Werte_Das-Beste-in-Dir!

Dear Diary: Was hat der BVB mit dem Besten in mir zu tun?

Wir sind merkwürdige Wesen. Kaum geboren, schon passen wir uns an. Wer Lena im Kindergarten-Sandkasten nicht genügend huldigt, kriegt eins mit der Schaufel. Autsch, Lektion gelernt. Wer später die Hose von Corinna nicht nachkauft oder eine blaue Haarschleife à la Blair Waldorf zu tragen vergisst, bleibt beim Schulfest links liegen. Okay, besser mal zusehen, dass man irgendwo Pepe-Jeans und Seidenband günstig schießt.

„Hey, ja“, flunkern wir dann noch später im Job, „natürlich finde ich Kühlschränke total toll, ich liebe es, für unseren Küchenkunden Marketing zu machen.“ Ob der Chef diese klitzekleine Lüge irgendwann durchschaut? Und falls ja, hat das Folgen? Oder sind wir nicht alle derart mit Lügen unterwegs, so dass es gar nicht auffällt?

Adaption ist häufig überlebenswichtig – sowohl beruflich als auch privat. Allerdings: Wer sich ständig anpasst und nur tut, was anderen wichtig ist, verfeuert seine Energie und verliert sich selbst.

Sicher kennt ihr das Gefühl, dass es euch zerreißt und ihr auf der Strecke bleibt. Klar, im Prinzip weiß jeder, wie wichtig es ist, immer wieder etwas für sich selbst zu tun. Aber dann verbiegen wir uns doch und verstoßen gegen unsere Prinzipien. Dabei will niemand, mich eingeschlossen, dauerhaft nach den Vorstellungen anderer leben. Dafür ist das Leben zu kurz.

Um Abhängigkeiten jedweder Art im Keim zu ersticken, geht Cristián von „Das Beste in Dir!“ mit mir auf Schatzsuche. Wir graben nach etwas, das sich weder anfassen noch in eine Schubkarre packen lässt. Stattdessen spüren wir Dinge auf wie Freude oder Glück, Abenteuer und Unabhängigkeit oder Sicherheit – und am Ende des heutigen Coaching-Tages werde ich hoffentlich meinen individuellen Werten ein Stück näher gekommen sein.

„Es ist nicht schwer, Entscheidungen zu treffen, sobald du erst einmal weißt, welche Werte deine sind“, sagt Roy Disney. Im Klartext: Je mehr ich mein wahres Wesen kenne und lebe, umso einfacher treffe ich wirklich gute Entscheidungen.

Kleiner Tipp: Besonders gut erkennt ihr „eure“ Werte, sobald Leidenschaft im Spiel ist, ihr Zeit und Raum vergesst und voller Begeisterung und Elan handelt. Ob der Fußball von Borussia Dortmund, Adler Olsen-Krimis und Schwimmen im Meer als mein persönliches „Werte“-Navi zählen?

Ich tauche mal lieber fix in mein Arbeitsbuch ab. Auf zwei Seiten stehen dort typische Wörter, die man aus Coachings, Trainings und Seminaren kennt. Meine Aufgabe ist es, diese lange Liste in 8 Minuten zu bearbeiten. „Manches wird keine Resonanz auslösen“, sagt Gálvez, „manches wird dich geradezu anfliegen.“

Was soll ich sagen: Hurra! Wow! Cool!

Im Gegensatz zu vorgestern komme ich heute super voran. Ich streiche an, markiere und sortiere aus. Schaue zum Schluss noch einmal auf alle Begriffe, die ich als „besonders“ eingestuft habe, entscheide, welche am wichtigsten sind, und vergebe je ein Extra-Kreuzchen an …

  • Leichtigkeit,
  • Lebendigkeit,
  • Vertrauen,
  • Selbstvertrauen und
  • Glück.

Fertig bin ich damit aber noch nicht für heute. Sondern bekomme doch tatsächlich eine Hausaufgabe.

Vor der morgigen Coaching-Einheit soll ich mir einen Tag lang bewusst machen, wie sehr ich diese Werte in den Alltag mitnehme. Wenn es mir also sehr gut geht, mir etwas leicht fällt oder Freude macht, werde ich mich von nun an fragen: „Welchen meiner Werte lebe ich gerade?“

Fühle ich mich unwohl oder verbogen, lautet dagegen die Frage: „Welcher Wert wird gerade verletzt?“

Mein Online-Coach rät mir, dazugehörige Gedanken sofort auf dem Smartphone zu speichern – auf diese Weise vergesse ich sie garantiert nicht so schnell! Führt man die Aufgabe weiter fort, soll man übrigens immer stärker bei sich selbst ankommen – zu sich selbst finden.

Ultimatives Ziel wäre, am Ende mit absoluter Gewissheit sagen zu können: „Ich lebe ein Leben nach meinen eigenen Werten.“ Also wirklich, was will man mehr?


  1. Sabine

    Nun hab ihr es geschafft. Ich bin neugierig geworden und habe mich gerade zum Gratis-Coaching angemeldet. Bin sehr gespannt und fürchte mich ein bisschen vor dem, was da rauskommt. 😉


Eure Meinung? Ich freue mich über Kommentare

Mehr von diesem Autor

Möchtest Du uns lieben …

… und ehren, in guten wie in besseren Tagen?

Sag Ja zum Ginger Newsletter!

(natürlich geben wir deine Daten niemals an Dritte weiter)
Diese Einladung bitte nicht mehr anzeigen.
0
0

Warning: Parameter 1 to W3_Plugin_TotalCache::ob_callback() expected to be a reference, value given in /homepages/33/d264859462/htdocs/gingermag.de/wp-includes/functions.php on line 3328