt ihr dafür Zeit. Tipp: Legt euch laut eure Lieblingsmusik auf. Damit geht bekanntlich alles besser.

Gelegenheit zur Reflektion … Wo stehe ich?

Die Hektik unserer Zeit und permanente Ablenkungen durch eine überwältigende Flut an Informationen – all das verbaut den immer wieder wichtigen Blick auf uns und unser Leben. Selbstreflektion ist unsere Möglichkeit, Muster zu verlassen, die uns die Umwelt übergestülpt hat. Wer nicht weiß, warum sich bestimmte Dinge immer wiederholen, nutzt die Zeit allein für eine freundliche Fragestunde ans Selbst. Wo will ich hin, was hindert mich daran, wo liegt mein Anteil daran? Einsicht, so sagt die Bauernweisheit, ist noch immer der erste Weg zur Besserung.

Ihr lernt eure Gefühlswelt besser kennen

Viele Menschen wissen gar nicht, was sie eigentlich genau fühlen. Nur im stillen und ehrlichen Kontakt mit sich selbst finden wir einen Ausdruck für das, was uns bewegt. Merkwürdige Freundschaften, die wir nicht wirklich verstehen – sollen wir uns davon distanzieren und wenn ja: Wie würde sich das anfühlen? Ein Beispiel von vielen, vielen Möglichkeiten, beim entspannten Flug durch den individuellen Gefühlskosmos unverhoffte Entdeckungen zu machen.

Ihr macht endlich mehr Dinge, für die ihr euch wirklich interessiert

Seit Jahren verschiebt ihr es, Trommeln zu lernen, in einen Chor einzutreten, weil ihr das schon in der Schule mit Begeisterung gemacht habt, die Stricknadeln vom Dachboden zu holen oder mit dem Rasenhockey anzufangen. – Alleinsein eröffnet ungeahnte Dimensionen der persönlichen Entfaltung. Aber Vorsicht: Ihr lernt darüber vielleicht schnell interessante Menschen kennen. Dann könnte das wunderbare Alleinsein fix vorbei sein 😉

Ihr werdet produktiver

Ohne Ablenkung durch Kinder, Kerle oder Kollegen ein Projekt oder gleich das ganze Dasein zu ordnen, schafft selbstverständlich bessere Ergebnisse in kürzerer Zeit. Egal, was ihr immer schon einmal fertig bekommen wollte: Jetzt ist die Gelegenheit!

Ihr genießt Beziehungen intensiver

Weil ihr durch die positive Einstellung zum Alleinsein inklusive aller damit verbundenen Vorteile zu achtsameren Menschen werdet, bekommen alle freundschaftlichen, familiären und amourösen Beziehungen eine ganz neue, deutlich klarere und intensive Qualität. Probiert es einmal aus – ihr werdet erkennen, wer wirklich zählt, wo die Freude über einen Anruf besonders groß ist oder ihr einer Verabredung mehr als früher entgegenfiebert.

Ihr werdet unabhängiger

Eure Ausstrahlung wird selbstbewusster! Nicht mehr ihr sucht die Nähe anderer Menschen – sondern eure deutliche Unabhängigkeit von anderen macht euch attraktiver für diese. Abhängigkeit ist nicht sexy. Das mag schockierend für manche klingen. Aber wir alle spüren das Charisma eines Menschen, der Bestätigung zwar wertschätzt, sie aber nicht braucht.

Ihr müsst nicht permanent die Zufriedenheit anderer bedienen

Wer für sich selber sorgt, macht sich auch unabhängiger von der Vorstellung, für das Gefühlsleben der anderen verantwortlich zu sein. Das nämlich ist ein Trugschluss. Obwohl wir Menschen Herdentiere sind, die Gesellschaft suchen und ohne Nähe und Intimität zu anderen eingehen wie Primeln ohne Wasser – so sind wir doch Einzelwesen und eigenverantwortlich für das individuelle Wohl und Wehe. Grenzen setzen ist gesund – und nicht gleich ein Anzeichen für Egoismus.

Ihr musst euch für nichts mehr entschuldigen

Mal hübsch im Pyjama den Tag durchschluffen. Die eigenen Lieblingsgerichte zubereiten zu können, ohne die Ernährungs-Vorstellungen anderer durchkochen zu müssen. Einfach mal eine Lieblingsserie im Marathon durchschauen – und dann morgens um 5 schon auf der Yogamatte stehen oder stundenlang eine Klangschalen-Meditation machen: eure Entscheidung, euer Glück.

Viele Menschen wandeln nur auf den ganz breiten und genormten Wegen durchs Leben, machen ständig Kompromisse, leben nicht aus, was sie tief im Innersten berührt. Vielleicht sind sie damit nicht einmal in Kontakt. Ihnen gegenüber seid ihr zwar eh keine Rechenschaft schuldig. Aber sind sie gar nicht erst präsent, wenn ihr die innere Pippi Langstrumpf von der Kette lasst und nur macht, was euch gefällt – dann besteht gleich noch weniger Anlass, sich für etwas zu entschuldigen, das anderen möglicherweise fremd ist oder nicht in den Kram passt.

Ihr braucht nicht mehr ständig Bestätigung

Das ist letztlich das Ergebnis aus allen vorherigen Punkten: Wenn ihr mit euch im Reinen seid, viel Spaß habt mit dem, was euch persönlich interessiert, gleichzeitig selbstbewusst durch die Tage und Wochen wandert, dann befreit ihr euch mit jedem dieser Schritte ein Stückchen mehr von diesem oft quälenden, völlig unnötigen Bedürfnis nach Bestätigung. Endlich – frei!


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